EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

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Neuigkeiten

24.03.2020 Glocken rufen zum gemeinsamen Gebet

Gemeinsames Gottesdienstfeiern in den Kirchen ist in der aktuellen Situation nicht möglich. Deshalb läuten an vielen badischen Kirchen, darunter auch zahlreiche, für die ESPS baupflichtig ist, allabendlich die Glocken und laden dazu ein, sich Zeit für ein gemeinsames Gebet zu nehmen.

Derzeit wird überall nach alternativen Möglichkeiten gesucht, um gemeinschaftlich den Glauben zu leben. Neben zahlreichen Angeboten für Online-Andachten und Online-Gottesdienste entstand so die Idee, zu einem festen Zeitpunkt möglichst flächendeckend in Baden die Glocken zu läuten und zum gemeinsamen Gebet einzuladen. Gläubige können so allabendlich ihr ganz persönliches Gebet formulieren oder sich von aktuellen Gebeten inspirieren lassen.

Ideen dazu sind gesammelt unter www.ekiba.de/kirchebegleitet. Informationen dazu, ob sich auch Ihre Kirchengemeinde daran beteiligt, finden Sie auf deren Homepage.

 

Es gibt daneben aber auch noch einige andere kirchliche Aktionen, an denen sich Menschen beteiligen können, um christliche Gemeinschaft zu erleben. So lädt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) täglich um 19 Uhr dazu ein, gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen" zu singen oder zu musizieren. Das könne auch auf dem eigenen Balkon und im Garten geschehen, so die EKD.

 

In einer weiteren Aktion, initiiert von der katholischen Kirche in Oberhausen, die sich inzwischen überregional und konfessionsübergreifend verbreitet hat, wird dazu aufgerufen, um 19 Uhr eine Kerze ins Fenster zu stellen und dabei das Vaterunser zu beten.

 

Begleitend zum Abendläuten wurde außerdem von der badischen Landeskirche gerade die Aktion NICHT ALLEIN ins Leben gerufen, die die Verbundenheit im Gebet und in der christlichen Gemeinschaft auf digitale Weise erfahrbar machen soll. Unter www.nichtallein.net können Menschen sich eintragen und auf einer Karte sehen, wo andere Menschen gerade beten sowie eigene Grüße oder Segenswünsche hinterlassen.

 

Weitere Aktionen und Angebote innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden in Zeiten der Corona-Krise finden Sie unter www.ekiba.de/kirchebegleitet.

 

 

Fotograf: Thomas Ott, Mühltal

16.03.2020 Eingeschränkte Erreichbarkeit: Mitarbeitende der ESPS arbeiten verstärkt im Homeoffice

In den vergangenen Tagen haben sich die Ereignisse im Zuge der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus überschlagen. Um das Gefährdungspotential sowohl für unsere Mitarbeitenden, als auch für Kunden und Geschäftspartner so niedrig wie möglich zu halten, arbeiten die Mitarbeitenden der ESPS bis auf Weiteres verstärkt im Homeoffice.
Der normale Geschäftsbetrieb kann damit aufrechterhalten werden. Allerdings führt diese Maßnahme zu einer eingeschränkten persönlichen Erreichbarkeit der Büros in Heidelberg, Freiburg und Mosbach. Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte per E-Mail oder Fon direkt an den Ihnen bekannten Ansprechpartner oder Sie melden Sie sich unter 06221-91090.

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05.02.2020 Wohnquartier in Holzbauweise:

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) errichtet in Brühl auf rund 4.000 m² Grundfläche vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 39 Wohnungen in nachhaltiger Holzbauweise und verstärkt damit ihr wohnungsbauliches Engagement in der Metropolregion Rhein-Neckar weiter. Mit der Vertragsunterzeichnung der beteiligten Architekten ist der offizielle Startschuss für das ambitionierte Projekt gefallen. 

Dabei wurde der Ausnahmecharakter des Wohnprojektes deutlich: Mit Beyer Weitbrecht Stotz + Partner (BWS), Partner und Partner Architekten, Hermann Kaufmann Architekten sowie roedig . schop architekten sind gleich vier renommierte Architekturbüros beteiligt. "Jedes Haus wurde von einem der Partner entworfen und trägt dessen unverwechselbare Handschrift", berichtet Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der ESPS.

Dadurch entstehe ein buntes und lebendiges Quartier mit hoher Wohnqualität. Zusätzlich ist das Büro Element A Architekten aus Heidelberg für die Projektleitung und den Innenausbau verantwortlich.

Als vorbildlich gilt das umfassende Planungskonzept der ESPS, das Nachhaltigkeit, Wohnkomfort und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen berücksichtigt. "Damit leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz und sind gleichzeitig Vorreiter für modernes und nachhaltiges Bauen in der Region", meint Strugalla. Die Entwürfe der Architekturbüros wurden zusammen mit dem detaillierten Anforderungskatalog der Stiftung in mehreren Workshops diskutiert und verbessert. 

Mit der Vertragsunterzeichnung ist der Startschuss für das Holzbauprojekt der ESPS in Brühl gefallen.
V.l.n.r.: Martin Vogelmann (merz kley partner ZT GmbH), Heike Röttgen (hofmann_roettgen Landschaftsarchitekten), Hans-Georg Stotz (Beyer Weitbrecht Stotz + Partner), Robert Marte (roedig . schop architekten), Christian Taufenbach (Element A Architekten), Ingo Strugalla (ESPS), Stefan Hiebeler (HK Architekten – Hermann Kaufmann ZT GmbH), Jeroen Meissner und Jörg Finkbeiner (beide Partner und Partner Architekten) ​
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Die Stiftung besitzt rund 800 Wohn- und Gewerbeeinheiten in den badischen Zentren Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg. Bis zum Jahr 2025 sollen durch Zukauf und Neubau 700 neue Wohnungen den derzeitigen Bestand auf insgesamt rund 1.500 Einheiten nahezu verdoppeln. Zum einen schafft die ESPS damit Wohnraum im angespannten regionalen Wohnungsmarkt der badischen Metropolen, zum anderen sichert sie damit künftige Mieteinnahmen, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen. Dieser besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen und Pfarrstellen in Baden zu finanzieren.

 

Alle vier Häuser in der Brühler Albert-Einstein-Straße werden in ökologisch nachhaltiger Holzbauweise errichtet. Durch die Berücksichtigung mehrerer Entwürfe wird auch die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Holzbausysteme erprobt. "Dadurch sammeln wir wertvolle Erfahrungen, die der Region auch in zukünftigen Bauprojekten zu Gute kommen", ist Strugalla überzeugt. So wird ein Mehrfamilienhaus beispielsweise ab Oberkante Keller komplett in Massivholzbauweise ohne den Einsatz von Leim errichtet. Bei der Planung wurde der gesamte Lebenszyklus der Gebäude betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die „Graue Energie“ der Baustoffproduktion, der Betriebs- sowie der Recyclingphase.

 

Die Entwürfe erzielen mit einem minimalen Einsatz von Energie und Ressourcen die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität", fasst Strugalla zusammen. Die notwendige Wirtschaftlichkeit ließe sich trotzdem realisieren. „Auch mit aufwendiger Planung und anspruchsvollen Zielen erzielen wir auskömmliche Renditen, wenn auch nicht im Spitzenbereich."