EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

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Neuigkeiten

06.08.2018 "Engagement der ESPS beeindruckend": MdL Peter Hauk bei CDU Limbach im Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau

Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, besichtigte beim CDU-Sommertreff am vergangenen Donnerstag den Forstbetrieb der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) in Laudenberg. Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand, stellte die Stiftung vor.

Mit 7.500 Hektar Wald ist die ESPS die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Rund 2.700 Hektar davon liegen im Neckar-Odenwald-Kreis, dem Wahlkreis von Hauk.

 

Im Wald der ESPS (v.l.n.r.): Jan Inhoff (Bezirksgeschäftsführer CDU Nordbaden), MdL Peter Hauk, Gerhard Noé (Vors.CDU Limbach), MdB Alois Gerig, Andreas Ebert (ESPS), Ingo Strugalla (Vorstand ESPS), Torsten Weber (Bürgermeister Limbach) und Jens Wittmann (Bürgermeister Fahrenbach)

 

Von Beruf selbst Förster, zeigte sich Hauk überzeugt vom Forstbetrieb der ESPS: "Mit der nachhaltigen Bewirtschaftung ihres Waldes leistet die Stiftung einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sowohl bei der Produktion des ökologischen wertvollen Baustoffes Holz als auch bei der Erhaltung des Naturraums Wald." 

 

Seine besondere Aufmerksamkeit fand das Waldmobil der ESPS. "Ich finde es sehr beeindruckend, wie sich die ESPS im Bereich der Waldpädagogik engagiert", so Hauk weiter. Das rollende Klassenzimmer der ESPS bringt den Kindern und Jugendlichen Bedeutung des Waldes näher und vermittelt das Wunder "Wald".

 

Mit dabei waren der Bundestagsabgeordnete Alois Gerig, sowie die Bürgermeister der Gemeinden Limbach und Fahrenbach, Torsten Weber und Jens Wittmann. Organisiert wurde die Veranstaltung in der ehemaligen Saatschule in Laudenberg vom CDU-Gemeindeverband Limbach.

 

Rund 50 interessierte Mitglieder und Freunde waren der Einladung des Vorsitzenden Gerhard Noé gefolgt. Anlässlich des jährlichen Sommertreffs der CDU finden regelmäßig Betriebsbesichtigungen statt.

26.07.2018 Religion für die Sinne

Konzerte in der Peterskirche Heidelberg zu "Musik und Religion"

Bewegung ist Leben - und eines der Lebenselexiere von Musik. "Was uns bewegt" titelte auch die 7. Heidelberger Summer Scholl zu Musik und Religion.

Orgelmusik wird oft als statisch und wenig zugänglich empfunden. Dass man sie jedoch auch ganz anders wahrnehmen kann, war bei mehreren Konzerten in der Peterskirche in Heidelberg, die Teil des Stiftungsvermögens der ESPS ist, hautnah zu erleben. 

Hier wurde die in der Musik verborgene Bewegungsenergie buchstäblich freigesetzt und physisch sichtbar gemacht.

Bei den Konzerten handelt es sich um Formate, die es sonst in dieser Form und Kombination nur selten gibt: Orgelmusik mit Tanz, die szenische Aufführung eines Chorkonzerts mit tatsächlicher Bewegung der Ausführenden und Werke, die zum Großteil in Heidelberg noch nicht erklungen sind.

 

Die Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik, das Musikwissenschaftliche Seminar und die Theologische Fakultät der Universität Heidelberg haben mit einer Palette ungewöhnlicher Konzerte und Veranstaltungen das Thema „Bewegung“ beleuchtet und erlebbar gemacht.

 

 

 
     

Fotos: Andrea Stegmann

30.04.2018 Margot Käßmann zur Heidelberger Disputation in der Heiliggeistkirche

Die Disputation, das Streitgespräch, steht bis heute für eine lebendige Kirche:

Vor genau 500 Jahren stellte Martin Luther in Heidelberg auf Einladung des Augustinerordens seine Thesen Vertretern von Universität und Kirche vor. "Statt der erwarteten Fragen zum Ablasshandel legte Luther neue Thesen vor, die um das Verhältnis der Werke Gottes und der Werke des Menschen, den freien Willen und auch um philosophische Fragen kreisten.", so Pfarrerin Professor Margot Käßmann bei ihrer Predigt. Die neuen Thesen und seine als "theologia crucis" bezeichnete Kreuzestheologie waren Inhalt von Luthers Heidelberger Disputation.

 

Die Evangelische Kirche in Heidelberg beendete mit einem Festgottesdienst in der Heiliggeistkirche, für deren Erhalt die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) Verantwortung trägt, die Feierlichkeiten zum Reformationsjahr. Ihre Predigt stellte Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Refomationsjubiläum, ganz unter das Zeichen der Disputation, die gerade heute "unsere Kirche lebendig erhält".

 

Der vollständige Predigttext von Margot Käßmann findet sich unter: Link zur Predigt

 

 

  

Mehr als 1000 Gottesdienstbesucher lauschten der Predigt von Margot Käßmann
 

  Dekanin Marlene Schwöbel-Hug, Reformationsbotschafterin Margot Käßmann und Altstadt Pfarrer Vincenzo Petracca (v.l.) beim Festgottesdienst

Fotos: Karin Wilke, ekihd

17.04.2018 Tag des Denkmals: "Kirchen zeigen, wie lebendig Denkmäler sein können"

Evangelische Stiftung Pflege Schönau ermöglicht Erhalt und schafft Räume

Denkmäler als kulturelles Erbe schützen und erhalten - daran erinnert am 18. April der Internationale Tag des Denkmals, ausgerufen von der UNESCO. In Heidelberg und seiner Region ist genau das der Auftrag der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS): Kirchenraum in Baden zu erhalten. Ein Leuchtturmprojekt ist die Friedenskirche in Heidelberg, deren Renovierung jüngst von der Architektenkammer Baden-Württemberg mit dem Preis "Beispielhaftes Bauen" ausgezeichnet wurde.

Kirchen sind ganz besondere Baudenkmäler. Sie geben kirchlichem Leben Raum. Kirchen sind Orte von Gemeinschaft, von Kunst und Kultur. "Die Kirche ist mehr als Gottesdienst, sie ist ein Lebensort. Ein Raum der Vielfalt und des Dialogs.", unterstreicht Gunnar Garleff, Pfarrer der Friedensgemeinde im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim. Die Gemeinde öffnet ihre Kirche regelmäßig für kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte.

 

"Unseren Auftrag, unsere Mission, sehen wir als erfüllt, wenn sich der Kirchenraum mit Leben füllt und Nutzen für die Gemeinden entsteht", so Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS mit Sitz in der Heidelberger Weststadt.

 

Das finanzielle Engagement der ESPS ermöglicht Projekte wie die preisgekrönte Renovierung der Friedenskirche. Weitere prominente Beispiele sind die Heiliggeistkirche, neben dem Schloss das wohl bekannteste Wahrzeichen Heidelbergs sowie die Peterskirche. Rund 13 Mio. Euro pro Jahr investiert die Stiftung, direkt oder über die Evangelische Landeskirche in Baden, in die Instandsetzung und Modernisierung von Kirchengebäuden. Gut zwei Drittel davon stehen unter Denkmalschutz und sind von besonderer geschichtlicher, künstlerischer oder wissenschaftlicher Bedeutung.

 

Für die Landeskirche stellt die Unterstützung durch die ESPS eine substantielle Entlastung ihres Haushalts dar. Kirchensteuern kann sie so für andere Zwecke verwenden. Neben den finanziellen Mitteln stellt die Stiftung auch ihre Expertise in den Dienst der Landeskirche.

24.01.2018 Stiftungszweck: "Das Zentrale der Religion"

Auszeichnung "Beispielhaftes Bauen" für Friedenskirche in Heidelberg
 

Die Architektenkammer Baden-Württemberg hat die Innenrenovierung der Heidelberger Friedenskirche ausgezeichnet. Die Begründung der Jury liest sich als Hommage an die hohe Kunst kirchlichen Bauens: "Hier wird das Zentrale der Religion formuliert. Der Mittelpunkt ist umgeben von Gemeinde und Chorgesang. Die Atmosphäre des häuslich Sakralen mit den traditionellen Glasfenstern schafft Vertrauen, das Gläubige hier suchen." Weiter heißt es: "Es ist ein heller Raum, wo Freude, Angstlosigkeit, Frieden empfunden werden können."

 

 

Gabriele Frey-Grimberg, bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) für den Stiftungszweck verantwortlich, nahm den Preis entgegen - gemeinsam mit Vertretern der Evangelischen Friedensgemeinde Handschuhsheim, des Architekturbüros AAg LoebnerSchäferWeber und Architekt Hans Reichert für die prokiba (Projektsteuerung).

 

Die Architektenkammer hat den Preis "Beispielhaftes Bauen" zum dritten Mal in Heidelberg ausgelobt. Aus 65 eingereichten Projekten kürte eine Jury 14 Projekte, darunter auch die Innenrenovierung der Friedenskirche. Die ESPS zeichnet als Bauherrin für die Maßnahme verantwortlich.

 

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18.01.2018 Künstliche Intelligenz:

Ethik und Verantwortung aus protestantischer Sicht. Vortrag und Diskussion am 22. Januar 2018 in Heidelberg

Auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) wurden in letzter Zeit Experten zufolge große Fortschritte erzielt. Autonome und teilautonome Systeme dringen zunehmend in unseren Alltag ein, beschleunigt von Big Data.

Doch hinkt die Diskussion über ethische Fragen der technischen Entwicklung hinterher: Welchen Platz wollen wir diesem "Gegenüber"?  zugestehen? 

Dieser Frage geht der Vortrag der regionalen Arbeitsgruppe des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU) nach. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, mit zu diskutieren.

 

Die Veranstaltung unter dem Titel Künstliche Intelligenz - Scheinriesen und die Grenzen der maschinellen Erkenntnis findet statt am

 

Montag, dem 22. Januar 2018, um 18.00 Uhr in den Räumen der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, Zähringerstraße 18, 69115 Heidelberg.

 

Referent ist Reinhard Karger, M. A., Leiter Unternehmenskommunikation des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken.

 

Anmeldung bitte über das Online-Formular der Homepage des AEU (www.aeu-online.de) anmelden. Ergänzende Informationen über die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Deutschland, Karlstraße 84, 76137 Karlsruhe, Tel. 0721 / 35 23 70, E-Mail: info@aeu-online.de.