EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

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Neuigkeiten

23.11.2018 ESPS bundesweit auf Platz zwei der Stiftungen öffentlich Rechts

Nach dem Ranking des Bundesverbands Deutscher Stiftungen ist die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) die zweitgrößte Stiftung öffentlichen Rechts in Deutschland. Zählt man das Vermögen der kleineren, mitverwalteten Evangelischen Pfarrpfründestiftung Baden (EPSB) hinzu, liegt sie auf Platz eins.

Der Mannheimer Morgen berichtet in seiner Ausgabe vom 21. November über die größten Stiftungen der Metropolregion Rhein-Neckar. Hier gibt es eine hohe Dichte von Stiftungen, die sich durch ein besonders großes Vermögen oder hohe Ausgaben für ihren Stiftungszweck hervorheben.

 

Das sind neben der ESPS beispielsweise die Dietmar Hopp Stiftung in Walldorf, die Klaus Tschira Stiftung gGmbH und die SRH Holding in Heidelberg, sowie die historische Schwesterstiftung der ESPS, die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei, ebenfalls in Heidelberg. Der Mannheimer Morgen listet in seinem Beitrag Stiftungen öffentlichen sowie privaten Rechts. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 22.000 Stiftungen.

 

 

Quelle: Bundesverband Deutscher Stiftungen

31.10.2018 Digitalisierung als gemeinsame ethische Herausforderung

Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU) diskutiert mit Landesbischöfen

Soviel ist sicher: Die Digitalisierung ist ein fundamentaler Veränderungsprozess, der die Grundlagen unseres Zusammenlebens und Zusammenarbeitens in bislang ungekanntem Maße herausfordert und neu definiert.

Die Landesbischöfe der evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg haben gemeinsam mit evangelischen Unternehmern dazu aufgerufen, in der Digitalisierung "Antworten aus einer christlichen Haltung" zu finden.

Als Mitglied des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU) nahm auch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) an dem Gespräch in Stuttgart teil.

 

Wichtig sei, dass die "gleiche Würde jedes Menschen in den oft umstürzenden Digitalisierungs- und Differenzierungsprozessen gewahrt bleibt", erklärten Jochen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe) und Frank Otfried July (Stuttgart). Für die evangelischen Unternehmer wies AEU-Vorstandsmitglied Jörg Kopecz (Sinsheim) auf die Herausforderung der Unternehmen hin, die "digitale Revolution" mit zu gestalten. Die Wirtschaft beinhalte mehr als Geschäftsprozesse, erklärte Kopecz. Es gehe auch um "Werte, Strukturen und um das Ringen um die bestmöglichen und tragfähigsten Lösungen für unser Wohlergehen und unseren Erfolg."

 

Die Landesbischöfe betonten grundsätzlich die Notwendigkeit, als Kirche "in einem konstruktiven Gespräch" mit den Arbeitnehmern, den Gewerkschaften sowie den Unternehmerinnen und Unternehmern zu sein. Der christliche Glaube rufe auch im Unternehmen in die "persönliche Verantwortung". Dem AEU komme dabei eine besondere Bedeutung zu, "denn die hier Engagierten suchen einen Weg, ihr Tun an ihren evangelisch-christlichen Überzeugungen und Werten auszurichten", erklärten Cornelius-Bundschuh und July. Dies gelte etwa bei Entscheidungen, die weit in die Zukunft reichen, bei der sozialen Verantwortung für gute Arbeitsverhältnisse auch in der internationalen Lieferkette oder bei der Bereitschaft, sich den Herausforderungen der Integration und des Zusammenhaltes der Gesellschaft zu stellen.


Unter www.die-digitale-revolution-gestalten.de finden Sie einen Impulstext des AEU.

 

Foto: iStock

10.10.2018 ESPS als "Best Practice"-Beispiel 

Immobilien erfolgreich managen

Kirchliche Stiftungen sehen sich großen Herausforderung gegenüber:

Zum einen erfüllen sie ihren kirchlichen Stiftungszweck, gleichzeitig müssen sie Strukturen für unternehmerisches Handeln schaffen. Beide Punkte miteinander zu vereinen, kann herausfordernd sein – aber auch erfolgreich funktionieren.
Ein Beispiel hierfür ist die ESPS.

Wie dieser Spagat gelingen kann, ist Teil eines am 8. Oktober erschienenen Sammelbands „Immobilienmanagement erfolgreicher Bestandshalter“ (Verlag De Gruyter, Hrsg. Ulrich Bogenstätter, ISBN: 978-3-11-047836-5).

 

"Vorstand Ingo Strugalla beschreibt in seinem Beitrag den Weg zur Professionalisierung bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) vom kirchlichen Grundstücksverwalter mit 450-jähriger Tradition zum kirchlichen Investor als Kulturbruch in sechs Bausteinen. Die Bausteine berühren den Paradigmenwechsel im Rechnungswesen, die Bewertung und die zielgerichtete Restrukturierung des Immobilienportfolios, den Einsatz von Immobilienfonds, den Umbau der Organisation und die Rolle der Informationstechnologie (IT). Damit wird die ESPS fit gemacht für das nächste Jahrhundert.", fasst Herausgeber Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bogenstätter zusammen.

 

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den speziellen Herausforderungen, die sich aus der Verbindung von Kirche und ökonomischem Handeln ergeben.

 

02.10.2018 ESPS fördert "Gutes Stiften"

6. Stiftungsforum Kirche und Diakonie in Baden

Rund 80 Stifterinnen und Stifter haben sich Ende September in Karlsruhe zum 6. Stiftungsforum der Evangelischen Landeskirche in Baden und ihrer Diakonie getroffen. Das Treffen diente in erster Linie dem Austausch von Expertenwissen und damit der Weiterbildung.

Die ESPS ist langjähriger Partner und hat das Stiftungsforum von Anfang an begleitet und gefördert.

In seiner Begrüßung würdigte Organisator und Veranstalter Dr. Torsten Sternberg das Engagement der Stiftung: "Als Hauptsponsor unterstützt die ESPS stifterisches Denken und Handeln im Sinne kirchlicher Werte und bringt damit ihre Verbundenheit mit der Landeskirche und den kirchengemeindlichen Stiftungen zum Ausdruck."

 

Josephine und Dr. h.c. Hans-Werner Hector: die Empfänger des Evangelischen Stifter- und Stifterinnen-Preises 2018 mit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh 

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Evangelischen Stifterinnenpreises 2018 an Hans-Werner und Josephine Hector. Hans-Werner Hector ist Mitbegründer des SAP-Konzerns. Nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen gründete er mit seiner Frau die Hector-Stiftungen. Die Unterstützung von geistig behinderten Menschen spielt dabei eine besondere Rolle.

 

Die Laudatio hielt Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh. Er bezeichnete das Wirken von Hans-Werner und Josephine Hector als Vorbild guten Stiftens. "Ihr Engagement ist auch Ausdruck Ihres christlichen Selbstverständnisses, das sich für eine Zukunft einsetzt, in der alle gut leben können.", so Cornelius-Bundschuh.

 

Weitere Eindrücke vom Stiftungsforum finden Sie hier

 

 

Fotos: Hansjörg Fuchs

19.09.2018 ESPS ist Sponsor

9. Internationaler Gospelkirchentag in Karlsruhe

Die ESPS fördert den 9. Internationalen Gospelkirchentag, der vom 21. bis 23. September 2018 in Karlsruhe stattfindet. Das größte Festival für Gospelmusik in Europa ist nach 2010 zum zweiten Mal in der "Fächerstadt" zu Gast.

Der Gospelkirchentag ist ein ganz besonderes kirchliches und musikalisches Ereignis, zu dem sich mehr als 4.500 aktive Sängerinnen und Sänger aus 15 Nationen angemeldet haben. 

 

Zudem lockt er zehntausende Menschen aus dem ganzen Land zu den öffentlichen Auftritten. Neben dem vielseitigen Programm für Teilnehmende gibt es auch viele öffentliche Programmpunkte für Besucher: Workshops und Konzerte, Gottesdienste und Begegnungen – der Gospelkirchentag zeigt die Vielfalt moderner Kirchenmusik.

 

Die ESPS versteht sich als Unterstützerin der Landeskirche und fördert deshalb Projekte, die Menschen in die Kirchen bringen.

 

Weitere Infos unter www.gospelkirchentag.de

 

 

Foto: Karsten Socher, Creative Kirche Witten

13.09.2018 Deutsche Waldtage 2018

ESPS-Wald lädt zum Erkunden und Entdecken ein

Vom 13. bis 16. September 2018 finden dieses Jahr erstmals die Deutschen Waldtage statt, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Das Motto "Wald bewegt" lädt auch zum Erkunden des Waldes der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ein – als Ort für Sport, für Erholung und Entspannung. Die besondere Faszination, die von Flora und Fauna ausgeht, wird schon bei einem Spaziergang oder beim Wandern durch den Wald greif- und erlebbar.

Die ESPS ist die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Mit den Erlösen aus der Bewirtschaftung von rund 7.500 ha Wald trägt der Forstbetrieb zur Erfüllung des Stiftungszwecks bei. Die Forstgebiete verteilen sich auf den südlichen Odenwald, den nördlichen Kraichgau und den mittleren Schwarzwald. Neben der wirtschaftlichen Nutzung der Wälder achtet die Stiftung darauf, dass sie ihren Wald den Menschen als Ort der Erholung und Entspannung zur Verfügung stellt.

 

In den vergangenen Jahren hat sich die ESPS zudem als Experte für Waldpädagogik etabliert. Mit ihrem Waldmobil bietet sie waldpädagogische Bildungsangebote und Erlebnisaktionen für Schulklassen, Jugendgruppen und Kindergartengruppen in ihren Wäldern an. Waldpädagogen und Biologen führen dabei spielerisch an das komplexe Thema „Wald“ heran und versuchen vor allem Kindern und Jugendlichen seine Bedeutung für uns Menschen und unsere Gesellschaft näherzubringen. „Unsere waldpädagogischen Aktionen sind am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Am Beispiel unserer Waldbewirtschaftung machen wir für die Kinder und Jugendlichen konkret, was Nachhaltigkeit ökologisch, ökonomisch und sozial bedeutet“, erläutert Steffen Ellwanger, zertifizierter Waldpädagoge und Förster der ESPS.

 

Auch die Bewirtschaftung des ESPS-Waldes orientiert sich schon immer am Prinzip der Nachhaltigkeit. So wird der Wald nach den Kriterien des naturnahen Waldbaus bewirtschaftet und ist seit 1999 nach PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert.

 

 

07.09.2018 Tag des offenen Denkmals 2018: "Kirchen verbinden Menschen und Generationen"

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals am 9. September lädt zum Besuch von historischen Bauten und Stätten ein. Unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet" öffnen auch viele Kirchen in der Region ihre Pforten. In Heidelberg und Umgebung beteiligen sich auch einige Kirchen, die in den letzten Jahren mit Unterstützung der ESPS renoviert wurden, wie beispielsweise die Heiliggeistkirche, die Peterskirche, sowie die Kreuzkirche in Heidelberg-Wieblingen am Tag der offenen Tür.

Rund 13 Mio. Euro pro Jahr investiert die Stiftung, direkt oder über die Evangelische Landeskirche in Baden, in die Instandsetzung und Modernisierung von Kirchengebäuden. Gut zwei Drittel davon stehen unter Denkmalschutz und sind von besonderer geschichtlicher, künstlerischer oder wissenschaftlicher Bedeutung.


Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 bundesweit koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Kirchen sind ganz besondere Baudenkmäler. Sie geben kirchlichem Leben Raum, laden ein, Gottesdienst zu feiern, zu singen und zu musizieren, Gemeinschaft und Kultur zu erleben. Diese Räume zu erhalten ist der Auftrag der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS). Sie trägt dazu bei, dass Kirchen in Baden als kulturelles Erbe geschützt und erhalten werden. „Kirchen verbinden Menschen und Generationen“, so Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS. „Kirchenraum ist wie ein Geschenk von einer Generation zur nächsten. Das verpflichtet, diese besonderen Räume mit ihrer ganz eigenen Spiritualität zu erhalten – das ist der Auftrag der Stiftung. Wir freuen uns, dass dank unseres Beitrag viele schöne Kirchen erhalten werden können.“


Das finanzielle Engagement der ESPS ermöglicht Projekte wie die preisgekrönte Renovierung der Friedenskirche. Weitere prominente Beispiele sind die Heiliggeistkirche, neben dem Schloss das wohl bekannteste Wahrzeichen Heidelbergs sowie die Peterskirche.

 

 

 

 

03.09.2018 Baumhaus im ESPS-Wald ist fertig: "Wir sind glücklich und zufrieden"

Start am 23.August, die erste kalte Nacht des Sommers:
+++ „Camp läuft super, gestern evakuiert wegen Gewitter. Nacht im Forsthaus verbracht.“ +++

27. August, erste Fortschritte:
+++ „Sonne scheint den ganzen Tag. Das Gemüt und die kalten Knochen sind warm, das Lagerfeuer hat uns gestern abend wieder lebendig werden lassen.“ +++

1.September, Baumhaus ist fertig:
+++ „Viel durften wir in den letzten Wochen erleben. Ein wundervolles Baumhaus ist entstanden, ganz einzigartig und schön“ +++

 

„Einen wunderschönen Abschluss von zehn Tagen Baumhaus-Camp Abenteuer im Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau durften wir am 1. September 2018 mit fast 250 Besuchern, Eltern, Gästen erleben. Es wurde gestaunt, gelacht, die Waldseilbahn und die Riesenschaukel, sowie die Hoch-Slackline genutzt. Es gab Kaffee und Kuchen, leckere Crêpes und vor allem viel wertvolle Gemeinschaft. Die Jugendlichen und Mitarbeiter, fast 70 Personen, präsentierten stolz was sie geleistet und gelernt hatten. Ein wunderbares Camp, für das wir sehr dankbar sind.“

Göran Schmidt, Projektleiter Baumhaus-Camp
 

Video vom Baumhauscamp ansehen

 

 

 

Fotos: D. Loritz

22.08.2018 Erfolgsprojekt "Baumhaus-Camp" im ESPS-Wald geht in die nächste Runde

Nach der überwältigenden Resonanz in den letzten Jahren werden rund 40 Jugendliche vom 23. August bis zum 1. September 2018 im Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) wieder ein vollständig bewohnbares Baumhaus bauen. Baumhaus-Camp – das sind 250 Baumstämme, 16 Kilometer Seil, 25 Kilo Nägel, 350 Quadratmeter Bretter. Anders gesagt: Eine abenteuerliche Mischung aus Scout-Techniken, Wald- und Erlebnispädagogik, Hochseilelementen und verrücktem Sommerfreizeit-Feeling. Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren lernen so den Lebensraum Wald auf ganz unmittelbare Weise kennen. In einer Höhe von bis zu 16 Metern über dem Waldboden bietet das Baumhaus mit 8 Plattformen Platz zum Schlafen, Kochen und Zusammenleben.

„Das Baumhaus-Camp versteht sich als innovatives kirchliches Projekt, die Teilnehmenden bilden eine christliche Gemeinschaft. Allerdings ist das Projekt interkonfessionell angelegt“, erläutert Göran Schmidt, Leiter des Baumhaus-Camps. Die Jugendlichen erleben Werte wie Verantwortung, Vertrauen, Treue und Solidarität ganz praktisch, mit Kopf, Herz und Hand.

 

Die ESPS unterstützt das Baumhaus-Camp. Steffen Ellwanger, Förster und zertifizierter Waldpädagoge bei der ESPS, begründet das Engagement der Stiftung so: „Wir unterstützen das Baumhaus-Camp seit 2015 und stellen unseren Wald, Materialien und die Logistik zur Verfügung. Anliegen der ESPS ist es, Kindern und Jugendlichen den Lebensraum Wald näherbringen und seine Bedeutung für Mensch und Gesellschaft ins Bewusstsein rufen.“

 

Die Stiftung hat sich in den vergangenen Jahren als Experte für Waldpädagogik etabliert. Allein im Jahr 2017 konnten Ellwanger und sein Team mit dem Waldmobil der Stiftung rund 1.500 Besucher für ihre Walderlebnisaktionen begeistern.

 

Veranstalter des Camps ist die Evangelische Jugend im Kirchenbezirk Karlsruhe-Land, Region Karlsbad-Waldbronn in Kooperation mit dem CVJM Baumhauscamp e.V.

 

Weitere Bilder

 

 

Fotos: Benedikt Adler und D. Loritz

 

15.08.2018 Geschäftsergebnis 2017: "Zweitbestes Ergebnis seit Bilanzierung"

"Das Geschäftsjahr 2017 ist für die ESPS erfreulich erfolgreich verlaufen, die ESPS legt damit das zweitbeste Ergebnis seit ihrer Bilanzierung vor", so Vorstand Ingo Strugalla bei der Vorstellung der Bilanz 2017. 11,9 Mio. Euro konnte die Stiftung 2017 für den Stiftungszweck bereitstellen.

Einen leichten Rückgang der Erlöse im Forst, bedingt durch externe Faktoren wie Holzpreisentwicklung und Witterungsbedingungen, konnten die Bereiche Wohnimmobilien und Grundstücke mit erhöhten Umsatzerlösen kompensieren.

Neu im Berichtsjahr ist, dass die ESPS erstmalig Fremdkapital in Höhe von 10 Mio. Euro aufgenommen hat, um den Bau ihrer neuen Wohnimmobilien zu finanzieren. Die Erweiterung des Bestandes zeigt indes schon erste positive Auswirkungen bei den Erlösen.

 

Auch die seit über zehn Jahren verfolgte Strategie, das Vermögen zu diversifizieren, wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Erlöse aus: Dominierten zu Beginn der Bilanzierung die Erlöse aus dem Vermögensbestandteil Erbbau, wurden diese um die Bausteine Wohnen und insbesondere Immobilienfonds ergänzt, wodurch die Stiftung ihre Umsätze kontinuierlich steigern konnte.

 

"Wir werden unsere Strategie der Diversifikation weiterverfolgen und damit auch in Zukunft stabile Ergebnisbeiträge generieren und Risiken mindern, damit wir den Stiftungszweck zuverlässig erfüllen können.", zeigt sich Strugalla zuversichtlich.

 

Die Geschäftszahlen 2017 finden Sie im Downloadbereich: Link

 

06.08.2018 "Engagement der ESPS beeindruckend": MdL Peter Hauk bei CDU Limbach im Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau

Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, besichtigte beim CDU-Sommertreff am vergangenen Donnerstag den Forstbetrieb der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) in Laudenberg. Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand, stellte die Stiftung vor.

Mit 7.500 Hektar Wald ist die ESPS die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Rund 2.700 Hektar davon liegen im Neckar-Odenwald-Kreis, dem Wahlkreis von Hauk.

 

Im Wald der ESPS (v.l.n.r.): Jan Inhoff (Bezirksgeschäftsführer CDU Nordbaden), MdL Peter Hauk, Gerhard Noé (Vors.CDU Limbach), MdB Alois Gerig, Andreas Ebert (ESPS), Ingo Strugalla (Vorstand ESPS), Torsten Weber (Bürgermeister Limbach) und Jens Wittmann (Bürgermeister Fahrenbach)

 

Von Beruf selbst Förster, zeigte sich Hauk überzeugt vom Forstbetrieb der ESPS: "Mit der nachhaltigen Bewirtschaftung ihres Waldes leistet die Stiftung einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sowohl bei der Produktion des ökologischen wertvollen Baustoffes Holz als auch bei der Erhaltung des Naturraums Wald." 

 

Seine besondere Aufmerksamkeit fand das Waldmobil der ESPS. "Ich finde es sehr beeindruckend, wie sich die ESPS im Bereich der Waldpädagogik engagiert", so Hauk weiter. Das rollende Klassenzimmer der ESPS bringt den Kindern und Jugendlichen Bedeutung des Waldes näher und vermittelt das Wunder "Wald".

 

Mit dabei waren der Bundestagsabgeordnete Alois Gerig, sowie die Bürgermeister der Gemeinden Limbach und Fahrenbach, Torsten Weber und Jens Wittmann. Organisiert wurde die Veranstaltung in der ehemaligen Saatschule in Laudenberg vom CDU-Gemeindeverband Limbach.

 

Rund 50 interessierte Mitglieder und Freunde waren der Einladung des Vorsitzenden Gerhard Noé gefolgt. Anlässlich des jährlichen Sommertreffs der CDU finden regelmäßig Betriebsbesichtigungen statt.

26.07.2018 Religion für die Sinne

Konzerte in der Peterskirche Heidelberg zu "Musik und Religion"

Bewegung ist Leben - und eines der Lebenselexiere von Musik. "Was uns bewegt" titelte auch die 7. Heidelberger Summer Scholl zu Musik und Religion.

Orgelmusik wird oft als statisch und wenig zugänglich empfunden. Dass man sie jedoch auch ganz anders wahrnehmen kann, war bei mehreren Konzerten in der Peterskirche in Heidelberg, die Teil des Stiftungsvermögens der ESPS ist, hautnah zu erleben. 

Hier wurde die in der Musik verborgene Bewegungsenergie buchstäblich freigesetzt und physisch sichtbar gemacht.

Bei den Konzerten handelt es sich um Formate, die es sonst in dieser Form und Kombination nur selten gibt: Orgelmusik mit Tanz, die szenische Aufführung eines Chorkonzerts mit tatsächlicher Bewegung der Ausführenden und Werke, die zum Großteil in Heidelberg noch nicht erklungen sind.

 

Die Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik, das Musikwissenschaftliche Seminar und die Theologische Fakultät der Universität Heidelberg haben mit einer Palette ungewöhnlicher Konzerte und Veranstaltungen das Thema „Bewegung“ beleuchtet und erlebbar gemacht.

 

 

 
     

Fotos: Andrea Stegmann

30.04.2018 Margot Käßmann zur Heidelberger Disputation in der Heiliggeistkirche

Die Disputation, das Streitgespräch, steht bis heute für eine lebendige Kirche:

Vor genau 500 Jahren stellte Martin Luther in Heidelberg auf Einladung des Augustinerordens seine Thesen Vertretern von Universität und Kirche vor. "Statt der erwarteten Fragen zum Ablasshandel legte Luther neue Thesen vor, die um das Verhältnis der Werke Gottes und der Werke des Menschen, den freien Willen und auch um philosophische Fragen kreisten.", so Pfarrerin Professor Margot Käßmann bei ihrer Predigt. Die neuen Thesen und seine als "theologia crucis" bezeichnete Kreuzestheologie waren Inhalt von Luthers Heidelberger Disputation.

 

Die Evangelische Kirche in Heidelberg beendete mit einem Festgottesdienst in der Heiliggeistkirche, für deren Erhalt die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) Verantwortung trägt, die Feierlichkeiten zum Reformationsjahr. Ihre Predigt stellte Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Refomationsjubiläum, ganz unter das Zeichen der Disputation, die gerade heute "unsere Kirche lebendig erhält".

 

Der vollständige Predigttext von Margot Käßmann findet sich unter: Link zur Predigt

 

 

  

Mehr als 1000 Gottesdienstbesucher lauschten der Predigt von Margot Käßmann
 

  Dekanin Marlene Schwöbel-Hug, Reformationsbotschafterin Margot Käßmann und Altstadt Pfarrer Vincenzo Petracca (v.l.) beim Festgottesdienst

Fotos: Karin Wilke, ekihd

17.04.2018 Tag des Denkmals: "Kirchen zeigen, wie lebendig Denkmäler sein können"

Evangelische Stiftung Pflege Schönau ermöglicht Erhalt und schafft Räume

Denkmäler als kulturelles Erbe schützen und erhalten - daran erinnert am 18. April der Internationale Tag des Denkmals, ausgerufen von der UNESCO. In Heidelberg und seiner Region ist genau das der Auftrag der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS): Kirchenraum in Baden zu erhalten. Ein Leuchtturmprojekt ist die Friedenskirche in Heidelberg, deren Renovierung jüngst von der Architektenkammer Baden-Württemberg mit dem Preis "Beispielhaftes Bauen" ausgezeichnet wurde.

Kirchen sind ganz besondere Baudenkmäler. Sie geben kirchlichem Leben Raum. Kirchen sind Orte von Gemeinschaft, von Kunst und Kultur. "Die Kirche ist mehr als Gottesdienst, sie ist ein Lebensort. Ein Raum der Vielfalt und des Dialogs.", unterstreicht Gunnar Garleff, Pfarrer der Friedensgemeinde im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim. Die Gemeinde öffnet ihre Kirche regelmäßig für kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte.

 

"Unseren Auftrag, unsere Mission, sehen wir als erfüllt, wenn sich der Kirchenraum mit Leben füllt und Nutzen für die Gemeinden entsteht", so Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS mit Sitz in der Heidelberger Weststadt.

 

Das finanzielle Engagement der ESPS ermöglicht Projekte wie die preisgekrönte Renovierung der Friedenskirche. Weitere prominente Beispiele sind die Heiliggeistkirche, neben dem Schloss das wohl bekannteste Wahrzeichen Heidelbergs sowie die Peterskirche. Rund 13 Mio. Euro pro Jahr investiert die Stiftung, direkt oder über die Evangelische Landeskirche in Baden, in die Instandsetzung und Modernisierung von Kirchengebäuden. Gut zwei Drittel davon stehen unter Denkmalschutz und sind von besonderer geschichtlicher, künstlerischer oder wissenschaftlicher Bedeutung.

 

Für die Landeskirche stellt die Unterstützung durch die ESPS eine substantielle Entlastung ihres Haushalts dar. Kirchensteuern kann sie so für andere Zwecke verwenden. Neben den finanziellen Mitteln stellt die Stiftung auch ihre Expertise in den Dienst der Landeskirche.

24.01.2018 Stiftungszweck: "Das Zentrale der Religion"

Auszeichnung "Beispielhaftes Bauen" für Friedenskirche in Heidelberg
 

Die Architektenkammer Baden-Württemberg hat die Innenrenovierung der Heidelberger Friedenskirche ausgezeichnet. Die Begründung der Jury liest sich als Hommage an die hohe Kunst kirchlichen Bauens: "Hier wird das Zentrale der Religion formuliert. Der Mittelpunkt ist umgeben von Gemeinde und Chorgesang. Die Atmosphäre des häuslich Sakralen mit den traditionellen Glasfenstern schafft Vertrauen, das Gläubige hier suchen." Weiter heißt es: "Es ist ein heller Raum, wo Freude, Angstlosigkeit, Frieden empfunden werden können."

 

 

Gabriele Frey-Grimberg, bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) für den Stiftungszweck verantwortlich, nahm den Preis entgegen - gemeinsam mit Vertretern der Evangelischen Friedensgemeinde Handschuhsheim, des Architekturbüros AAg LoebnerSchäferWeber und Architekt Hans Reichert für die prokiba (Projektsteuerung).

 

Die Architektenkammer hat den Preis "Beispielhaftes Bauen" zum dritten Mal in Heidelberg ausgelobt. Aus 65 eingereichten Projekten kürte eine Jury 14 Projekte, darunter auch die Innenrenovierung der Friedenskirche. Die ESPS zeichnet als Bauherrin für die Maßnahme verantwortlich.

 

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18.01.2018 Künstliche Intelligenz:

Ethik und Verantwortung aus protestantischer Sicht. Vortrag und Diskussion am 22. Januar 2018 in Heidelberg

Auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) wurden in letzter Zeit Experten zufolge große Fortschritte erzielt. Autonome und teilautonome Systeme dringen zunehmend in unseren Alltag ein, beschleunigt von Big Data.

Doch hinkt die Diskussion über ethische Fragen der technischen Entwicklung hinterher: Welchen Platz wollen wir diesem "Gegenüber"?  zugestehen? 

Dieser Frage geht der Vortrag der regionalen Arbeitsgruppe des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU) nach. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, mit zu diskutieren.

 

Die Veranstaltung unter dem Titel Künstliche Intelligenz - Scheinriesen und die Grenzen der maschinellen Erkenntnis findet statt am

 

Montag, dem 22. Januar 2018, um 18.00 Uhr in den Räumen der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, Zähringerstraße 18, 69115 Heidelberg.

 

Referent ist Reinhard Karger, M. A., Leiter Unternehmenskommunikation des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken.

 

Anmeldung bitte über das Online-Formular der Homepage des AEU (www.aeu-online.de) anmelden. Ergänzende Informationen über die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Deutschland, Karlstraße 84, 76137 Karlsruhe, Tel. 0721 / 35 23 70, E-Mail: info@aeu-online.de.