EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU EVANGELISCHE STIFTUNG
 
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NEWS
Stiftung

Enjoy Jazz 2020:

Zeitlos zauberische Töne in der Friedenskirche

Im Rahmen von Enjoy Jazz fanden Ende Oktober in der Friedenskirche in Heidelberg-Handschuhseim zwei Konzert mit Sokratis Sinopuolos statt.

Der Virtuose an der Lyra "entfaltet mit ätherischen, mäandernden Melodielinien etwas zeitlos Zauberisches.", so versprach bereits die Ankündigung von Enjoy Jazz.

Zahlreiche Zuhörer konnten sich, natürlich unter Einhaltung der gebotenen Abstands- und Hygienevorschriften, davon verzaubern lassen.

 

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Neue Firmierung schafft Klarheit

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) und die Evangelische Pfarrpfründestiftung Baden (EPSB) mit Sitz in Heidelberg treten künftig gemeinsam als Stiftung Schönau auf. Der neue Auftritt sorgt für mehr Klarheit.

Als wirtschaftlich agierendes Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden erzielt die Stiftung Schönau Erlöse durch die Vergabe von Erbbaurechten, durch Vermietung, Verpachtung und Forstwirtschaft.

Die bisherigen Firmierungen sind heutzutage sperrig und unklar. Insbesondere die Bedeutung der Wörter "Pflege“ und Pfarrpfründe" sind im heutigen Sprachgebrauch missverständlich. Mit diesen Namensbestandteilen assoziierte niemand die Kernkompetenz der Stiftung: die professionelle Vermögensverwaltung.

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Zeichen der Solidarität: Evangelische Stiftung Pflege Schönau setzt Mieterhöhungen und Anpassungen des Erbbauzinses im Jahr 2020 aus

Die Corona-Krise und der damit verbundene Lockdown haben das gesellschaftliche Leben nachhaltig verändert. Vertrauen und Sicherheit sind gerade in dieser Zeit wichtige Werte.

Als Zeichen der Solidarität mit ihren Kunden wird die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) deshalb alle für das Jahr 2020 anstehenden Mieterhöhungen und Anpassungen des Erbbauzinses aussetzen. Dies betrifft rund 1.300 Erbbaurechtsverträge und 100 Mietverhältnisse der Stiftung, insgesamt entspricht das etwa 10 % der bestehenden Verträge.

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Der Stiftungswald in Zeiten von Klimawandel, Käfer und Corona: "Wir leben von der Substanz"

Zwei Jahre Trockenheit und Käferbefall haben dem Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) schwer zugesetzt; rund 1,5 Mio. Euro beträgt der wirtschaftliche Schaden bis heute. Auch die Hoffnung auf eine Entspannung der Lage im Jahr 2020 hat sich bislang zerschlagen. Die Folgen des Klimawandels bedrohen den Wald massiv.

Die ESPS bewirtschaftet insgesamt rund 7.500 Hektar Wald im Odenwald, Kraichgau und Schwarzwald. Sie ist die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Kopfzerbrechen bereitet Frank Philipp, Leiter der Forstabteilung, vor allem der milde Winter, gepaart mit der erneuten Trockenheit. "Die Bäume befinden sich zunehmend im Trocken- und Wärmestress und sind massiv geschwächt.

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Modernes Wohnen in zentraler Lage: Neubauprojekt in Freiburg, Goethestraße 2

Wohnen und Leben in einem der schönsten und ältesten Stadtteile Freiburgs: Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) baut in Freiburg-Wiehre im Eckbereich von Goethe- und Kronenstraße nahe der Dreisam zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit 17 Wohn- und vier Büroeinheiten sowie einer Verkaufsstätte. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 geplant.

Im fünfgeschossigen Winkelbau entlang der Kronenstraße sind Zwei- bis Dreizimmerwohnungen und eine Maisonettewohnung sowie Gewerbe- und Büroflächen geplant, unter anderem eine Bäckerei mit Café. Die gleichberechtigten Zimmer in den Wohnungen ermöglichen flexible Wohnformen.

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Leider waren das fast die letzten Konzerte vor dem Lockdown im November. Eigentlich sollte bis zum 14. November mit Enjoy Jazz in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen und anderen Orten in der Metropolregion Rhein-Neckar wieder das größte Jazzfestival Deutschlands stattfinden. Aufgrund des Lockdown mussten nun alle Konzerte abgesagt werden. Die Veranstalter hoffen auf eine Fortsetzung am dem 9. Dezember.

 

Die Stiftung Schönau unterstützt Enjoy Jazz als Kooperationspartner auch und gerade in dieser besonderen Situation. Ziel des Engagement der Stiftung ist es, Kultur im Kirchenraum zu fördern und erlebbar zu machen.  

 

Foto: Enjoy Jazz

Ziel des neuen Auftritts ist die klare Positionierung als wirtschaftlich agierendes Unternehmen ohne karitativen Auftrag.

 

Die Stiftung Schönau ist eine der ältesten Institutionen in Heidelberg und der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar. Das Stiftungsvermögen stammt aus dem ehemaligen Kloster Schönau (Odenwald). Oberster Grundsatz seit Ihrer Gründung im Jahr 1560 ist nachhaltiges Wirtschaften.

 

Zweck der Stiftung Schönau ist es, kirchliches Bauen und Pfarrstellen zu finanzieren. Dass sie bis heute Bestand hat, liegt vor allem am Verantwortungsbewusstsein und an der Weitsicht vieler Generationen. Sie haben die Stiftung konsequent weiterentwickelt und zu einem modernen Immobilienunternehmen gemacht.

 

Ein weiterer wichtiger Schritt hierfür ist die Schärfung des Profils, um das Vermögen für kommende Generationen zu sichern und ihren Stiftungszweck auch in Zukunft zuverlässig zu erfüllen.

Die ESPS unterstützt mit dem Aussetzen der Mieterhöhungen und der Erbbauzinsanpassungen ihre Vertragspartner und leistet ihren Beitrag dazu, die ohnehin angespannte Situation nicht weiter zuzuspitzen. Vielen Menschen steht durch Kurzarbeit oder dem Verlust des Arbeitsplatzes deutlich weniger Haushaltseinkommen zur Verfügung, da die Pandemie vor allem den deutschen Mittelstand mit voller Wucht getroffen hat.

 

"Auch wir rechnen nach ersten Einschätzungen im laufenden und im nächsten Geschäftsjahr mit deutlichen Ertragseinbußen durch die veränderte wirtschaftliche Lage. Das hält uns jedoch nicht davon ab, als Unternehmen der Badischen Landeskirche soziale Verantwortung zu zeigen.", betont Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der ESPS. Dieses Engagement sei auch in der Vergangenheit immer wieder deutlich geworden. So schaffe die Stiftung in den angespannten Wohnungsmärkten der badischen Metropolen dringend benötigten Wohnraum, oftmals auf freiwilliger Basis auch im preisgebundenen Segment.

 

Darüber hinaus sei der Wald der ESPS seit 1999 nach PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert und wird nach den Kriterien des naturnahen Waldbaus bewirtschaftet. Die Stiftung wende erhebliche Mittel für die Wegeerhaltung auf und biete umfangreiche waldpädagogische Aktivitäten. Auf rund 74 Hektar Wald würden unter Verzicht auf Erlöse wertvolle Biotope erhalten. "Bereits unser Stiftungszweck orientiert sich am Gemeinwohl. Kirchliches Bauen zu finanzieren heißt: Kulturdenkmäler erhalten und kirchliches Leben in den Gemeinden ermöglichen", meint Strugalla.

Aufgrund der milden Temperaturen haben viele Borkenkäfer den Winter problemlos überstanden und warten bei diesen Temperaturen nur darauf, auszufliegen und die nächsten Bäume zu befallen.", erläutert er. Die befallenen Bäume müssen dann möglichst schnell geerntet und aus dem Wald gebracht werden, um eine weitere Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern.

 

Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes begann die Vegetationsperiode in diesem Jahr bereits Mitte März, fast zwei Wochen früher als im vieljährigen Mittel. Nahezu zeitgleich setzte eine sehr niederschlagsarme Witterung mit viel Sonnenschein ein. Vielerorts war der potentielle Wasserbedarf der Vegetation deutlich größer als die Wassermenge, die durch den Bodenwasserspeicher zur Verfügung gestellt werden konnte. Die Folge: Die oberen Bodenschichten sind ausgetrocknet. Viele junge Bäume, die letztes Jahr im Rahmen von Wiederaufforstungen gepflanzt wurden, sind bereits vertrocknet.

 

Erschwerend zu den Unmengen an Holz, die durch Trockenheit und Käferbefall anfallen, kommt die Coronakrise hinzu. Der Holzabsatz ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die Nachfrage nach Bau- und Möbelholz oder nach Zellstoff für grafische Papiere ist extrem eingebrochen, einzig der Bedarf an Holz für die Herstellung von Hygienepapieren hat nicht gelitten. Ein weiterer Punkt ist der Wegfall des Holzexports, beispielsweise nach China, wo die Wirtschaft zwar wieder anläuft, die Lieferketten aber unterbrochen sind.

 

"Die wirtschaftliche Zukunft unseres Forstbetriebs ist ein großes Fragezeichen," sagt Philipp. Um die Schäden möglichst einzugrenzen, müsse die Stiftung derzeit massiv in die Ernte von geschädigten Bäumen investieren. Damit trete die Stiftung finanziell in Vorleistung. So treffe die zwangsweise Nutzung von Käferholz auf einen derzeit völlig übersättigten Markt. Eine denkbar ungünstige Situation. Die Erlöse des Forstbetriebs decken im Moment maximal die Kosten für die Aufarbeitung des Holzes. Investitionen in Wiederaufforstung, Wegunterhaltung oder die Personalkosten können davon nicht bestritten werden. „Wir leben von der Substanz.“, so Philipp weiter.

 

Mit Erlösen aus Vermietung und Verpachtung sowie der Bewirtschaftung von 7.500 Hektar Wald erzielt die Stiftung Erlöse, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen: die Finanzierung kirchlichen Bauens und von Pfarrstellen im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden. 2019 konnte der Forst aufgrund der aktuellen Situation dazu keinen Beitrag leisten. Wie sich diese Entwicklung mittel- und langfristig auf die Erlössituation der gesamten Stiftung auswirken wird, vermag im Moment niemand vorherzusagen. Die ESPS wird versuchen, die Mindereinnahmen im Forst in anderen Geschäftsbereichen zu kompensieren, um ihren Stiftungszweck auch in Zukunft zuverlässig erfüllen zu können.

 

Als kirchliche Stiftung bewirtschaftet die ESPS ihr Vermögen nachhaltig: Seit 1999 ist der Wald nach PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert, außerdem ist die Stiftung Partner der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Entsprechend hoch ist ihre Verantwortung, den Wald als Naherholungsraum der Region wie auch als Lebensraum für Flora und Fauna zu erhalten. Das bedeutet: Die Stiftung muss Lösungen finden, um den Wald nachhaltig resistenter gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu machen.

 

Der Fokus der ESPS liegt auf der Beantwortung der Frage, wie unter den sich verändernden Bedingungen eine nachhaltige Bewirtschaftung bei gleichzeitig stabiler Holzproduktion gelingen kann. So haben die Förster der ESPS bereits damit begonnen, den Baumbestand umzubauen. "Da vor allem die Fichte betroffen ist, bevorzugen wir klimatolerantere Baumarten wie Douglasie, Tanne, Eiche, versuchsweise auch Baumhasel. Die Fichte wird nach und nach reduziert.", erläutert Philipp den geplanten Umbau.

Im freistehenden viergeschossigen Stadthaus zur Goethestraße werden großzügige Vierzimmerwohnungen realisiert, die das gewisse Etwas vom "Wohnen in der Wiehre" widerspiegeln. Der offene Wohnhof zwischen den Gebäuden ist als grüne Stadtoase geplant und beherbergt zudem einen Kinderspielplatz. Die gärtnerische Ausprägung mit Gräsern, Stauden und Sträuchern lehnt sich an die vorhandenen Strukturen in der Wiehre an.

 

Technisch ist das Gebäudeensemble auf dem neusten Stand. Die Tiefgarage enthält PKW- und Fahrradabstellplätze sowie Technikräume. Der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser wird zu mindestens 70 % durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit hohem Wirkungsgrad gedeckt. Bereichsweise ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zur Einsparung von Primärenergie und optimiertem Schall- und Wärmeschutz geplant.

 

Zwei der Wohnungen werden sozial gefördert sein. "Als Stiftung mit kirchlichem Hintergrund sind wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst. Gleichzeitig setzen wir mit unserem Anspruch, nachhaltige und zukunftsorientierte Lebensräume zu schaffen, einen städtebaulich markanten und zugleich integrierenden Akzent für Freiburg.", sagt Vorstand Ingo Strugalla.

 

Die städtebauliche Planung basiert auf einem Entwurf des Büros Zeller/Eisenberg-Architekten, das im Jahr 2014 als einer der beiden Sieger aus dem von der ESPS ausgelobten Architektenwettbewerbs hervorging. Die komplexe Aufgabenstellung der Übergangslage zwischen den nördlich der Dreisam gelegenen Innenstadtbereichen und den historisch gewachsenen Wohngebieten entlang der Goethestraße wurde beeindruckend gemeistert. So grenzt der fünfgeschossige Winkelbau das Plangebiet zu Kronen- und Lessingstraße ab und schützt das Quartier gleichzeitig vor Verkehrslärm. Das freistehende Stadthaus schafft den Übergang zur historischen Struktur der Goethestraße, wobei dessen Vorgartenzone ebenso wie die Ausbildung eines Hochparterres die charakteristischen Merkmale der vorhandenen Wohngebiete aufnimmt.

Die Stiftung Schönau ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Heidelberg. Aus rund 21.000 Erbbau- und Pachtverträgen, der Vermietung von rund 800 Wohnungen, Investitionen in Immobilienfonds sowie der Bewirtschaftung von 7.600 Hektar Wald erzielt sie Erlöse, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen.

Als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden ist die Stiftung Schönau Dachmarke für die „Evangelische Stiftung Pflege Schönau“ (ESPS) und die „Evangelische Pfarrpfründestiftung Baden“ (EPSB).

Sie finanziert kirchliches Bauen und Pfarrstellen. Darüber hinaus stellt die Stiftung weitere finanzielle Mittel für den landeskirchlichen Haushalt bereit.

 

Das Stiftungsvermögen stammt aus dem ehemaligen Kloster Schönau (Odenwald). Seit ihrer Gründung im Jahr 1560 verfolgt die Stiftung die Maxime, ihr Handeln auf Dauer anzulegen und nachhaltig und verantwortungsvoll zu wirtschaften. Mit rund 80 Beschäftigten ist die Stiftung Schönau eine der ältesten Institutionen Heidelbergs.

 

Infos zum neuen Auftritt

Nachhaltigkeit.

 

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Wir handeln.

 

Seit 1560.