EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 
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NEWS
Stiftung

"Notre-Dame ist Paris, sie ist ein Teil von uns."

Dieser Äußerung einer Pariser Bürgerin schließen sich die Evangelische Landeskirche in Baden und die Evangelische Stiftung Pflege Schönau an.

Notre Dame ist Weltkulturerbe der Unesco, Herz der Île de la Cité, touristischer Mittelpunkt der Stadt und eines der frühesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs: Als Stiftung, deren Aufgabe der Erhalt kirchlicher Gebäude ist, sind wir bestürzt und trauern mit den Menschen in Frankreich um das Herz ihrer Stadt, um ihre Cathédrale Notre-Dame de Paris, ein Wahrzeichen Europas für die Menschen auf der ganzen Welt.

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Zum Tag des Waldes:

Rhein Neckar Fernsehen begleitet das Waldmobil

Vor kurzem erst feierten wir den "Tag des Waldes". Für die ESPS als größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg Zeit, sich zum "World Wood Day" der Vereinten Nationen aufs Unterschiedlichste mit dem Thema Holz zu beschäftigen: Allein in Mannheim und Brühl stehen zwei große Projekte in Holzbauweise kurz vor Baubeginn.
Zum anderen erfreut sich die Waldpädagogik der Stiftung bei Kindern und Jugendlichen immer größerer Beliebtheit. Das Rhein-Neckar-Fernsehen hat das Waldmobil auf seinem Einsatz im Käfertaler Wald bei Mannheim begleitet. Pädagogik vor Ort, ein Wald zum Spüren, Riechen und Anfassen - hier zum Nachschauen der Spot aus RNF LIFE vom 21.3.2019.

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Waldpädagogik: Evangelische Stiftung Pflege Schönau bietet Kindern einmaliges Naturerlebnis

Die Saison des Waldmobils der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) hat begonnen. Pünktlich zum "Tag des Waldes" am 21. März ist das Waldmobil der Stiftung wieder im Einsatz. In ganz Nordbaden ist das mobile Waldklassenzimmer rund 30 Mal bis zu den Sommerferien unterwegs: Für viele Kinder und Jugendliche oft das erste Mal, dem Wald zu begegnen und seine Geheimnisse zu erkunden.

Allein fünf Kindergartengruppen, 20 Grundschulklassen und zwei achte Gymnasialklassen aus der Region nutzen aktuell das waldpädagogische Angebot der ESPS: "Wir buchen das Waldmobil regelmäßig zweimal im Jahr. Die Kinder sind begeistert, weil es Pflanzen und Tiere unserer direkten Umgebung ganz nahe bringt.

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Erbbaurecht neu entdeckt: Evangelische Stiftung Pflege Schönau vergibt die meisten Erbbaurechte in der Region

In den eigenen vier Wänden wohnen, den Kaufpreis für das Grundstück sparen: Rechtzeitig zu seinem 100. Geburtstag sehen Politik und Verbände im Modell des Erbbaurechts ein Potenzial gegen die Wohnungsnot. Am 25. und 26. Februar tagte der Deutsche Erbbaurechtsverband in Dortmund.

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS), Gründungsmitglied des Deutschen Erbbaurechtsverbands, hat allein 13.000 Erbbaurechte vergeben. Davon profitieren zum großen Teil Bürger in der Metropolregion: "Mehr als zwei Drittel unserer Erbbaurechte liegen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis", erklärt Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS.

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ESPS investiert in Neubauprojekt auf Flächen der Campbell Barracks

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) erweitert ihr Wohnungsangebot in Heidelberg. Insgesamt 38 Wohnungen entstehen auf den Konversionsflächen der Campbell Barracks. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

"38 neue Wohnungen für Heidelberg, 32 davon im preisgedämpften Segment -angesichts des knappen Wohnraums in der Universitätsstadt ist das der Beitrag, den wir als Stiftung der Evangelischen Landeskirche in Baden leisten", erläutert Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS das Vorhaben.

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Viele erleben Natur zum ersten Mal so unmittelbar", sagt Diana Dinc, stellvertretende Leiterin der Pfalzgraf-Otto-Kindertagesstätte in Mosbach. Auch Ältere spricht das Waldmobil an: Studenten der Agrarwirtschaft und Holzwirtschaft der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) oder angehende Biologielehrer der Pädagogischen Hochschule Heidelberg nutzen das waldpädagogische Angebot.

 

Nachhaltigkeit begreifen

Ökologische Zusammenhänge in der Natur praktisch erlebbar zu machen - das steht für Steffen Ellwanger im Vordergrund. Der ausgebildete Waldpädagoge und Förster der ESPS legt Wert darauf, dass seine jungen Teilnehmer verstehen, was nachhaltige Bewirtschaftung bedeutet: "Zum Beispiel, dass wir das Holz nutzen und dadurch die Bäume, die stehen bleiben, stabiler, vitaler und dicker werden. Dies geschieht schon seit mehreren hundert Jahren, ohne dass der Wald verschwindet oder darunter leidet. Holz ist ein nachhaltiger, umweltfreundlicher Rohstoff, der bei uns auch regional vermarktet und verbraucht wird," so Ellwanger. Waldpädagogik spricht die Kinder mit "Kopf, Herz und Hand" an. Sie leitet am Beispiel des Waldes dazu an, verantwortungsbewusst und vernetzt zu handeln. So ist die Nachhaltigkeit auch erster Grundsatz bei der Bewirtschaftung des Stiftungswaldes. Daher orientiert die Waldpädagogik der ESPS sich am UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

 

"Aha"-Effekt: Die vitalsten Bäumchen setzen sich durch

Was bedeutet Naturverjüngung? Um dies zu erfahren, sammelt sich die Gruppe bei jeder Waldaktion um einen markierten Quadratmeter Boden. Dabei wird der Blick der Schüler auf die Naturverjüngung gelenkt: die kommende Waldgeneration und das Kapital des Waldbesitzers für die Zukunft. Anhand der ein- bis dreijährigen Pflänzchen von Buchen, Eichen, Tannen und Douglasien erfahren die Kinder, dass die Bäume besonders das Sonnenlicht brauchen, um wachsen zu können und der Förster in den ersten zwanzig Jahren nicht viel tun muss. Die vitalsten Bäumchen setzen sich durch, sie bilden später den neuen Wald. Der "Aha"-Effekt: aus zehn Zentimeter kleinen Bäumchen werden riesige Bäume.

 

Informationen zum Waldmobil über Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, Steffen Ellwanger, Fon: 06261/9248-12 oder per E-Mail: steffen.ellwanger(at)@esp-schoenau.de

 

Der Internationale Tag des Waldes wurde 1970 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um seitdem jährlich am 21. März auf die globale Waldvernichtung aufmerksam zu machen.

"Als Stiftung mit einem großen Besitz an Flächen schaffen wir traditionell Wohnraum für die Menschen in der Region", so Strugalla weiter. Die Stiftung leiste so einen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Weitere Erbbaurechte der Stiftung werden im Neckar-Odenwald-Kreis, in Pforzheim und Karlsruhe sowie im Schwarzwald genutzt.

 

Wohnraum ist inzwischen nicht nur innerstädtisch knapp und teuer. Auch im Umland steigen die Preise. Dem Monatsbericht Februar 2019 der Deutschen Bundesbank zufolge zogen die Immobilienpreise außerhalb der städtischen Gebiete im Vergleich zu den Vorjahren verstärkt an. Auch die Grundstücke der Stiftung liegen zu rund 50 Prozent im Umland, die andere Hälfte in den Ballungszentren Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Freiburg.

 

Der durchschnittliche Kaufpreis für Bauland ist in Deutschland seit 2011 kontinuierlich gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) lag der Kaufwert pro Quadratmeter 2016 bei 127,93 Euro. Gleichzeitig wurde durch die Wohnimmobilienkreditrichtlinie die Kreditvergabe noch strenger reglementiert. Für viele Interessenten ist es deshalb heute schwer, überhaupt Wohneigentum zu bilden. In dieser Situation kann das Erbbaurecht eine gute Alternative sein. Denn hierbei kauft Interessent nur das Haus, nicht aber das Grundstück. Stattdessen zahlt er einen Erbbauzins an den Grundstückseigentümer. Damit ist das Erbbaurecht insbesondere für Käufer interessant, die über wenig Liquidität verfügen oder ihr Eigenkapital schonen möchten. Außerdem lohnt es sich für alle, die einen bezahlbaren Weg aus der Miete ins Eigentum suchen, aber nicht in der Lage sind, hohe Grundstückskosten zu finanzieren. Die größten Erbbaurechtsgeber in Deutschland sind Kommunen, Stiftungen und Kirchengemeinden. Auch die großen Immobilienportale im Internet veröffentlichen Erbbaurechtsangebote.

 

Entstehen wird ein dreigeschossiges Gebäude mit einer Fläche von insgesamt 3.560 Quadratmetern. Darin enthalten ist sowohl Wohnfläche als auch Fläche für drei Gewerbeeinheiten. Die Stiftung setzt mit diesem Projekt weiter ihre Strategie um, ihren Bestand von derzeit 800 Wohnungen bis 2025 zu verdoppeln. "Geplant ist, dass wir mit der Mehrzahl der Wohnungen auf den Campbell Barracks sozialen Wohnraum für Interessenten schaffen, die einen Wohnberechtigungsschein haben", so Strugalla weiter.

 

Damit folgt die Stiftung der Empfehlung des Rats der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD), den Wohnungsmarkt stärker für Benachteiligte nutzbar zu machen. Die ESPS realisiert das Vorhaben mit der BPD Immobilienentwicklung GmbH. Neben dem Neubau in Heidelberg plant die ESPS den Bau von insgesamt 105 weiteren Wohnungen in Mannheim und Freiburg. Alle drei Bauprojekte sollen in diesem Jahr starten.

 

Erläuterung zum Foto: Das Luftbild zeigt die Campbell Barracks von Ost nach West. Das Baufeld der ESPS ist mit einem roten Pfeil markiert.

 

Foto: Klaus Venus

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist eine Vermögensverwaltung der Evangelischen Landeskirche in Baden. Das von ihr verwaltete Stiftungsvermögen ist der Landeskirche gewidmet. Aus rund 21.000 Erbbau- und Pachtverträgen, Investitionen in Immobilienfonds, der Vermietung von rund 800 Wohnungen sowie der Bewirtschaftung von 7.500 Hektar Wald erzielt die Stiftung Erlöse, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen:

kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen bereitzustellen. Darüber hinaus stellt die ESPS weitere finanzielle Mittel für den Haushalt der Evangelischen Landeskirche bereit.

 

Das Stiftungsvermögen stammt aus dem ehemaligen Kloster Schönau (Odenwald), das 1560 im Zuge der Reformation aufgelöst wurde und seitdem durch einen "Pfleger" bestellt wird. Die heutige Stiftung mit 77 Mitarbeitern ist eine der ältesten Institutionen Heidelbergs.

Nachhaltigkeit.

 

Viele reden darüber.

 

Wir handeln.

 

Seit 1560.