EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU EVANGELISCHE STIFTUNG
 
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Stiftung

Erbbaurechte vorzeitig verlängern

Bei 22 Prozent aller deutschen Erbbaurechtsgeber laufen bis 2030 Verträge in großem Umfang aus. Eine zweite Welle ist von 2040 bis 2060 zu erwarten. Das ergab eine Studie des Deutschen Erbbaurechtsverbands e. V. Er rät Erbbaurechtsnehmern und -gebern dazu, möglichst frühzeitig die Vertragsverlängerung anzustoßen.

Die Erbbaurechtsverträge, die in den nächsten Jahren auslaufen, wurden zum Großteil nach dem zweiten Weltkrieg abgeschlossen, um unter anderem Geflüchteten die Bildung von Wohneigentum zu ermöglichen. Wenn sie nun enden, erhalten die Erbbaurechtsnehmer eine Entschädigung für das Gebäude – üblicherweise in Höhe von zwei Dritteln des Verkehrswertes zum Zeitpunkt des Vertragsablaufs.

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Knappes Holz und hohe Preise – goldene Zeiten für Waldbesitzer und Sägewerke?

Weltweiter Bauboom treibt Bauholzpreise – Waldbesitzer profitieren nur begrenzt

Erst Sand und Stahl, jetzt das Holz: Baustoffe werden knapp und damit teuer. Der Holzmarkt hat sich damit in kurzer Zeit grundlegend gewandelt. Jahrelang hatten Trockenheit und Borkenkäferbefall für ein massives Überangebot und niedrige Erlöse für Rundholz aus dem Wald und Schnittholz, also verarbeitetes oder veredeltes Holz aus den Sägewerken, gesorgt. Diese Entwicklung hatte auch der Stiftung Schönau aus Heidelberg, mit rund 7.600 ha größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg, schwer zugesetzt.

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Wohnen in der Wiehre: Richtfest in der Freiburger Goethestraße

Stiftung Schönau baut 17 Wohnungen mit zusätzlichen Büro- und Gewerbeflächen

Der Bau neuer Wohnungen in der Wiehre geht zügig voran. Die Heidelberger Stiftung Schönau feierte am 16. April Richtfest für zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit insgesamt 17 Mietwohnungen und fünf Büro- bzw. Gewerbeeinheiten im Eckbereich von Goethestraße und Kronenstraße. Die Fertigstellung der Gebäude ist für das Frühjahr 2022 geplant. Das Einweihen des fertigen Rohbaus übernahm Adalbert Gaus vom Bauunternehmen Koch-Voegele GmbH. "Vor Feuer, Wasser und Not beschirm dieses Haus in Gnaden der liebe Gott", lautete sein Richtspruch.

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Tag des Baumes: Wälder immer mehr von Müll bedroht

Stiftung Schönau appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Waldbesucher

Am 25. April wird in Deutschland seit 1952 jedes Jahr der "Tag des Baumes" begangen. Waldbesitzer, Verbände und Kommunen machen an diesem Tag mit vielfältigen Aktionen auf die Bedeutung der Bäume und Wälder für unsere Gesellschaft aufmerksam. Durch die Corona-Pandemie ist der Stellenwert des Waldes noch weiter gestiegen, da andere Erholungsmöglichkeiten nur begrenzt verfügbar sind. Die steigenden Besucherzahlen bringen aber auch Probleme mit sich. Die Stiftung Schönau weist zum des "Tag des Baumes" auf die steigende Vermüllung unserer Wälder hin.

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Erste Mieter in Campbell eingezogen:

"Wir wohnen jetzt in unserer Traumwohnung"

Komfortables und gleichzeitig bezahlbares Wohnen im Herzen der Heidelberger Südstadt - das ermöglicht die Stiftung Schönau auf den Konversionsflächen der Campbell Barracks. Sie hat dort drei Wohnhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen errichten lassen, 32 davon im preisgedämpften Segment. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe durch das Bauunternehmen im Dezember 2020 ziehen jetzt die ersten Mieter ein.
Die Mission der Stiftung Schönau lautet "Räume schaffen - Sinn stiften". Das gilt nicht nur für die Unterstützung kirchlichen Bauens im Rahmen ihres Stiftungszweckes. Auch die Vergabe von Erbbaurechten und die Schaffung von attraktivem und bezahlbarem Wohnraum vor allem in den badischen Metropolen steht unter diesem Motto.

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"Das möchten die meisten Erbbaurechtsnehmer aber nicht", weiß Ingo Strugalla, Vizepräsident des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, aus seiner Erfahrung als Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schönau, die mit rund 13.000 Verträgen bundesweit zu den größten Erbbaurechtsgebern zählt. "Wir raten deshalb dazu, frühzeitig das Gespräch mit dem Erbbaurechtsgeber zu suchen. Das gibt Planungssicherheit und kann sich finanziell für den Erbbaurechtsnehmer auszahlen."

 

Denn: Viele Erbbaurechtsgeber haben größere Verhandlungsspielräume, wenn sie die Verträge vorzeitig verlängern. Das ist jederzeit während der Vertragslaufzeit möglich. Dabei wird der künftige Erbbauzins üblicherweise anhand des aktuellen Grundstückswerts, des derzeitigen Erbbauzinses, des Verlängerungszeitraums und der Restlaufzeit neu berechnet. Der neue Erbbauzins gilt ab dem Zeitpunkt der Vertragsverlängerung.

 

"Natürlich können die Verträge auch kurz vor Ablauf noch verlängert werden. Der Erbbauzins wird dann ebenfalls auf Basis des aktuellen Grundstückswertes berechnet. Er fällt aufgrund der kurzen Restlaufzeit des alten Vertrags aber meist höher aus als bei einer vorzeitigen Verlängerung", sagt Ingo Strugalla.

 

Auf großen Erbbaurechtsgrundstücken kommen auch Nachverdichtungen infrage, wenn die Verträge neu verhandelt werden. Dabei werden die Grundstücke geteilt, sodass mehrere Häuser darauf errichtet werden können. Dadurch kann sich der neue Erbbauzins erheblich verringern. Denn viele Grundstücke, die in den 1950er- und -60er-Jahren vergeben wurden, sind sehr groß, weil die Gärten für die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse genutzt wurden.

 

Über den Deutschen Erbbaurechtsverband

 

Der Deutsche Erbbaurechtsverband e. V. wurde 2013 gegründet. Er ist ein Zusammenschluss aus namhaften Erbbaurechtsausgebern, die bundesweit einen erheblichen Anteil der im Erbbaurecht ausgegebenen Flächen repräsentieren, sowie Dienstleistern der Branche. Der Deutsche Erbbaurechtsverband versteht sich als universeller Ansprechpartner zum Thema Erbbaurecht. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet. www.erbbaurechtsverband.de 

Wegen des weltweiten Baubooms ist nach jahrelangem Überangebot auch in Deutschland der Baustoff Holz knapp geworden

Waldbesitzer profitieren nur begrenzt

 

Seit einigen Monaten sind die Überkapazitäten jedoch Geschichte, Holz ist wie andere Baustoffe sehr gefragt. "Wir sind erleichtert, dass die Preise nicht mehr ins Bodenlose fallen und sich der Holzeinschlag wieder einigermaßen rechnet", freut sich Frank Philipp, Abteilungsleiter Forst bei der Stiftung Schönau. Die Waldbesitzer profitieren allerdings nur sehr begrenzt von den höheren Preisen. So liegen die aktuellen Erzeugerpreise für Rundholz immer noch unter dem Niveau des Jahres 2017.

 

"In den vergangenen beiden Jahren war über die Hälfte unseres Holzeinschlages minderpreisiges Käferholz", berichtet Philipp. Eine prekäre Situation für viele Waldbesitzer, auch für die Stiftung Schönau. Die Erlöse aus der Bewirtschaftung ihres Waldes fließen in den Stiftungszweck, die Finanzierung kirchlichen Bauens und von Pfarrstellen im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden. Aufgrund von Trockenheit und Käferbefall konnte der Geschäftsbereich Forst in den vergangenen beiden Jahren dazu allerdings keinen positiven Beitrag leisten. Erlösmindernd wirken sich auch die massiven Investitionen der nächsten Jahrzehnte aus, um den Wald vor den Folgen des drohenden Klimawandels zu schützen.

 

Bauboom treibt Holznachfrage

 

Für die gestiegenen Preise macht Steffen Häußlein, Geschäftsführer bei den Holzwerken Ladenburger, vor allem den weltweiten Bauboom verantwortlich, der sich mit Beginn der Corona-Pandemie noch verstärkt hatte: "Anfangs überlagerte sich die rasant gestiegene Nachfrage noch mit dem Überangebot aus der Borkenkäfer-Kalamität. In Europa waren von 2015 bis 2020 insgesamt 200 Millionen Festmeter Schadholz angefallen. Diese Kapazitäten sind jetzt aufgebraucht." Ladenburger ist mit 800 Mitarbeitenden und einer jährlichen Produktionskapazität von 800.000 m³ Schnittholz eines der führenden holzverarbeitenden Unternehmen in Europa.

 

Exporte nur begrenzt für Preisanstieg verantwortlich

 

Die wachsende Nachfrage führt auch in Deutschland zu Engpässen beim Holz und steigenden Preisen. Anders als in manchen Medien plakativ dargestellt, ist dafür aber kein übermäßiger Export in Länder wie die USA und China verantwortlich. Der sei zwar bis 2020 stark angestiegen, aber: "Rundholz wird nur exportiert, wenn es in Deutschland nicht verarbeitet werden kann. Die extrem große Menge Schadholz konnte von den deutschen Sägewerken auch unter voller Ausschöpfung ihrer Kapazitäten nicht mehr bewältigt werden", meint Joachim Prinzbach, Sprecher des Vorstandes der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Schwarzwald. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Export von Rundholz seit einigen Monaten wieder stark rückläufig. Beim Schnittholz ist der Exportanteil laut Prinzbach mit durchschnittlich 20 % mehr oder weniger konstant. Kurzfristig höhere Exporte beispielsweise in die USA könnten durch erhöhte Produktionskapazitäten aufgefangen werden.

 

Regional und nachhaltig

 

Angesichts der Holzknappheit und volatilen Exportmärkten setzen immer mehr Waldbesitzer und Holzverarbeiter auf eine regionale und nachhaltige Vermarktung "Als familiär geführter Mittelständler sind uns gewachsene regionale Kundenbeziehungen wichtiger als kurzfristige Exporterlöse aus einem heißgelaufenen Holzmarkt", betont Häußlein. Mit der Stiftung Schönau haben die Holzwerke Ladenburger deshalb einen langfristigen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Von stabilen Preisen und festen Lieferzusagen profitieren beide Partner. Für die Stiftung Schönau schließt sich damit ein weiterer Kreis: eigenes Holz aus den nachhaltig bewirtschafteten Stiftungswäldern wird regional und umweltfreundlich verarbeitet und soll auf kurzen Transportwegen künftig auch für Wohnbauprojekte der Stiftung eingesetzt werden. Die Bewahrung natürlicher Ressourcen und der langfristige Erhalt des Stiftungsvermögens ist seit Gründung der kirchlichen Stiftung Schönau vor mehr als 460 Jahren fest im Stiftungszweck verankert.

Für Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schönau, ist das Wohnprojekt richtungsweisend: „Als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden haben wie den Anspruch, nachhaltige und zukunftsorientierte Lebensräume zu schaffen. Mit dem Projekt in der Wiehre setzt die Stiftung Schönau einen städtebaulich markanten und zugleich integrierenden Akzent für Freiburg.“ Beim Richtspruch anwesend waren auch Alexander Jakob von der Stiftung Schönau, Carina Larsson vom Bauherrenvertreter albrings + müller ag, Henning Eisenberg und Charlotte Rumme von Zeller | Eisenberg architekten gmbh, Erwin Fuisz von ERNST² Architekten. Wegen der Corona-Pandemie konnte das Richtfest nur im kleinsten Kreis stattfinden.

 

Modernes Wohnquartier

 

Im fünfgeschossigen Winkelbau entlang der Kronenstraße und im freistehenden viergeschossigen Stadthaus zur Goethestraße entstehen großzügige Zwei- bis Vierzimmerwohnungen sowie Gewerbe- und Büroflächen, unter anderem eine Bäckerei. Die Wohnungen ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und flexible Wohnformen. Der offene Wohnhof zwischen den Gebäuden ist als grüne Oase geplant und beherbergt zudem einen großzügigen Kinderspielplatz für die Bewohner des Objekts. "Trotz der komplexen Bausituation ist es uns gelungen, zwei Wohnungen im preisgedämpften Segment zur Verfügung zu stellen.", unterstreicht Strugalla. "Als kirchliche Stiftung sind wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst."

 

Preisgekrönte Architektur

 

Die städtebauliche Planung basiert auf einem Entwurf des Büros Zeller | Eisenberg-Architekten, das im Jahr 2014 als einer der beiden Sieger aus dem von der Stiftung Schönau ausgelobten Architektenwettbewerb hervorging. Die komplexe Aufgabenstellung der Übergangslage zwischen den nördlich der Dreisam gelegenen Innenstadtbereichen und den historisch gewachsenen Wohngebieten entlang der Goethestraße wurde beeindruckend gemeistert. So grenzt der fünfgeschossige Winkelbau das Plangebiet zu Kronen- und Lessingstraße ab und schützt das Quartier gleichzeitig vor Verkehrslärm. Das freistehende Stadthaus schafft den Übergang zur historischen Struktur der Goethestraße, wobei dessen Vorgartenzone ebenso wie die Ausbildung eines Hochparterres die charakteristischen Merkmale der vorhandenen Wohngebiete aufnimmt.

Nicht nur Försterin Imke Beck von der Stiftung Schönau bereitet die zunehmende Vermüllung der Wälder Sorge

Wälder sind von Müll bedroht

 

"Fernsehgeräte, Nähmaschinen, Bauschutt. Wir haben schon alles in unseren Stiftungswäldern gefunden", berichtet Försterin Imke Beck von der Stiftung Schönau. Seit letztem Jahr steige jedoch die Menge des illegal entsorgten Mülls spürbar an. "Immer mehr Waldbesucher werfen vermeintliche Kleinigkeiten wie leere Glasflaschen, Kaffeebecher oder Plastiktüten einfach in den Wald oder lassen sie unachtsam fallen", beobachtet Beck. Das störe nicht nur die zahlreichen naturliebenden Waldbesucher, die sich sorgsam und verantwortungsvoll zeigen. Für das Ökosystem Wald ist diese Wegwerfmentalität eine ernste Bedrohung. Je nach Material kann einige tausend Jahre dauern, bis der Müll abgebaut ist. Damit stört er das empfindliche Gleichgewicht im Wald. So benötigt eine handelsübliche PET-Flasche 450 Jahre bis zum vollständigen Abbau, Styropor gar 6.000 Jahre. Beim Zerfall entsteht Mikroplastik, das sich im Wasser und am Ende in unserer Nahrung wiederfindet. Batterien, Zigarettenkippen und Elektrogeräte vergiften zudem das Grundwasser und bedrohen Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen.

 

Appell an die Waldbesucher

 

Um die Waldbesucher auf die Müllproblematik aufmerksam zu machen und zum Handeln anzuregen, startet die Stiftung Schönau deshalb eine Kampagne. Dabei will die den Menschen nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommen. "Wir wollen die Waldbesucher auf das empfindliche Ökosystem Wald aufmerksam machen und an die soziale Verantwortung jedes Einzelnen appellieren", meint Christine Flicker von der Stiftung Schönau. Dazu sollen Informationsbroschüren erstellt und Hinweistafeln an zentralen Stellen aufgestellt werden. Die Botschaften sollen zum Schmunzeln anregen und die Waldbesucher zum Mitmachen animieren. "Kein Müll mehr in der Landschaft, das ist eine schöne Vorstellung. Jeder kann ganz einfach dazu beitragen, indem er den eigenen Müll richtig entsorgt und fremden Müll einsammelt.", wünscht sich Försterin Beck von den Waldbesuchern.

 

Nachhaltiges Handeln

 

Die Stiftung Schönau bewirtschaftet insgesamt rund 7.500 Hektar Wald im Odenwald, Schwarzwald sowie im Kraichgau und ist damit die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Die Stiftung sieht sich deshalb in einer besonderen Verantwortung, die naturnah bewirtschafteten und PEFC-zertifizierten Wälder zu erhalten und den Menschen in der Region als Schutz- und Erholungsraum zur Verfügung zu stellen. Jährlich werden über 100.000 Euro in den Erhalt des weitläufigen Wegenetzes investiert. Auf rund 74 Hektar Wald erhält die Stiftung Schönau wertvolle Biotope und verzichtet dafür bewusst auf einen Teil ihrer Erlöse. Die geplante Kampagne zur Müllproblematik im Wald soll ein weiterer Baustein sein, die Stiftungswälder auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

 

Wälder sind wertvoll

 

Die Bedeutung unserer Wälder kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden: Jeder Baum produziert tagtäglich gute Luft, sauberes Wasser und bindet klimaschädliches Kohlendioxid. Ein Hektar Wald bindet jährlich rund zehn Tonnen CO2 und filtert 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Atmosphäre. Die kühle und saubere Luft fließt in unsere Städte und Gemeinden zurück. Niederschläge werden durch Bäume gereinigt und in das Grundwasser geleitet, anstatt nutzlos an der Oberfläche abzufließen. Nicht zuletzt spielen Wälder eine herausragende Rolle für die Freizeit und Gesundheit vieler Menschen. Sie bieten attraktive Ausflugsziele mit Ruhe und vielfältigen Waldeindrücken sowie die Möglichkeit zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten.

Fühlen sich wohl in ihrer neuen Wohnung: Nadine Ipolt und Alexander Liguda sind als eine der Ersten in den Neubau der Stiftung Schönau eingezogen

Doch ist diese Mission erfolgreich? Am besten beurteilen können das die Kunden der Stiftung. Christine Flicker von der Stiftung Schönau sprach deshalb mit Nadine Ipolt und Alexander Liguda. Die beiden Heidelberger aus Kirchheim sind als erste Mieter in die John-Zenger-Straße eingezogen. Alexander Liguda arbeitet als Ingenieur an der Konstruktion medizintechnischer Geräte und Nadine Ipolt als kaufmännische Mitarbeiterin bei der Heidelberger Bergbahn.

 

Flicker: Sie sind als eine der ersten Mieter in die Neubauten der Stiftung Schönau auf den Campbell Barracks eingezogen. Wie fühlen Sie sich?

 

Ipolt: Wir sind überglücklich! Die Wohnung ist perfekt für uns. Es ist hell, die Wohnung ist groß und gemütlich, hat eine tolle Raumaufteilung und ist modern ausgestattet. Und wir freuen uns auf das Wohnen im neuen Stadtteil, der hier entsteht.

 

Liguda: Für uns hat das Jahr 2021 perfekt angefangen, denn wir wohnen jetzt in unserer Traumwohnung. Natürlich ist noch nicht alles fertig eingerichtet. Es hängen noch nicht alle Lampen und die Küche wird im Mai geliefert. Aber wir fühlen uns hier jetzt schon pudelwohl. Selbst die Großbaustelle draußen macht uns nichts aus. Die Fensterscheiben sind supergut gedämmt, sodass ich selbst im Homeoffice völlig störungsfrei arbeiten kann. Ich persönlich finde es sehr spannend, als einer der ersten hier hautnah mitzuerleben, wie unser neuer Stadtteil wächst und sich nach und nach entwickelt.

 

Flicker: Wie sind Sie denn auf unser Wohnungsangebot aufmerksam geworden?

 

Liguda: Beim Spazierengehen. Als Kirchheimer "Nachbarn" waren wir wie viele andere Heidelberger mit großer Neugier in den Campbell Barracks unterwegs. Schon während der Bauzeit sind uns die schönen Gebäude aufgefallen. Nie im Leben hätten wir damals damit gerechnet, jetzt darin zu wohnen. Verkauf als Eigentumswohnung, zu hohe Miete, haben wir gedacht. In Heidelberg ist es nicht ganz einfach, eine schöne und bezahlbare Wohnung zu bekommen.

 

Ipolt: Ich hatte sogar ein paar schlaflose Nächte. Die Wohnanlage und das, was man von den Wohnungen von draußen erkennen konnte, hat mir so gut gefallen, dass ich richtig traurig war. Denn auch ich hätte nie gedacht, dass wir die Wohnung bekommen würden.

 

Flicker: Aber dann hat es ja doch noch geklappt. Wie kam es dazu?

 

Liguda: In der Rhein-Neckar Zeitung erschien ein Bericht über die Fertigstellung der Gebäude und den Beginn der Vermietung mit Link zur Online-Bewerbung. Da haben wir uns spontan entschieden, unser Interesse an einer der Wohnungen zu bekunden. Die vielen Informationen, Fotos und Videos auf der Homepage der Stiftung haben uns erst recht davon überzeugt, dass das unsere Traumwohnung werden könnte.

 

Ipolt: Vom Ablauf der Vermietung waren wir sehr angetan. Ende Dezember haben wir uns beworben, im Januar die Wohnung besichtigt und die Zusage bekommen und Mitte Februar die Schlüssel zur Wohnung. Der Kontakt mit der Stiftung war dabei immer freundlich und professionell. In diesem Fall hat wirklich alles zusammen gepasst.

 

Flicker: Die Campbell Barracks werden oft als „neuer Mittelpunkt“ der Heidelberger Südstadt bezeichnet. Welche Erwartungen haben Sie an ihr neues Quartier?

 

polt: Wir freuen uns sehr darauf, hier zu wohnen. Für junge Familien ist dieser Ort ideal. Wir können in einer schönen Wohnung unsere Privatsphäre genießen. Gehen wir aber vor die Tür, sind wir sofort in eine Gemeinschaft mit vielen Gleichgesinnten integriert. Das urbane Umfeld mit dem großzügigen Park und den vielen Kulturangeboten ermöglicht vielfältiges Leben. Die Bahnstadt gefällt uns zwar auch gut. Die Südstadt ist aus unserer Sicht aber großzügiger geplant und mit dem Mix aus Alt- und Neubauten ein Stück weit attraktiver.

 

Liguda: Wir mussten nicht unbedingt jetzt eine neue Wohnung suchen. Aber im Zuge der zukünftigen Familienplanung haben wir uns schon länger darüber informiert, was und wie in Heidelberg neu gebaut wird. Die Südstadt mit den Campbell Barracks gefällt uns mit der Mischung aus Wohnungen, Gewerbe und Kulturangeboten am besten. Allein der benachbarte Karlstorbahnhof wird ein Magnet für alle Heidelberger werden, genauso wie die Parkanlage um den ehemaligen Paradeplatz. Übrigens ist uns unser Wohnort schon länger bekannt. Auf einem Foto vom deutsch-amerikanischen Freundschaftsfest 2016 stehen wir vor dem Riesenrad. Genau an dieser Stelle wohnen wir jetzt. Ob das ein Zufall war?

 

Flicker: Frau Ipolt, Herr Liguda, ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute in Ihrer neuen Wohnung!

Die Stiftung Schönau ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Heidelberg. Aus rund 21.000 Erbbau- und Pachtverträgen, der Vermietung von rund 800 Wohnungen, Investitionen in Immobilienfonds sowie der Bewirtschaftung von 7.600 Hektar Wald erzielt sie Erlöse, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen.

Als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden ist die Stiftung Schönau Dachmarke für die „Evangelische Stiftung Pflege Schönau“ (ESPS) und die „Evangelische Pfarrpfründestiftung Baden“ (EPSB).

Sie finanziert kirchliches Bauen und Pfarrstellen. Darüber hinaus stellt die Stiftung weitere finanzielle Mittel für den landeskirchlichen Haushalt bereit.

 

Das Stiftungsvermögen stammt aus dem ehemaligen Kloster Schönau (Odenwald). Seit ihrer Gründung im Jahr 1560 verfolgt die Stiftung die Maxime, ihr Handeln auf Dauer anzulegen und nachhaltig und verantwortungsvoll zu wirtschaften. Mit rund 80 Beschäftigten ist die Stiftung Schönau eine der ältesten Institutionen Heidelbergs.

 

Infos zum neuen Auftritt

Nachhaltigkeit.

 

Viele reden darüber.

 

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Seit 1560.