EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 
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NEWS
Stiftung

Digitalisierung als gemeinsame ethische Herausforderung

Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU) diskutiert mit Landesbischöfen

Soviel ist sicher: Die Digitalisierung ist ein fundamentaler Veränderungsprozess, der die Grundlagen unseres Zusammenlebens und Zusammenarbeitens in bislang ungekanntem Maße herausfordert und neu definiert.

Die Landesbischöfe der evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg haben gemeinsam mit evangelischen Unternehmern dazu aufgerufen, in der Digitalisierung "Antworten aus einer christlichen Haltung" zu finden.

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ESPS als "Best Practice"-Beispiel 

Immobilien erfolgreich managen

Kirchliche Stiftungen sehen sich großen Herausforderung gegenüber:

Zum einen erfüllen sie ihren kirchlichen Stiftungszweck, gleichzeitig müssen sie Strukturen für unternehmerisches Handeln schaffen. Beide Punkte miteinander zu vereinen, kann herausfordernd sein – aber auch erfolgreich funktionieren.
Ein Beispiel hierfür ist die ESPS.

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ESPS fördert "Gutes Stiften"

6. Stiftungsforum Kirche und Diakonie in Baden

Rund 80 Stifterinnen und Stifter haben sich Ende September in Karlsruhe zum 6. Stiftungsforum der Evangelischen Landeskirche in Baden und ihrer Diakonie getroffen. Das Treffen diente in erster Linie dem Austausch von Expertenwissen und damit der Weiterbildung.

Die ESPS ist langjähriger Partner und hat das Stiftungsforum von Anfang an begleitet und gefördert.

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ESPS ist Sponsor

9. Internationaler Gospelkirchentag in Karlsruhe

Die ESPS fördert den 9. Internationalen Gospelkirchentag, der vom 21. bis 23. September 2018 in Karlsruhe stattfindet. Das größte Festival für Gospelmusik in Europa ist nach 2010 zum zweiten Mal in der "Fächerstadt" zu Gast.

Der Gospelkirchentag ist ein ganz besonderes kirchliches und musikalisches Ereignis, zu dem sich mehr als 4.500 aktive Sängerinnen und Sänger aus 15 Nationen angemeldet haben. 

 

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Deutsche Waldtage 2018

ESPS-Wald lädt zum Erkunden und Entdecken ein

Vom 13. bis 16. September 2018 finden dieses Jahr erstmals die Deutschen Waldtage statt, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Das Motto "Wald bewegt" lädt auch zum Erkunden des Waldes der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ein – als Ort für Sport, für Erholung und Entspannung. Die besondere Faszination, die von Flora und Fauna ausgeht, wird schon bei einem Spaziergang oder beim Wandern durch den Wald greif- und erlebbar.

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Als Mitglied des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU) nahm auch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) an dem Gespräch in Stuttgart teil.

 

Wichtig sei, dass die "gleiche Würde jedes Menschen in den oft umstürzenden Digitalisierungs- und Differenzierungsprozessen gewahrt bleibt", erklärten Jochen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe) und Frank Otfried July (Stuttgart). Für die evangelischen Unternehmer wies AEU-Vorstandsmitglied Jörg Kopecz (Sinsheim) auf die Herausforderung der Unternehmen hin, die "digitale Revolution" mit zu gestalten. Die Wirtschaft beinhalte mehr als Geschäftsprozesse, erklärte Kopecz. Es gehe auch um "Werte, Strukturen und um das Ringen um die bestmöglichen und tragfähigsten Lösungen für unser Wohlergehen und unseren Erfolg."

 

Die Landesbischöfe betonten grundsätzlich die Notwendigkeit, als Kirche "in einem konstruktiven Gespräch" mit den Arbeitnehmern, den Gewerkschaften sowie den Unternehmerinnen und Unternehmern zu sein. Der christliche Glaube rufe auch im Unternehmen in die "persönliche Verantwortung". Dem AEU komme dabei eine besondere Bedeutung zu, "denn die hier Engagierten suchen einen Weg, ihr Tun an ihren evangelisch-christlichen Überzeugungen und Werten auszurichten", erklärten Cornelius-Bundschuh und July. Dies gelte etwa bei Entscheidungen, die weit in die Zukunft reichen, bei der sozialen Verantwortung für gute Arbeitsverhältnisse auch in der internationalen Lieferkette oder bei der Bereitschaft, sich den Herausforderungen der Integration und des Zusammenhaltes der Gesellschaft zu stellen.


Unter www.die-digitale-revolution-gestalten.de finden Sie einen Impulstext des AEU.

 

Foto: iStock

Wie dieser Spagat gelingen kann, ist Teil eines am 8. Oktober erschienenen Sammelbands „Immobilienmanagement erfolgreicher Bestandshalter“ (Verlag De Gruyter, Hrsg. Ulrich Bogenstätter, ISBN: 978-3-11-047836-5).

 

"Vorstand Ingo Strugalla beschreibt in seinem Beitrag den Weg zur Professionalisierung bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) vom kirchlichen Grundstücksverwalter mit 450-jähriger Tradition zum kirchlichen Investor als Kulturbruch in sechs Bausteinen. Die Bausteine berühren den Paradigmenwechsel im Rechnungswesen, die Bewertung und die zielgerichtete Restrukturierung des Immobilienportfolios, den Einsatz von Immobilienfonds, den Umbau der Organisation und die Rolle der Informationstechnologie (IT). Damit wird die ESPS fit gemacht für das nächste Jahrhundert.", fasst Herausgeber Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bogenstätter zusammen.

 

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den speziellen Herausforderungen, die sich aus der Verbindung von Kirche und ökonomischem Handeln ergeben.

 

In seiner Begrüßung würdigte Organisator und Veranstalter Dr. Torsten Sternberg das Engagement der Stiftung: "Als Hauptsponsor unterstützt die ESPS stifterisches Denken und Handeln im Sinne kirchlicher Werte und bringt damit ihre Verbundenheit mit der Landeskirche und den kirchengemeindlichen Stiftungen zum Ausdruck."

 

Josephine und Dr. h.c. Hans-Werner Hector: die Empfänger des Evangelischen Stifter- und Stifterinnen-Preises 2018 mit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh 

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Evangelischen Stifterinnenpreises 2018 an Hans-Werner und Josephine Hector. Hans-Werner Hector ist Mitbegründer des SAP-Konzerns. Nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen gründete er mit seiner Frau die Hector-Stiftungen. Die Unterstützung von geistig behinderten Menschen spielt dabei eine besondere Rolle.

 

Die Laudatio hielt Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh. Er bezeichnete das Wirken von Hans-Werner und Josephine Hector als Vorbild guten Stiftens. "Ihr Engagement ist auch Ausdruck Ihres christlichen Selbstverständnisses, das sich für eine Zukunft einsetzt, in der alle gut leben können.", so Cornelius-Bundschuh.

 

Weitere Eindrücke vom Stiftungsforum finden Sie hier

 

 

Fotos: Hansjörg Fuchs

Zudem lockt er zehntausende Menschen aus dem ganzen Land zu den öffentlichen Auftritten. Neben dem vielseitigen Programm für Teilnehmende gibt es auch viele öffentliche Programmpunkte für Besucher: Workshops und Konzerte, Gottesdienste und Begegnungen – der Gospelkirchentag zeigt die Vielfalt moderner Kirchenmusik.

 

Die ESPS versteht sich als Unterstützerin der Landeskirche und fördert deshalb Projekte, die Menschen in die Kirchen bringen.

 

Weitere Infos unter www.gospelkirchentag.de

 

 

Foto: Karsten Socher, Creative Kirche Witten

Die ESPS ist die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Mit den Erlösen aus der Bewirtschaftung von rund 7.500 ha Wald trägt der Forstbetrieb zur Erfüllung des Stiftungszwecks bei. Die Forstgebiete verteilen sich auf den südlichen Odenwald, den nördlichen Kraichgau und den mittleren Schwarzwald. Neben der wirtschaftlichen Nutzung der Wälder achtet die Stiftung darauf, dass sie ihren Wald den Menschen als Ort der Erholung und Entspannung zur Verfügung stellt.

 

In den vergangenen Jahren hat sich die ESPS zudem als Experte für Waldpädagogik etabliert. Mit ihrem Waldmobil bietet sie waldpädagogische Bildungsangebote und Erlebnisaktionen für Schulklassen, Jugendgruppen und Kindergartengruppen in ihren Wäldern an. Waldpädagogen und Biologen führen dabei spielerisch an das komplexe Thema „Wald“ heran und versuchen vor allem Kindern und Jugendlichen seine Bedeutung für uns Menschen und unsere Gesellschaft näherzubringen. „Unsere waldpädagogischen Aktionen sind am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Am Beispiel unserer Waldbewirtschaftung machen wir für die Kinder und Jugendlichen konkret, was Nachhaltigkeit ökologisch, ökonomisch und sozial bedeutet“, erläutert Steffen Ellwanger, zertifizierter Waldpädagoge und Förster der ESPS.

 

Auch die Bewirtschaftung des ESPS-Waldes orientiert sich schon immer am Prinzip der Nachhaltigkeit. So wird der Wald nach den Kriterien des naturnahen Waldbaus bewirtschaftet und ist seit 1999 nach PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert.

 

 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist eine Vermögensverwaltung der Evangelischen Landeskirche in Baden. Das von ihr verwaltete Stiftungsvermögen ist der Landeskirche gewidmet. Aus rund 21.000 Erbbau- und Pachtverträgen, Investitionen in Immobilienfonds, der Vermietung von rund 800 Wohnungen sowie der Bewirtschaftung von 7.500 Hektar Wald erzielt die Stiftung Erlöse, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen:

kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen bereitzustellen. Darüber hinaus stellt die ESPS weitere finanzielle Mittel für den Haushalt der Evangelischen Landeskirche bereit.

 

Das Stiftungsvermögen stammt aus dem ehemaligen Kloster Schönau (Odenwald), das 1560 im Zuge der Reformation aufgelöst wurde und seitdem durch einen "Pfleger" bestellt wird. Die heutige Stiftung mit 75 Mitarbeitern ist eine der ältesten Institutionen Heidelbergs.

Nachhaltigkeit.

 

Viele reden darüber.

 

Wir handeln.

 

Seit 1560.