EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 
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Stiftung

Glocken rufen zum gemeinsamen Gebet

Gemeinsames Gottesdienstfeiern in den Kirchen ist in der aktuellen Situation nicht möglich. Deshalb läuten an vielen badischen Kirchen, darunter auch zahlreiche, für die ESPS baupflichtig ist, allabendlich die Glocken und laden dazu ein, sich Zeit für ein gemeinsames Gebet zu nehmen.

Derzeit wird überall nach alternativen Möglichkeiten gesucht, um gemeinschaftlich den Glauben zu leben. Neben zahlreichen Angeboten für Online-Andachten und Online-Gottesdienste entstand so die Idee, zu einem festen Zeitpunkt möglichst flächendeckend in Baden die Glocken zu läuten und zum gemeinsamen Gebet einzuladen. Gläubige können so allabendlich ihr ganz persönliches Gebet formulieren oder sich von aktuellen Gebeten inspirieren lassen.

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Eingeschränkte Erreichbarkeit: Mitarbeitende der ESPS arbeiten verstärkt im Homeoffice

In den vergangenen Tagen haben sich die Ereignisse im Zuge der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus überschlagen. Um das Gefährdungspotential sowohl für unsere Mitarbeitenden, als auch für Kunden und Geschäftspartner so niedrig wie möglich zu halten, arbeiten die Mitarbeitenden der ESPS bis auf Weiteres verstärkt im Homeoffice.
Der normale Geschäftsbetrieb kann damit aufrechterhalten werden. Allerdings führt diese Maßnahme zu einer eingeschränkten persönlichen Erreichbarkeit der Büros in Heidelberg, Freiburg und Mosbach. Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte per E-Mail oder Fon direkt an den Ihnen bekannten Ansprechpartner oder Sie melden Sie sich unter 06221-91090.

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Wohnquartier in Holzbauweise:

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) errichtet in Brühl auf rund 4.000 m² Grundfläche vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 39 Wohnungen in nachhaltiger Holzbauweise und verstärkt damit ihr wohnungsbauliches Engagement in der Metropolregion Rhein-Neckar weiter. Mit der Vertragsunterzeichnung der beteiligten Architekten ist der offizielle Startschuss für das ambitionierte Projekt gefallen. 

Dabei wurde der Ausnahmecharakter des Wohnprojektes deutlich: Mit Beyer Weitbrecht Stotz + Partner (BWS), Partner und Partner Architekten, Hermann Kaufmann Architekten sowie roedig . schop architekten sind gleich vier renommierte Architekturbüros beteiligt. "Jedes Haus wurde von einem der Partner entworfen und trägt dessen unverwechselbare Handschrift", berichtet Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der ESPS.

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Jahresbericht 2018: "Wandel gestalten"

Den "Wandel gestalten"- das Motto des Jahresberichts 2018 der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) bringt die Herausforderungen der letzten Jahre sehr gut auf den Punkt.
Die beiden großen Kirchen in Deutschland werden bis 2060 jedes zweite Mitglied verlieren. Diese Prognose der Universität Freiburg zur Entwicklung der Mitglieder und Kirchensteuereinnahmen ist ein starkes Signal, das den Blick auf den Stiftungszweck der ESPS verändert.

"Wir können die Probleme nicht alleine lösen. Aber als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden und als zuverlässiger Unterstützer der rund 700 Kirchengemeinden in Baden tragen wir unseren Teil dazu bei.", sagt Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau.

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Waldgipfel: Notfallmaßnahmen erarbeitet. Oberstes Ziel: Den Wald erhalten

„Die Wälder in Baden-Württemberg befinden sich in einer Ausnahmesituation. Der Klimawandel hat den Wäldern mit Dürre, Hitze und Schädlingen stark zugesetzt. Unser oberstes Ziel ist es, den Wald mit all seinen Leistungen für Mensch und Umwelt zu erhalten. Mit dem Notfallplan wollen wir ein Zeichen für den Wald und seine Erhaltung setzen. Der Notfallplan ist ein Signal für entschlossenes Handeln, um den Auswirkungen des Klimawandels gemeinsam zu begegnen“, sagte der Minister der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am 2. September in Rahmen des Waldgipfels in Stuttgart.

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Ideen dazu sind gesammelt unter www.ekiba.de/kirchebegleitet. Informationen dazu, ob sich auch Ihre Kirchengemeinde daran beteiligt, finden Sie auf deren Homepage.

 

Es gibt daneben aber auch noch einige andere kirchliche Aktionen, an denen sich Menschen beteiligen können, um christliche Gemeinschaft zu erleben. So lädt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) täglich um 19 Uhr dazu ein, gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen" zu singen oder zu musizieren. Das könne auch auf dem eigenen Balkon und im Garten geschehen, so die EKD.

 

In einer weiteren Aktion, initiiert von der katholischen Kirche in Oberhausen, die sich inzwischen überregional und konfessionsübergreifend verbreitet hat, wird dazu aufgerufen, um 19 Uhr eine Kerze ins Fenster zu stellen und dabei das Vaterunser zu beten.

 

Begleitend zum Abendläuten wurde außerdem von der badischen Landeskirche gerade die Aktion NICHT ALLEIN ins Leben gerufen, die die Verbundenheit im Gebet und in der christlichen Gemeinschaft auf digitale Weise erfahrbar machen soll. Unter www.nichtallein.net können Menschen sich eintragen und auf einer Karte sehen, wo andere Menschen gerade beten sowie eigene Grüße oder Segenswünsche hinterlassen.

 

Weitere Aktionen und Angebote innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden in Zeiten der Corona-Krise finden Sie unter www.ekiba.de/kirchebegleitet.

 

 

Fotograf: Thomas Ott, Mühltal

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Dadurch entstehe ein buntes und lebendiges Quartier mit hoher Wohnqualität. Zusätzlich ist das Büro Element A Architekten aus Heidelberg für die Projektleitung und den Innenausbau verantwortlich.

Als vorbildlich gilt das umfassende Planungskonzept der ESPS, das Nachhaltigkeit, Wohnkomfort und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen berücksichtigt. "Damit leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz und sind gleichzeitig Vorreiter für modernes und nachhaltiges Bauen in der Region", meint Strugalla. Die Entwürfe der Architekturbüros wurden zusammen mit dem detaillierten Anforderungskatalog der Stiftung in mehreren Workshops diskutiert und verbessert. 

Mit der Vertragsunterzeichnung ist der Startschuss für das Holzbauprojekt der ESPS in Brühl gefallen.
V.l.n.r.: Martin Vogelmann (merz kley partner ZT GmbH), Heike Röttgen (hofmann_roettgen Landschaftsarchitekten), Hans-Georg Stotz (Beyer Weitbrecht Stotz + Partner), Robert Marte (roedig . schop architekten), Christian Taufenbach (Element A Architekten), Ingo Strugalla (ESPS), Stefan Hiebeler (HK Architekten – Hermann Kaufmann ZT GmbH), Jeroen Meissner und Jörg Finkbeiner (beide Partner und Partner Architekten) ​
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Die Stiftung besitzt rund 800 Wohn- und Gewerbeeinheiten in den badischen Zentren Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg. Bis zum Jahr 2025 sollen durch Zukauf und Neubau 700 neue Wohnungen den derzeitigen Bestand auf insgesamt rund 1.500 Einheiten nahezu verdoppeln. Zum einen schafft die ESPS damit Wohnraum im angespannten regionalen Wohnungsmarkt der badischen Metropolen, zum anderen sichert sie damit künftige Mieteinnahmen, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen. Dieser besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen und Pfarrstellen in Baden zu finanzieren.

 

Alle vier Häuser in der Brühler Albert-Einstein-Straße werden in ökologisch nachhaltiger Holzbauweise errichtet. Durch die Berücksichtigung mehrerer Entwürfe wird auch die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Holzbausysteme erprobt. "Dadurch sammeln wir wertvolle Erfahrungen, die der Region auch in zukünftigen Bauprojekten zu Gute kommen", ist Strugalla überzeugt. So wird ein Mehrfamilienhaus beispielsweise ab Oberkante Keller komplett in Massivholzbauweise ohne den Einsatz von Leim errichtet. Bei der Planung wurde der gesamte Lebenszyklus der Gebäude betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die „Graue Energie“ der Baustoffproduktion, der Betriebs- sowie der Recyclingphase.

 

Die Entwürfe erzielen mit einem minimalen Einsatz von Energie und Ressourcen die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität", fasst Strugalla zusammen. Die notwendige Wirtschaftlichkeit ließe sich trotzdem realisieren. „Auch mit aufwendiger Planung und anspruchsvollen Zielen erzielen wir auskömmliche Renditen, wenn auch nicht im Spitzenbereich."
 

Mit Oberkirchenrat Martin Wollinsky, Leiter des Referates Finanzen im Evangelischen Oberkirchenrat und Vorsitzender des Stiftungsrates der ESPS, spricht Strugalla im Jahresbericht 2018 über den Wandel in Gesellschaft und Kirche und die daraus resultierenden Folgen: für die Landeskirche, die ESPS und die Menschen in den Kirchengemeinden.

 

Mehr als 80 Millionen Euro hat die ESPS 2018 an die Landeskirche überwiesen: rund 10 Millionen Euro zur Erfüllung ihres historischen Stiftungszwecks, der Finanzierung kirchlichen Bauens und von Pfarrstellen und 70 Millionen Euro für die Versorgungsstiftung der Landeskirche, die die Renten der kirchlichen Mitarbeitenden für die Zukunft absichern soll.

 

Damit die ESPS auch in Zukunft kirchliches Leben überall in Baden unterstützen kann, hat sich die Stiftung in den letzten Jahren zu einem modernen, kirchlichen Immobilienunternehmen entwickelt. Nur so ist es möglich, die sich verändernden Anforderungen zuverlässig zu erfüllen.

 

Den "Wandel gestalten" - wie die ESPS diesen Herausforderungen begegnet, erfahren Sie im Jahresbericht 2018:      Download

Vertreterinnen und Vertreter der Verbände aus den Bereichen Wald, Erholung-, Umwelt- und Naturschutz, der Bauernverbände, der Kirchen, den kommunalen Landesverbänden, der Sägeindustrie, der Politik und der Wissenschaft waren geladen. Die über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten, nach einer Darstellung der aktuellen Situation im Land, den von Minister Hauk vorgelegten Entwurf eines Notfallplans Wald für Baden-Württemberg. Die Ergebnisse des Gipfels werde Hauk im Kabinett vorstellen und beim Waldgipfel der  Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner Ende September einfließen lassen. 
Auf dem Waldgipfel wurde deutlich, dass bei allen Betroffenen größte Sorge vorhanden ist und die Bereitschaft, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Deutlich wurde, dass zur Finanzierung des zusätzlichen Personalbedarfs, der neuen Fördermaßnahmen und Forschungsvorhaben im nächsten Doppelhaushalt jährlich 40 Millionen Euro benötigt werden. „Wir haben uns ein genaues Bild von der Situation gemacht und auch unsere Wissenschaftler in die Bewertung der Lage einbezogen. Gemeinsam mit allen Verantwortlichen müssen wir nun handeln. Der Notfallplan ist dabei ein erster Schritt. Klar ist, dass am Ende ein Masterplan auf dem Tisch liegen muss, der den Wald langfristig fit für den Klimawandel macht“, betonte der Minister.
 
Insgesamt brauche es erhebliche finanzielle Mittel, um die nach der Krisenbewältigung anzugehende Wiederbewaldung zu ermöglichen. „Deshalb habe ich mich beim Bund dafür eingesetzt, dass die forstlichen Maßnahmen im Rahmen der GAK-Förderung für die kommenden vier Jahre auf Bundesebene um weitere 800 Millionen Euro aufgestockt werden“, so Hauk. Baden-Württemberg müsse diese Fördermaßnahmen dann mit circa 15 Millionen Euro jährlich über vier Jahre hinweg aus Landesmitteln kofinanzieren.
 
„Für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer soll der Notfallplan eine handfeste und kurzfristige Unterstützung sein. Wir lassen die Betroffenen mit ihren erheblichen Schäden nicht allein. Der Notfallplan zeigt zudem auf, wie wir gemeinsam der Bedrohung rasch entgegentreten können“, so der Minister. Die geschaffenen Fördermaßnahmen würden beibehalten und noch weiter ausgebaut werden.
 
Noch in diesem Jahr sollen Beihilfen für Aufarbeitung und Entrindung freigegeben und Sammelanträge forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse gefördert werden. Ein wichtiges neues Förderelement sei der kurzfristig umsetzbare Einsatz von angelernten Hilfskräften, die als Unterstützung im Bereich des Borkenkäfermonitorings helfen können, die weitere Verbreitung des Borkenkäfers einzudämmen.

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist eine Vermögensverwaltung der Evangelischen Landeskirche in Baden. Das von ihr verwaltete Stiftungsvermögen ist der Landeskirche gewidmet. Aus rund 21.000 Erbbau- und Pachtverträgen, Investitionen in Immobilienfonds, der Vermietung von rund 800 Wohnungen sowie der Bewirtschaftung von 7.500 Hektar Wald erzielt die Stiftung Erlöse, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen:

kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen bereitzustellen. Darüber hinaus stellt die ESPS weitere finanzielle Mittel für den Haushalt der Evangelischen Landeskirche bereit.

 

Das Stiftungsvermögen stammt aus dem ehemaligen Kloster Schönau (Odenwald), das 1560 im Zuge der Reformation aufgelöst wurde und seitdem durch einen "Pfleger" bestellt wird. Die heutige Stiftung mit 77 Mitarbeitern ist eine der ältesten Institutionen Heidelbergs.

Nachhaltigkeit.

 

Viele reden darüber.

 

Wir handeln.

 

Seit 1560.