EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU EVANGELISCHE STIFTUNG
 
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NEWS
Stiftung

Wohnen in der Wiehre: Richtfest in der Freiburger Goethestraße

Stiftung Schönau baut 17 Wohnungen mit zusätzlichen Büro- und Gewerbeflächen

Der Bau neuer Wohnungen in der Wiehre geht zügig voran. Die Heidelberger Stiftung Schönau feierte am 16. April Richtfest für zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit insgesamt 17 Mietwohnungen und fünf Büro- bzw. Gewerbeeinheiten im Eckbereich von Goethestraße und Kronenstraße. Die Fertigstellung der Gebäude ist für das Frühjahr 2022 geplant. Das Einweihen des fertigen Rohbaus übernahm Adalbert Gaus vom Bauunternehmen Koch-Voegele GmbH. "Vor Feuer, Wasser und Not beschirm dieses Haus in Gnaden der liebe Gott", lautete sein Richtspruch.

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Tag des Baumes: Wälder immer mehr von Müll bedroht

Stiftung Schönau appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Waldbesucher

Am 25. April wird in Deutschland seit 1952 jedes Jahr der "Tag des Baumes" begangen. Waldbesitzer, Verbände und Kommunen machen an diesem Tag mit vielfältigen Aktionen auf die Bedeutung der Bäume und Wälder für unsere Gesellschaft aufmerksam. Durch die Corona-Pandemie ist der Stellenwert des Waldes noch weiter gestiegen, da andere Erholungsmöglichkeiten nur begrenzt verfügbar sind. Die steigenden Besucherzahlen bringen aber auch Probleme mit sich. Die Stiftung Schönau weist zum des "Tag des Baumes" auf die steigende Vermüllung unserer Wälder hin.

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Erste Mieter in Campbell eingezogen:

"Wir wohnen jetzt in unserer Traumwohnung"

Komfortables und gleichzeitig bezahlbares Wohnen im Herzen der Heidelberger Südstadt - das ermöglicht die Stiftung Schönau auf den Konversionsflächen der Campbell Barracks. Sie hat dort drei Wohnhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen errichten lassen, 32 davon im preisgedämpften Segment. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe durch das Bauunternehmen im Dezember 2020 ziehen jetzt die ersten Mieter ein.
Die Mission der Stiftung Schönau lautet "Räume schaffen - Sinn stiften". Das gilt nicht nur für die Unterstützung kirchlichen Bauens im Rahmen ihres Stiftungszweckes. Auch die Vergabe von Erbbaurechten und die Schaffung von attraktivem und bezahlbarem Wohnraum vor allem in den badischen Metropolen steht unter diesem Motto.

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Modernes Wohnen in der Wiehre: Grundsteinlegung in der Freiburger Goethestraße

Stiftung Schönau baut 17 Wohnungen mit zusätzlichen Büro- und Gewerbeflächen

Wohnen und Leben in einem der schönsten Stadtteile Freiburgs: Die Stiftung Schönau aus Heidelberg baut in Freiburg-Wiehre nahe der Dreisam im Eckbereich von Goethe- und Kronenstraße zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit 17 Mietwohnungen sowie fünf Büro- und Gewerbeeinheiten. Für das städtebaulich markante Gebäudeensemble wurde am 25. Februar symbolisch der Grundstein gelegt. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste der ursprünglich für den Baubeginn im März 2020 geplante Festakt verschoben werden. Die Fertigstellung der Gebäude ist für das Frühjahr 2022 geplant.

 

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Bezahlbarer Wohnraum in der Heidelberger Südstadt

Stiftung Schönau stellt 38 Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Campbell Barracks fertig, Infos und virtuelle Rundgänge unter immobilien.stiftungschoenau.de

Komfortables und gleichzeitig bezahlbares Wohnen im Herzen der Heidelberger Südstadt wird jetzt zur Realität. Die Stiftung Schönau hat von der BPD Immobilienentwicklung GmbH auf den Konversionsflächen der Campbell Barracks drei Wohnhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen errichten lassen. Die offizielle Schlüsselübergabe am 18. Dezember war gleichzeitig der Startschuss für die Vermarktung der Wohnungen.

Mit ihrem jüngsten Wohnbauprojekt schafft die Stiftung nicht nur attraktiven, sondern auch bezahlbaren Wohnraum.

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Für Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schönau, ist das Wohnprojekt richtungsweisend: „Als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden haben wie den Anspruch, nachhaltige und zukunftsorientierte Lebensräume zu schaffen. Mit dem Projekt in der Wiehre setzt die Stiftung Schönau einen städtebaulich markanten und zugleich integrierenden Akzent für Freiburg.“ Beim Richtspruch anwesend waren auch Alexander Jakob von der Stiftung Schönau, Carina Larsson vom Bauherrenvertreter albrings + müller ag, Henning Eisenberg und Charlotte Rumme von Zeller | Eisenberg architekten gmbh, Erwin Fuisz von ERNST² Architekten. Wegen der Corona-Pandemie konnte das Richtfest nur im kleinsten Kreis stattfinden.

 

Modernes Wohnquartier

 

Im fünfgeschossigen Winkelbau entlang der Kronenstraße und im freistehenden viergeschossigen Stadthaus zur Goethestraße entstehen großzügige Zwei- bis Vierzimmerwohnungen sowie Gewerbe- und Büroflächen, unter anderem eine Bäckerei. Die Wohnungen ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und flexible Wohnformen. Der offene Wohnhof zwischen den Gebäuden ist als grüne Oase geplant und beherbergt zudem einen großzügigen Kinderspielplatz für die Bewohner des Objekts. "Trotz der komplexen Bausituation ist es uns gelungen, zwei Wohnungen im preisgedämpften Segment zur Verfügung zu stellen.", unterstreicht Strugalla. "Als kirchliche Stiftung sind wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst."

 

Preisgekrönte Architektur

 

Die städtebauliche Planung basiert auf einem Entwurf des Büros Zeller | Eisenberg-Architekten, das im Jahr 2014 als einer der beiden Sieger aus dem von der Stiftung Schönau ausgelobten Architektenwettbewerb hervorging. Die komplexe Aufgabenstellung der Übergangslage zwischen den nördlich der Dreisam gelegenen Innenstadtbereichen und den historisch gewachsenen Wohngebieten entlang der Goethestraße wurde beeindruckend gemeistert. So grenzt der fünfgeschossige Winkelbau das Plangebiet zu Kronen- und Lessingstraße ab und schützt das Quartier gleichzeitig vor Verkehrslärm. Das freistehende Stadthaus schafft den Übergang zur historischen Struktur der Goethestraße, wobei dessen Vorgartenzone ebenso wie die Ausbildung eines Hochparterres die charakteristischen Merkmale der vorhandenen Wohngebiete aufnimmt.

Nicht nur Försterin Imke Beck von der Stiftung Schönau bereitet die zunehmende Vermüllung der Wälder Sorge

Wälder sind von Müll bedroht

 

"Fernsehgeräte, Nähmaschinen, Bauschutt. Wir haben schon alles in unseren Stiftungswäldern gefunden", berichtet Försterin Imke Beck von der Stiftung Schönau. Seit letztem Jahr steige jedoch die Menge des illegal entsorgten Mülls spürbar an. "Immer mehr Waldbesucher werfen vermeintliche Kleinigkeiten wie leere Glasflaschen, Kaffeebecher oder Plastiktüten einfach in den Wald oder lassen sie unachtsam fallen", beobachtet Beck. Das störe nicht nur die zahlreichen naturliebenden Waldbesucher, die sich sorgsam und verantwortungsvoll zeigen. Für das Ökosystem Wald ist diese Wegwerfmentalität eine ernste Bedrohung. Je nach Material kann einige tausend Jahre dauern, bis der Müll abgebaut ist. Damit stört er das empfindliche Gleichgewicht im Wald. So benötigt eine handelsübliche PET-Flasche 450 Jahre bis zum vollständigen Abbau, Styropor gar 6.000 Jahre. Beim Zerfall entsteht Mikroplastik, das sich im Wasser und am Ende in unserer Nahrung wiederfindet. Batterien, Zigarettenkippen und Elektrogeräte vergiften zudem das Grundwasser und bedrohen Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen.

 

Appell an die Waldbesucher

 

Um die Waldbesucher auf die Müllproblematik aufmerksam zu machen und zum Handeln anzuregen, startet die Stiftung Schönau deshalb eine Kampagne. Dabei will die den Menschen nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommen. "Wir wollen die Waldbesucher auf das empfindliche Ökosystem Wald aufmerksam machen und an die soziale Verantwortung jedes Einzelnen appellieren", meint Christine Flicker von der Stiftung Schönau. Dazu sollen Informationsbroschüren erstellt und Hinweistafeln an zentralen Stellen aufgestellt werden. Die Botschaften sollen zum Schmunzeln anregen und die Waldbesucher zum Mitmachen animieren. "Kein Müll mehr in der Landschaft, das ist eine schöne Vorstellung. Jeder kann ganz einfach dazu beitragen, indem er den eigenen Müll richtig entsorgt und fremden Müll einsammelt.", wünscht sich Försterin Beck von den Waldbesuchern.

 

Nachhaltiges Handeln

 

Die Stiftung Schönau bewirtschaftet insgesamt rund 7.500 Hektar Wald im Odenwald, Schwarzwald sowie im Kraichgau und ist damit die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Die Stiftung sieht sich deshalb in einer besonderen Verantwortung, die naturnah bewirtschafteten und PEFC-zertifizierten Wälder zu erhalten und den Menschen in der Region als Schutz- und Erholungsraum zur Verfügung zu stellen. Jährlich werden über 100.000 Euro in den Erhalt des weitläufigen Wegenetzes investiert. Auf rund 74 Hektar Wald erhält die Stiftung Schönau wertvolle Biotope und verzichtet dafür bewusst auf einen Teil ihrer Erlöse. Die geplante Kampagne zur Müllproblematik im Wald soll ein weiterer Baustein sein, die Stiftungswälder auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

 

Wälder sind wertvoll

 

Die Bedeutung unserer Wälder kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden: Jeder Baum produziert tagtäglich gute Luft, sauberes Wasser und bindet klimaschädliches Kohlendioxid. Ein Hektar Wald bindet jährlich rund zehn Tonnen CO2 und filtert 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Atmosphäre. Die kühle und saubere Luft fließt in unsere Städte und Gemeinden zurück. Niederschläge werden durch Bäume gereinigt und in das Grundwasser geleitet, anstatt nutzlos an der Oberfläche abzufließen. Nicht zuletzt spielen Wälder eine herausragende Rolle für die Freizeit und Gesundheit vieler Menschen. Sie bieten attraktive Ausflugsziele mit Ruhe und vielfältigen Waldeindrücken sowie die Möglichkeit zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten.

Fühlen sich wohl in ihrer neuen Wohnung: Nadine Ipolt und Alexander Liguda sind als eine der Ersten in den Neubau der Stiftung Schönau eingezogen

Doch ist diese Mission erfolgreich? Am besten beurteilen können das die Kunden der Stiftung. Christine Flicker von der Stiftung Schönau sprach deshalb mit Nadine Ipolt und Alexander Liguda. Die beiden Heidelberger aus Kirchheim sind als erste Mieter in die John-Zenger-Straße eingezogen. Alexander Liguda arbeitet als Ingenieur an der Konstruktion medizintechnischer Geräte und Nadine Ipolt als kaufmännische Mitarbeiterin bei der Heidelberger Bergbahn.

 

Flicker: Sie sind als eine der ersten Mieter in die Neubauten der Stiftung Schönau auf den Campbell Barracks eingezogen. Wie fühlen Sie sich?

 

Ipolt: Wir sind überglücklich! Die Wohnung ist perfekt für uns. Es ist hell, die Wohnung ist groß und gemütlich, hat eine tolle Raumaufteilung und ist modern ausgestattet. Und wir freuen uns auf das Wohnen im neuen Stadtteil, der hier entsteht.

 

Liguda: Für uns hat das Jahr 2021 perfekt angefangen, denn wir wohnen jetzt in unserer Traumwohnung. Natürlich ist noch nicht alles fertig eingerichtet. Es hängen noch nicht alle Lampen und die Küche wird im Mai geliefert. Aber wir fühlen uns hier jetzt schon pudelwohl. Selbst die Großbaustelle draußen macht uns nichts aus. Die Fensterscheiben sind supergut gedämmt, sodass ich selbst im Homeoffice völlig störungsfrei arbeiten kann. Ich persönlich finde es sehr spannend, als einer der ersten hier hautnah mitzuerleben, wie unser neuer Stadtteil wächst und sich nach und nach entwickelt.

 

Flicker: Wie sind Sie denn auf unser Wohnungsangebot aufmerksam geworden?

 

Liguda: Beim Spazierengehen. Als Kirchheimer "Nachbarn" waren wir wie viele andere Heidelberger mit großer Neugier in den Campbell Barracks unterwegs. Schon während der Bauzeit sind uns die schönen Gebäude aufgefallen. Nie im Leben hätten wir damals damit gerechnet, jetzt darin zu wohnen. Verkauf als Eigentumswohnung, zu hohe Miete, haben wir gedacht. In Heidelberg ist es nicht ganz einfach, eine schöne und bezahlbare Wohnung zu bekommen.

 

Ipolt: Ich hatte sogar ein paar schlaflose Nächte. Die Wohnanlage und das, was man von den Wohnungen von draußen erkennen konnte, hat mir so gut gefallen, dass ich richtig traurig war. Denn auch ich hätte nie gedacht, dass wir die Wohnung bekommen würden.

 

Flicker: Aber dann hat es ja doch noch geklappt. Wie kam es dazu?

 

Liguda: In der Rhein-Neckar Zeitung erschien ein Bericht über die Fertigstellung der Gebäude und den Beginn der Vermietung mit Link zur Online-Bewerbung. Da haben wir uns spontan entschieden, unser Interesse an einer der Wohnungen zu bekunden. Die vielen Informationen, Fotos und Videos auf der Homepage der Stiftung haben uns erst recht davon überzeugt, dass das unsere Traumwohnung werden könnte.

 

Ipolt: Vom Ablauf der Vermietung waren wir sehr angetan. Ende Dezember haben wir uns beworben, im Januar die Wohnung besichtigt und die Zusage bekommen und Mitte Februar die Schlüssel zur Wohnung. Der Kontakt mit der Stiftung war dabei immer freundlich und professionell. In diesem Fall hat wirklich alles zusammen gepasst.

 

Flicker: Die Campbell Barracks werden oft als „neuer Mittelpunkt“ der Heidelberger Südstadt bezeichnet. Welche Erwartungen haben Sie an ihr neues Quartier?

 

polt: Wir freuen uns sehr darauf, hier zu wohnen. Für junge Familien ist dieser Ort ideal. Wir können in einer schönen Wohnung unsere Privatsphäre genießen. Gehen wir aber vor die Tür, sind wir sofort in eine Gemeinschaft mit vielen Gleichgesinnten integriert. Das urbane Umfeld mit dem großzügigen Park und den vielen Kulturangeboten ermöglicht vielfältiges Leben. Die Bahnstadt gefällt uns zwar auch gut. Die Südstadt ist aus unserer Sicht aber großzügiger geplant und mit dem Mix aus Alt- und Neubauten ein Stück weit attraktiver.

 

Liguda: Wir mussten nicht unbedingt jetzt eine neue Wohnung suchen. Aber im Zuge der zukünftigen Familienplanung haben wir uns schon länger darüber informiert, was und wie in Heidelberg neu gebaut wird. Die Südstadt mit den Campbell Barracks gefällt uns mit der Mischung aus Wohnungen, Gewerbe und Kulturangeboten am besten. Allein der benachbarte Karlstorbahnhof wird ein Magnet für alle Heidelberger werden, genauso wie die Parkanlage um den ehemaligen Paradeplatz. Übrigens ist uns unser Wohnort schon länger bekannt. Auf einem Foto vom deutsch-amerikanischen Freundschaftsfest 2016 stehen wir vor dem Riesenrad. Genau an dieser Stelle wohnen wir jetzt. Ob das ein Zufall war?

 

Flicker: Frau Ipolt, Herr Liguda, ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute in Ihrer neuen Wohnung!

Obwohl der Baufortschritt beachtlich ist, erfolgte die symbolische Grundsteinlegung für die beiden Wohn- und Geschäftshäuser in der Freiburger Goethestraße coronabedingt erst jetzt und in kleinem Kreis. Alexander Jakob von der Stiftung Schönau, Carina Larsson vom Bauherrenvertreter albrings + müller ag, sowie Charlotte Rummel und Henning Eisenberg von Zeller | Eisenberg archikten gmbh waren dabei, als der Freiburger Steinmetz Lars Luther den Grundstein im Untergeschoß im Mauerwerk befestigte.

 

Der Grundstein enthält neben Informationen zum Standort, zur Stiftung Schönau, Plänen und Informationen zum Bauprojekt eine tagesaktuelle Zeitung sowie Münzen und Geldscheine. Außerdem liegt ein Jahresbericht der Stiftung bei. Für Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, ist das Wohnprojekt richtungsweisend: "Als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden haben wie den Anspruch, nachhaltige und zukunftsorientierte Lebensräume zu schaffen. Mit dem Projekt in der Wiehre setzt die Stiftung Schönau einen städtebaulich markanten und zugleich integrierenden Akzent für Freiburg."

 

Die Stiftung Schönau mit Sitz in Heidelberg ist ein Immobilienunternehmen. Sie besitzt rund 850 Wohn- und Gewerbeeinheiten in den badischen Zentren Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg. In den kommenden Jahren sollen durch Zukauf und Neubau 700 neue Wohnungen den derzeitigen Bestand auf insgesamt nahezu verdoppeln. Zum einen schafft die Stiftung damit Wohnraum im angespannten regionalen Wohnungsmarkt der badischen Metropolen, zum anderen sichert sie damit künftige Mieteinnahmen, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen. Dieser besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen und Pfarrstellen in Baden zu finanzieren.

 

Bedingt durch die Corona-Pandemie musste der ursprünglich für den Baubeginn im März 2020 geplante Festakt verschoben werden. Die Fertigstellung der Gebäude ist für das Frühjahr 2022 geplant.

Modernes Wohnquartier

 

Im fünfgeschossigen Winkelbau entlang der Kronenstraße sind Zwei- bis Dreizimmerwohnungen und eine Maisonettewohnung sowie Gewerbe- und Büroflächen geplant, unter anderem eine Bäckerei. Die gleichberechtigten Zimmer in den Wohnungen ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und flexible Wohnformen. Im freistehenden viergeschossigen Stadthaus zur Goethestraße werden großzügige Vierzimmerwohnungen realisiert, die voll und ganz das gewisse Etwas vom „Wohnen in der Wiehre“ widerspiegeln. Der offene Wohnhof zwischen den Gebäuden ist als grüne Oase geplant und beherbergt zudem einen großzügigen Kinderspielplatz für die Bewohner des Objekts. Die gärtnerische Ausprägung mit Gräsern, Stauden und Sträuchern lehnt sich an die vorhandenen Strukturen in der Wiehre an. Zwei der Wohnungen werden sozial gefördert sein. "Trotz der komplexen Bausituation ist es uns gelungen, immerhin zwei der Wohnungen im preisgedämpften Segment zur Verfügung stellen zu können.", so Strugalla. "Als kirchliche Stiftung sind wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst."

 

Preisgekrönte Architektur

 

Die städtebauliche Planung basiert auf einem Entwurf des Büros Zeller | Eisenberg-Architekten, das im Jahr 2014 als einer der beiden Sieger aus dem von der Stiftung Schönau ausgelobten Architektenwettbewerb hervorging. Die komplexe Aufgabenstellung der Übergangslage zwischen den nördlich der Dreisam gelegenen Innenstadtbereichen und den historisch gewachsenen Wohngebieten entlang der Goethestraße wurde beeindruckend gemeistert. So grenzt der fünfgeschossige Winkelbau das Plangebiet zu Kronen- und Lessingstraße ab und schützt das Quartier gleichzeitig vor Verkehrslärm. Das freistehende Stadthaus schafft den Übergang zur historischen Struktur der Goethestraße, wobei dessen Vorgartenzone ebenso wie die Ausbildung eines Hochparterres die charakteristischen Merkmale der vorhandenen Wohngebiete aufnimmt.

"32 der 38 Wohnungen sind im preisgedämpften Segment angesiedelt. Angesichts des knappen Wohnraums in Heidelberg ist das ein wertvoller Beitrag, den wir als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden gerne leisten", erläutert Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schönau.

 

Die neuen Wohngebäude liegen zentral auf dem Gelände der ehemaligen Campbell Barracks, die zusammen mit dem Mark-Twain-Village die Konversionsfläche Südstadt bilden. Zusammen nehmen sie mit 43 Hektar etwa ein Viertel der Fläche dieses Stadtteils ein. Seit dem Weggang der US-Armee entsteht dort ein pulsierendes, urbanes Stadtquartier mit hoher Aufenthaltsqualität und viel Grün. Insgesamt sind 1.400 Wohnungen, mehrere Kindergärten und zahlreiche Gewerbeeinheiten geplant. Leuchtturmprojekte sind das renommierte Kulturhaus Karlstorbahnhof und ein neues Zentrum für die Heidelberger Kreativwirtschaft. Räumlich entwickelt werden die Konversionsflächen über den "Anderen Park", der großzügige Grünanlagen mit Spielplätzen und Aufenthaltsbereichen verbindet.

 

Die Stiftung Schönau hat die neuen Wohnungen auf die zu erwartende junge und urbane Mieterklientel abgestimmt. Die großzügig geschnittenen Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit Flächen zwischen 55 und 120 Quadratmetern eignen sich besonders gut für Familien mit Kindern. Trotz hoher Förderquote hat die Stiftung dabei nicht am Komfort gespart. Alle Wohnungen sind barrierefrei und mit hochwertigen Parkettböden und Fußbodenheizung ausgestattet. Jede Wohnung verfügt über mindestens einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse. Geheizt wird umweltfreundlich mit Fernwärme der Heidelberger Stadtwerke. Die Häuser sind nach dem KfW 55-Standard errichtet und stehen auf einer gemeinsamen Tiefgarage mit 52 Stellplätzen.

 

Ab sofort lassen sich sämtliche Wohnungen unter immobilien.stiftungschoenau.de virtuell besichtigen. Interessenten können über ein Formular direkt mit der Stiftung Schönau Kontakt aufnehmen. Die Vermietung der drei ebenfalls in den Gebäuden realisierten Gewerbeflächen erfolgt über die Kraus Immobilien GmbH.

 

Corona-konform: Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schönau (links), nimmt symbolisch den Schlüssel von Adam Vuletic von der BPD Immobilienentwicklung GmbH entgegen

 

Die Stiftung Schönau ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Heidelberg. Aus rund 21.000 Erbbau- und Pachtverträgen, der Vermietung von rund 800 Wohnungen, Investitionen in Immobilienfonds sowie der Bewirtschaftung von 7.600 Hektar Wald erzielt sie Erlöse, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen.

Als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden ist die Stiftung Schönau Dachmarke für die „Evangelische Stiftung Pflege Schönau“ (ESPS) und die „Evangelische Pfarrpfründestiftung Baden“ (EPSB).

Sie finanziert kirchliches Bauen und Pfarrstellen. Darüber hinaus stellt die Stiftung weitere finanzielle Mittel für den landeskirchlichen Haushalt bereit.

 

Das Stiftungsvermögen stammt aus dem ehemaligen Kloster Schönau (Odenwald). Seit ihrer Gründung im Jahr 1560 verfolgt die Stiftung die Maxime, ihr Handeln auf Dauer anzulegen und nachhaltig und verantwortungsvoll zu wirtschaften. Mit rund 80 Beschäftigten ist die Stiftung Schönau eine der ältesten Institutionen Heidelbergs.

 

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