EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

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Neuigkeiten

17.08.2017 Urbanes Wohnen in Mannheim:

ESPS-Neubau "Haus im Glückstein" ist bezugsfertig

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) stellt im neu gebauten  "Haus im Glückstein" 34 Wohneinheiten zur Verfügung.

Der Neubau befindet sich im "Glücksteinquartier", einem großen und zukunftsorientierten Bauprojekt der Stadt Mannheim. Das Stadtquartier will den Dreiklang von Arbeiten, Wohnen und öffentlichem Leben in ausgewogener und moderner Weise verbinden.

 

Auf sechs Etagen bietet das "Haus im Glückstein" kleine und große Wohnungen von zwei bis zu fünf Zimmern mit bis zu 150 Quadratmetern Wohnfläche. Der hohe bauliche Schallschutz sorgt für ein ruhiges Wohnen in zentraler Verkehrslage, direkt in Bahnhofsnähe.

 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau hat bei diesem Neubauprojekt vor allem auf nachhaltiges Bauen Wert gelegt. Die ökologisch schonende Erschließung, der Bau der Gebäude und der durch die Fernwärme minimierte Energiebedarf sind nur einige der Merkmale, die die Strategie der Nachhaltigkeit der Stiftung wiederspiegeln.

 

Die Wohnungen sind in Kürze bezugsfertig. Die ESPS hat die Firma Albert Immobilien mit der Vermietung beauftragt (www.albert-immo.de).

 

23.06.2017 4.500 Gäste zum badischen Chorfest in Heidelberg erwartet

ESPS unterstützt musikalisches Großereignis zum Reformationsjubiläum

Mit einer musikalischen Großveranstaltung feiert die badische Landeskirche in der kommenden Woche 500 Jahre Reformation. Von Freitag (30.6.) bis zum Sonntag (2.7.) steht der Chorgesang bei Konzerten und Gottesdiensten des "Badischen Chorfestes" im Mittelpunkt, zum Mitsingen und zum Zuhören.

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) unterstützt als Sponsor das Chorfest. "So können wir zeigen, dass wir die Landeskirche darin unterstützen, Kirchen auch jenseits der Gottesdienste für Kultur und vielfältige spirituelle Angebote zu öffnen.", erklärte Dr. Antje Jantz für die Stiftung. 

Sie ergänzt: "Denn Kirchenraum ist auch Kulturraum. Ein Raum für Spiritualität, zu der die Musik, der Gesang, der Chorgesang untrennbar gehören. Unseren Auftrag, Kirchengebäude zu erhalten, sehen wir als erfüllt, wenn der Kirchenraum lebendig wird, wenn Nutzen für die Gemeinden entsteht. Ich glaube, mit dem bevorstehenden Chorfest kann die ESPS ihren Auftrag in einer ganz besonderen Dimension erfüllen: Das Chorfest Baden macht die Arbeit der ESPS, quasi symbiotisch, für viele Besucher in der Peterskirche oder Heiliggeistkirche ja gerade erst erlebbar. Denn Kirchenraum ist Klangraum – für die Stimmen der Chorsängerinnen und Chorsänger."

Besonderes Highlight ist aus ihrer Sicht das Konzert des A-capella-Vokalensembles "Amarcord" am Samstag, den 1. Juli 2017 um 19.30 Uhr auf dem Universitätsplatz in Heidelberg. Anschließend können die Besucher in der nahegelegenen Peterskirche und Heiliggeist die "Nacht der Chöre" bei weiteren Chorgesängen stimmungsvoll ausklingen lassen.


Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner zeigte sich beim Pressegespräch in Heidelberg erfreut über die "enorme Resonanz", die das Chorfest bereits im Vorfeld ausgelöst habe. "Musik verbindet Menschen. Und für das Verbindende, für Toleranz und Offenheit steht unsere Stadt in hohem Maße", erklärte Würzner. Er hob zugleich die Bedeutung Heidelbergs als "Reformationsstadt" hervor, in der Martin Luther 1518 mit seiner berühmten "Heidelberger Disputation" wirkte.

 

Derzeit sind bereits mehr als 2.500 Sängerinnen und Sänger aus ganz Baden mit ihren Chören angemeldet. Durch die übrigen Besucherinnen und Besucher, die zum Zuhören kommen, werden insgesamt an die 4.500 Gäste in Heidelberg erwartet. Das Programm ist sehr vielfältig und spiegelt die Vielfalt der Kirchenchorlandschaft in Baden insgesamt wieder, von der traditionellen Kirchenmusik bis zu Gospels und einem Kindermusical. Projektleiter Micha Braatz-Tempel wies insbesondere auf die ökumenische Ausrichtung des Chorfestes hin, die sich zum Beispiel in der gemeinsamen Aufführung von Händels „Messias“ durch evangelische und katholische Chöre zeige. Touristische Angebote ergänzen das Angebot, etwa der "Chorspaziergang Philosophenweg" oder die Stadtführung auf den Spuren Martin Luthers.



Das ausführliche Programm findet sich unter www.chorfest-baden.de.
 

04.05.2017 "Der Weg der kleinen Schritte hat sich bewährt"

Das Zusammenspiel von Kapital und Wirkung ist für die ESPS essentiell. Erfolgreiches Wirtschaften ist die eine Seite. Der wirkungsvolle Einsatz der damit erreichten Erträge für die Landeskirche beschäftigt die Stiftung auf der anderen Seite.

Die Stiftungswelt, das Magazin des Bundesverbandes deutscher Stiftungen, widmet dem Thema Kapital und Wirkung eine ganze Ausgabe. 

Carl-August Graf v. Kospoth, Leiter des Expertenkreises Impact Investing, Dieter Lehmann, Leiter des Forums Stiftungsvermögen, und Ingo Strugalla, Leiter des Arbeitskreises Immobilien im Bundesverband Deutscher Stiftungen beschäftigen sich darin mit der Wirkungsorientierung bei Kapitalanlagen. 

 

 

 

Ingo Strugalla erläutert die Sicht der ESPS auf die Herausforderung, in der aktuellen Niedrig- bzw. Nullzinsphase Erträge und damit Wirkung im Sinne des Stiftungszwecks zu erzielen.

 

Das Interview wurde veröffentlicht in der StiftungsWelt, Ausgabe 01-2017 und steht zum Download zur Verfügung: 

 

Link zum Interview (pdf).

 

 

19.04.2017 Raus in die Natur für unbeschwerte Stunden

Ambulanter Kinderhospizdienst NOK feiert Familienfest im Wald der ESPS

Der Ambulante Kinderhospizdienst des Neckar-Odenwald-Kreises feierte das diesjährige Familienfest am Roberner See. Attraktion war das "Waldmobil", Forschungsstation und "rollendes Klassenzimmer" mit Spaßfaktor in einem.

Das Waldmobil ist Teil des waldpädagogischen Engagements der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS). Es ist das erste und einzige seiner Art in Nordbaden.

Steffen Ellwanger, ESPS-Förster und Waldpädagoge, hatte für die wissbegierigen Teilnehmer viele spannende Informationen über den Wald und seine Bewohner parat. Informationen, die die 20 Kinder mit ihren Familien und Betreuern bei der anschließenden Waldrallye gut gebrauchen konnten.

 

Gelingt es, ein rohes Ei mit Materialien aus dem Wald so einzuwickeln, dass es einen Sturz aus drei Metern Höhe übersteht?

Es funktioniert tatsächlich, die Kinder waren begeistert.

 

Die ESPS ist Eigentümerin des Roberner Sees und der umliegenden Wälder und engagiert sich seit mehreren Jahren für die Waldpädagogik. Dieses Angebot kommt bei Kindern und Jugendlichen sehr gut an und wird stark nachgefragt.

Der Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis mit Vorstand Jürgen Kriege und den beiden Koordinatorinnen Bettina Frisch und Christine Kretschmer ermöglichten mit dem Angebot der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau den Kindern und ihren Familien einen unbeschwerten Nachmittag.

 

Der Kinderhospizdienst hat sich die Begleitung von Familien zur Aufgabe gemacht, die ein schweres Schicksal zu meistern haben. Familien, in denen ein Kind, Vater oder Mutter lebensverkürzend erkrankt sind. Oder Familien, in denen ein Kind oder auch ein Elternteil aufgrund einer solchen Krankheit bereits gestorben ist.

Die Betreuung übernehmen qualifizierte, ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Ambulante Kinderhospizdienst finanziert sich überwiegend aus Spenden.

 

Weitere Infos: www.kinderhospiz-nok.de 

 

 

21.03.2017 Tag des Waldes: Evangelische Stiftung Pflege Schönau eröffnet Saison für das Waldmobil

­Pünktlich zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März startet das Waldmobil der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS).

Den Auftakt macht eine Schülergruppe der Eichendorff-Schule in Heidelberg. Ab sofort können die Waldpädagogen der Stiftung für Aktionen im Wald oder jeweils vor Ort gebucht werden.

Seit 2011 bringt die ESPS Kindergartengruppen, Schulklassen und Jugendgruppen den Lebensraum Wald näher.

 

Neben Spaß und Spiel gibt es viel Wissenswertes am Waldmobil
der ESPS zu entdecken

Waldpädagogen und Biologen führen dabei spielerisch an das komplexe Thema "Wald" heran: "Unsere waldpädagogischen Aktionen sind am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Am Beispiel unserer  Waldbewirtschaftung machen wir für die Kinder und Jugendlichen konkret, was Nachhaltigkeit ökologisch, ökonomisch und sozial bedeutet", erläutert Steffen Ellwanger, zertifizierter Waldpädagoge und Förster der ESPS.

 

Das Waldmobil kommt entweder direkt an die Schulen oder zu Veranstaltungen, oder öffnet im ESPS-Wald seine Türen. In Nordbaden ein einzigartiges Modell:

Als Präsentationsmedium und Forschungsstation hält es Anschauungsmaterial, Mikroskope, Werkzeuge und praktische Arbeitsflächen bereit.

So ist das waldpädagogische Angebot der ESPS seit vielen Jahren stark nachgefragt. 2016 haben insgesamt 1.700 Interessierte am waldpädagogischen Angebot der ESPS teilgenommen.Die Stiftung ergänzt dieses Angebot mit einem Sponsoring des Baumhaus-Camps, das jährlich in den Wäldern der Stiftung stattfindet.

 

Mit über 7.500 Hektar Wald ist die Evangelische Stiftung Pflege Schönau  die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Oberster Grundsatz bei der Bewirtschaftung des Stiftungswaldes ist das Prinzip der Nachhaltigkeit.

Daher richtet sich auch die Waldpädagogik der ESPS am UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus. Mehr Informationen zum Waldmobil erhalten Sie bei der Evangelischen Siftung Pflege Schönau, Steffen Ellwanger, Fon: 06261/9248-12 oder per E-Mail: steffen.ellwanger@esp-schoenau.de

 

Der Internationale Tag des Waldes wurde 1970 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um seit dem jährlich am 21. März auf die globale Waldvernichtung aufmerksam zu machen.

 

16.03.2017 "Unchristliche" Erbbauzins-Anpassung?

Die Anpassung des Erbbauzinses löst bei einigen Erbbaurechtnehmern regelmäßig heftigen Protest aus. 

Der Vorwurf, die ESPS sei "knallhart kapitalistisch", zumindest aber "unchristlich und unsozial" hat es ja in der Vergangenheit bis in den Spiegel Online geschafft.

Hinzu kommt, dass das Erbbaurecht ein sehr komplexes Konstrukt ist.

Viele wissen nicht oder nur lückenhaft über die Systematik einer Erhöhung Bescheid. So paart sich gefühlte Ungerechtigkeit mit Unwissen. Dadurch entsteht bei Vielen dann ein insgesamt negatives Bild der Stiftung. Medien können das leider verstärken.

 

Um so wichtiger ist es, die Sachverhalte gegenüber den Erbbaurechtnehmern verständlich und transparent zu kommunizieren. Deshalb gibt es zu den rund 1.500 Schreiben zur Anpassung des Zinses, die die ESPS aktuell verschickt hat, eine begleitende Information. Diese geht offensiv mit den Vorwürfen um und erklärt zugleich die Fakten.  

27.02.2017 Räume stiften Gemeinschaft


Räume gestalten - ein zentrales Thema der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS). 

Normalerweise gestalten wir Kirchenräume, bewirtschaften den Raum des Waldes und stellen mit unseren Immobilien Wohnraum zur Verfügung. In den vergangenen Monaten haben wir unsere eigenen Räumlichkeiten, den Sitz der Stiftung in der Zähringerstraße, modernisiert.

Seit dem 21. Februar sind wir zurück in unserem neuen alten Gebäude!

 

Von Mai 2016 bis Februar 2017 wurde die EDV-Infrastruktur modernisiert.

 

Begleitend zu diesen notwendigen Maßnahmen wurde das denkmalgeschützte Gebäude umfassend umgebaut, Instandhaltungen und bauliche Änderungen wurden vorgenommen. Da die baulichen Maßnahmen nicht bei laufendem Betrieb möglich waren, haben die Mitarbeiter für die Dauer von acht Monaten ein Ausweichquartier bezogen.

 

Seit dem 21.Februar haben wir die renovierten Geschäftsräume wieder bezogen.

Bei unseren Nachbarn in der Zähringerstraße bitten wir um Verständnis, wenn es die eine oder andere Lärmbelästigung und sonstige Einschränkungen im Zusammenhang mit den Arbeiten gab.

 

 

24.01.2017 Winterimpressionen aus dem ESPS-Wald

Auch das Baumhaus in Michelbuch hält Winterschlaf

Der Winter ist die Zeit der Ruhe und Gelassenheit. Eine schöne Gelegenheit, bei einem Spaziergang durch den Schnee einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Sofern denn Schnee liegt. Dieses Jahr haben wir Glück, zumindest in den etwas höher gelegenen Teilen des ESPS-Waldes im Odenwald. Hier gibt es reichlich winterliche Impressionen zu bewundern. 

Im Winterschlaf befindet sich auch das Baumhaus in Michelbuch. Im letzten Sommer fand zum zweiten Mal ein Baumhauscamp für Jugendliche statt. Ein voller Erfolg, der das Projekt in der näheren und weiteren Umgebung bekannt gemacht hat und sowohl während des Camps als auch danach zahlreiche Besucher und Neugierige zum Baumhaus gelockt hat.

Mit Beginn der kalten Jahreszeit  wurde das Baumhaus winterfest gemacht.

Das ist aus Gründen der Verkehrssicherung unbedingt erforderlich. Das Betreten ist gefährlich und Spaziergängern und Wanderern deshalb verboten.

 

Wer Interesse hat, das Baumhaus zu besichtigen, kontaktiert Reinhard Hauser, Mitorganisator des Baumhauscamps unter  vermietung@baumhauscamp.org. Er koordiniert mit Beginn des Frühlings Führungen und Besichtigungstermine.

 

Fotos: Christian Buck, Heidelberg und Reinhard Hauser, Kraichtal