EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 
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Stiftung

Sie säen nicht und sollen trotzdem ernten?

Bei der 5. Klosterdebatte in der Klosterkirche  Lobenfeld wirbt der Schweizer Daniel Häni für das bedingungslose Grundeinkommen


Als Moderator Helge Thomas Daniel Häni bei der 5. "Abschlag – die Klosterdebatte" vorstellt, wird bereits deutlich: Heute werden nicht nur thematisch Konventionen gebrochen.
Der Impulsvortrag ist ein Interview. Das Format, mit dem prominenten Podiumsdauergast diskutieren zu können, ist an diesem Abend lebendig wie nie. Diskutanten aus dem Publikum in der Klosterkirche schlagen sich so rege ab, dass Häni alsbald das Podium verlässt. Es macht dem Schweizer nichts aus – im Gegenteil: "Ich bin total beeindruckt von dem Gespräch", sagt er am Ende in der Klosterkirche Lobenfeld.
 

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"30 cm Höhe, die es in sich haben"

Seilgarten Mannheim: Evangelische Stiftung Pflege Schönau spendet Baumstämme für Niederseilbereich

Sieben mächtige Baumstämme hat die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) gespendet und ihre Verankerung im Boden übernommen. Damit sind die niedrigen Übungselemente im Seilgarten der Evangelischen Kirche in Mannheim wieder einsatzbereit. Förster Steffen Ellwanger und Christine Flicker von der ESPS kamen zur Spendenübergabe in den Seilgarten.

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"Freiheit statt Freizeit – Bedingungsloses Grundeinkommen für alle?"

Der Unternehmer Daniel Häni kommt zur 5. Auflage von Abschlag

Er wird nicht ganz bedingungslos in Lobenfeld erwartet, wenn er die Idee des Grundeinkommens erläutert – zuhören und nicht gleich "ja, aber…" sagen sollte man schon: Daniel Häni ist Impulsredner und prominenter Diskussionsgast, wenn es bei der 5. Auflage von "Abschlag, die Klosterdebatte" heißt: "Freiheit statt Freizeit – Bedingungsloses Grundeinkommen für alle?" Der Schweizer Unternehmer, in dessen Basler Kaffeehaus kein Konsumzwang herrscht, kommt am 10. Juni 2013, um 19.30 Uhr, auf Einladung der Initiatoren, Evangelische Stiftung Pflege Schönau, Geistliches Zentrum Klosterkirche Lobenfeld, Kontext Kommunikation und Katharina Schürer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, in die Klosterkirche Lobenfeld.

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"Spaß und Action" im Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau in Michelbuch

Wald als Erfahrungs- und Begegnungsraum für Vater-Kind-Waldaktion 


Kinder brauchen Natur und Kinder lieben Abenteuer. Sie mögen Abwechslung und Bewegung, aber auch Ruhe und Entspannung. Der Wald ist dafür ideal geeignet. Der Wald ist ein Abenteuerspielplatz der besonderen Art. Was gibt es da Schöneres für Kinder, als abseits vom Alltag einen ganzen Nachmittag gemeinsam mit ihren Papas im Wald zu verbringen?
 

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Evangelische Stiftung Pflege Schönau ist Gründungsmitglied des "Deutschen Erbbaurechtsverbands"

Renaissance des Erbbaurechts: Erwerb von Immobilieneigentum ohne Grundstückskauf - 
Erbbaurecht bietet bei hohen Grundstückspreisen neue Chancen für private wie betriebliche Bauten

Mehrere große Einrichtungen und Stiftungen, die Erbbaugrundstücke zur Verfügung stellen, gründeten in Berlin den Deutschen Erbbaurechtsverband. Gründungsmitglied ist unter anderem die Evangelische Stiftung Pflege Schönau in Heidelberg. Als weitere Institutionen finden sich etwa die Klosterkammer Hannover, das Erzbistum Freiburg, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz oder die Hilfswerk-Siedlung in Berlin.
 

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"300 Bäumchen für 300 Jahre Nachhaltigkeit"

Evangelische Stiftung Pflege Schönau verteilt 300 Wildapfelsetzlinge anlässlich des Tag des Baumes


"Wie, die kosten nichts?" war die häufigste Frage, die Förster Steffen Ellwanger am Tag des Baumes gestellt wurde. "Nein, die kosten nichts. Wir verschenken heute, am Tag des Baumes, 300 Wildapfelsetzlinge."
Nachdem das erste Eis gebrochen war, war das Interesse der Passanten in der Heidelberger Altstadt dann aber umso größer. "Das ist eine tolle Aktion!" und "Ich wusste gar nicht, was ihr alles macht!" lauteten z.B. einige Kommentare von Passanten, mit denen Ellwanger und sein Team ins Gespräch kamen. Auch Mieter und Erbbaurechtsnehmer sowie Pfarrer einer Kirche, für die die ESPS bauunterhaltungspflichtig ist, waren darunter.
 

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Der Mooseier-Fall oder ein Erlebnistag im ESPS-Wald

Förster Steffen Ellwanger macht eine Gruppe von gehörlosen Eltern mit ihren hörenden Kindern mit Besonderheiten des Forsts vertraut

Kevin hat die Technik schnell erkannt und hüllt das rohe Ei in Moos. Das Ganze noch mit Zweigen zusammengebunden und schon hat Förster Steffen Ellwanger beim Bruchtest aus rund drei Metern Höhe keine Chance mehr: Das präparierte Ei des Zehnjährigen zerbricht nicht. Mit solchen und ähnlichen Aufgaben und Spielen begeisterte der Förster und Waldpädagoge der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) acht Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren. Sie waren mit ihren gehörlosen Eltern in den Forst bei Michelbuch gekommen, um beim Waldtag für so genannte CODA-Familien mit dabei zu sein. 

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Daniel Häni ist Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens

Sein Thema ist das bedingungslose Grundeinkommen. Die meisten sind vorbelastet, haben sich schon damit beschäftigt oder davon gehört. "Sie müssen sich eine Gesellschaft vorstellen, in der es keine Existenzangst gibt", sagt Häni. Das Grundeinkommen wird bedingungslos ausgezahlt. An jeden. Ab Geburt. Schnell wird gerechnet. Wie viel hat eine vierköpfige Familie? Und vor allem, wer soll das alles bezahlen? Auf dem Podium sagt einer ins Mikrofon: "Wir müssen das bedingungslose Grundeinkommen eine Nummer größer diskutieren. Wir haben heute einen riesigen Kostenapparat, der frei würde."


Ökonomen wollen Zahlen. Häni geht es zunächst um den Kulturimpuls. "Lasst erst einmal andere Gedanken zu. Habt den Mut, sie zu denken", ist seine unausgesprochene Botschaft. Am Flipchart verdeutlicht er dennoch, wo sich "ich", "wir" und "Staat" vor und nach dem bedingungslosen Grundeinkommen monetär aufgeteilt befinden. Für Häni steht fest, dass sich Gesellschaften in reichen Ländern wie die Schweiz oder Deutschland das bedingungslose Grundeinkommen leisten können. Im Grunde leiste man es sich schon heute.


Die Frage nach dem Menschenbild ist elementar. Kann ich dem anderen trauen? "Ich würde natürlich weiterarbeiten, mir macht meine Arbeit Spaß", klingt unisono an. Was wird aus Neid, Missgunst und dergleichen in Zeiten des Grundeinkommens? "Die schlechten Eigenschaften des Menschen haben nicht so eine gravierende Wirkung", ist sich Häni sicher. Noch einmal: Wer arbeitet mit bedingungslosem Grundeinkommen noch? Was arbeitet er? Wer macht den Müll weg? Was ist das dann wert? "Ich würde mich für meine kranke Schwiegermutter einsetzen", sagt eine Frau. Häni betont, dass genügend Arbeit für jeden da ist. "Es mangelt nicht an Arbeit, es mangelt an Kaufgeld." Das Motiv zu arbeiten liege in der Arbeit selbst.

 

Die Kritiker bleiben skeptisch. Kann das, was Häni hier so plakativ an das Flipchart zeichnet, auch in der Realität funktionieren? Ein großes Wagnis mit unsicherem Ausgang. Immerhin, in der Schweiz konnte die "Initiative Grundeinkommen" bereits über 100.000 Unterschriften sammeln. Damit kommt es im Herbst zu einer Volksabstimmung, auf deren Ausgang und die Reaktion der Politik man gespannt sein darf.

Erst mal nahe am Boden üben, bevor es in die Höhe geht: Die rund zehn Meter hohe Kletterwand und die zwölf Meter hohen Baumstämme zeigen auf, wohin es im Seilgarten geht. Im Niederseilbereich sind nun sieben neue, hintereinander angeordnete Douglasienstämme durch ein Stahlseil miteinander verbunden, das ca. 30 cm über dem Boden verläuft. Dort beginnt für Gruppen der Seilgarten-Tag, hier steigen sie ein in das Üben im Miteinander. Die erste Aufgabe klingt einfach: Die Gruppe soll sich an den Händen haltend auf dem Seil von Baum zu Baum balancieren, ohne dass jemand den Boden berührt. "Das Seil ist nur 30 cm über dem Boden gespannt, doch diese 30 cm haben es in sich", erzählt Ekkehard Dreizler, der gemeinsam mit seinem Kollegen Lutz Wöhrle den evangelischen Seilgarten betreut. "Dieser Einstieg in den Seilgarten ist wichtig. Denn hier lernt die Gruppe, dass sie sich abspricht, die Stärken einzelner nutzt und die Schwächen anderer beachten muss, um das Ziel zu erreichen," berichtet Wöhrle.

 

"Der Seilgarten hat ein auf jede Gruppe individuell zugeschnittenes Konzept, das das Miteinander, das Gespür füreinander und das Vertrauen zueinander stärkt", sagt Christine Flicker. "Solch ein Angebot ist sehr sinnvoll, die Evangelische Stiftung Pflege Schönau unterstützt das gerne." Die gespendeten Douglasienstämme kommen aus dem Kraichgau und sind zwischen 30 und 35 Jahre alt. "Die Douglasie ist witterungsbeständig und wird rund acht Jahre halten", wie ESPS-Förster Steffen Ellwanger betont. Holz verbindet. Die ESPS ist die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg, ihr Stiftungszweck ist der Bauunterhalt von Kirchen und Pfarrhäusern. Sie setzt ihr Holz vielfältig ein, auch für Kita-Bänke oder vor einigen Jahren für den ersten Seilgarten in Jordanien.

 

Seilgarten-Projekt bei „72-Stunden-Aktion“

 

Aus den Reststämmen der nun für den Seilgarten gespendeten Douglasien soll in Kürze in Mannheim noch ein weiteres Übungselement gebaut werden: Während der 72-Stunden-Aktion vom 13.-16. Juni 2013, die der Bund der Deutschen Katholischen Jugend organisiert.

 

Mit dem Seilgarten im Sportpark Pfeifferswörth bietet die Evangelische Kirche Mannheim seit über zehn Jahren ein erlebnispädagogisches Konzept für Gruppen an, das Sozialkompetenzen stärkt und die Bedeutung von Vertrauen und Mut praktisch erlebbar macht. Kontakt: Ekkehard Dreizler, Tel. 0621 / 77736640, e-mail: ekkehard.dreizler@ekjm.de und Lutz Wöhrle, Tel. 0621 / 77736641, e-Mail: lutz.woehrle@ekjm.de  
 

Text und Bild: Kirsten de Vos, Evangelische Kirche in Mannheim

 

In der taz war Häni "der Turmbauer zu Basel", brand eins schrieb über ihn, "das Beste an einer Begegnung mit Daniel Häni ist, dass man für einen Augenblick das Gefühl bekommt, die Welt sei ein wenig weiter, als man gedacht hatte". Der 47-Jährige gründete 2006 zusammen mit dem deutschen Künstler Enno Schmidt die "Initiative Grundeinkommen" in der Schweiz. Im Frühling 2012 haben die beiden zusammen mit weiteren Partnern eine Eidgenössische Volksinitiative lanciert. Zurzeit läuft die Unterschriftensammlung und es sieht so aus, dass mit großer Wahrscheinlichkeit die nötigen 100.000 gültigen Unterschriften bis im Herbst 2013 zusammen kommen. Damit wird es 2016/17 zu einer Eidgenössischen Volksabstimmung kommen.


"Der Impuls ist die Bedingungslosigkeit", sagt Häni. Das Grundeinkommen ist kein Mindestlohn, es wird nicht für eine Leistung bezahlt. Es ist von der Erwerbsarbeit abgekoppelt, bleibt an die Person geknüpft, gleich welche Veränderung sie erfährt, ist also auch keine Hilfe bei Not. "Es geht um den Teil des Einkommens, den man für ein menschenwürdiges Leben ohnehin unbedingt braucht", sagt Häni, der in Mühleberg nahe Bern aufwuchs. Häni veranschlagt für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz 2.500 Franken für Erwachsene (1.250 für Kinder). Die Finanzierung ist über die bestehenden Erwerbseinkommen und Sozialleistungen weitgehend abgedeckt. Es geht nicht um Mehrkosten, sondern um eine Investition in Menschen und ihre Freiwilligkeit.


Das Grundeinkommen stärkt beispielsweise Familien, nimmt die Angst vor dem Alter oder verschlankt Verwaltung und Steuersystem. Das bedingungslose Grundeinkommen löse zwar nicht die Probleme des Menschen, jedenfalls nicht durch Geld, sagt Häni. Es ermögliche aber mehr Lösungen durch die Menschen. Es sorge dafür, dass "das Geld weniger ein Brett vor dem Kopf ist und die Sicht versperrt". Die Vision eines bedingungslosen Grundeinkommens wird einerseits als "Utopie linker Spinner" abgetan, findet andererseits aber auch in Kreisen Befürworter, die als "neoliberal" gelten. Für Häni ist es eine von Freiheit geleitete Idee, die es wert ist, darüber nachzudenken – nachzudenken über "die Haltung sich und anderen gegenüber".

 

Mehr dazu:


www.grundeinkommen.ch
www.bedingungslos.ch
www.generation-grundeinkommen.ch

 

Die Moderation des Abends übernimmt Helge Thomas. Interessenten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist kostenfrei.
"Geliked" unter: www.facebook.com/abschlag.

 

"Abschlag, die Klosterdebatte", 10. Juni 2013, 19:30 Uhr in der Klosterkirche Lobenfeld, Klosterstraße 110, 74931 Lobbach.

Das können Kinder ab 6 Jahren gemeinsam mit ihren Vätern am Sonntag, dem 9. Juni erleben. Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) bietet an diesem Tag eine Vater-Kind-Waldaktion in ihrem Wald rund um Michelbuch bei Neckarsteinach an. Steffen Ellwanger, ESPS-Förster und zertifizierter Waldpädagoge, hat bereits ein spannendes Programm vorbereitet. 

 

Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Parkplatz „Kreutzschlag“ zwischen den Neckarsteinacher Teilorten Darsberg und Grein.  Gemeinsam mit anderen Kindern und deren Vätern können Kinder dabei den Wald und die Natur entdecken und nebenbei vieles ganz spielerisch lernen. 

 

Die Teilnahme an der Vater-Kind-Aktion ist kostenlos, die Anzahl der Teilnehmer muss allerdings auf 25 Personen begrenzt werden. Anmeldung wird erbeten bei der Forstabteilung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, Tel. 06261-9248-0.

 

Die waldpädagogischen Aktionen der ESPS sind übrigens am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Inhalte richten sich nach den Kriterien und Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau als größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg bietet den Menschen in der Region Erholung und Naturerlebnisse in ihrem Wald.
 

Hohe und weiter steigende Grundstückspreise in Deutschland verhelfen einem altbewährten Rechtsinstrument zu neuer Attraktivität. So kann mit Hilfe des Instruments „Erbbaurecht“ das Eigentum an einem Grundstück vom Eigentum an darauf stehenden Gebäuden getrennt werden. Diese Möglichkeit wurde bereits vor gut 100 Jahren im deutschen Gesetz geschaffen.
 

"Das Erbbaurecht ist eine gute Alternative, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.", erläutert Ingo Strugalla, Vize-Präsident des neuen Verbandes und Vorstand der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau: "Der Bauherr erwirbt ein umfassendes Nutzungsrecht am Grundstück, auf dem er sein Haus baut. Er ist aber nicht Eigentümer.
Über das Erbbaurecht können auch Grundstücke aus Stiftungsvermögen oder kirchlichem Besitz zur Bebauung an den Markt gelangen. So können vermehrt private wie betriebliche Bauten liquiditätsschonend entstehen. Denn das "Nutzen können" wird beim Erbbaurecht vor das "Kaufen müssen" gestellt. Insbesondere für junge Bevölkerungskreise kann dies attraktiv sein, wie etwa die Entwicklung des Car-Sharing in Deutschland zeigt."


Für die Evangelische Stiftung Pflege Schönau ist die Vergabe von Erbbaurechten ein wichtiger Baustein zur Erfüllung ihres Stiftungszwecks. Der Großteil der Grundstücke, die die Stiftung im Erbbaurecht vergeben hat, bzw. vergibt, liegt im baden-württembergischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar.


"Angesichts der heutigen Situation am deutschen Immobilienmarkt halten wir daher das Erbbaurecht für ein ebenso hochaktuelles und wie langjährig bewährtes Instrument, für dessen Bekanntmachung und weitere Verbreitung wir uns verstärkt nun einsetzen und einbringen möchten" ergänzt Hans-Christian Biallas, der neue Präsident des Deutschen Erbbaurechtsverbandes in Berlin.


Kein Immobilieneigentum zweiter Klasse


Vorbehalte gegenüber dem Erbbaurecht  beziehen sich bislang etwa oft auf die begrenzte Laufzeit von Erbbauverträgen, die meist zwischen 60 und 99 Jahren liegt. "In der Praxis aber können auslaufende Erbbaurechtsverträge beliebig oft erneuert werden", erklärt Hans-Christian Biallas, "zudem sind gesetzlich auch längere Laufzeiten als 99 Jahre möglich."


Der Deutsche Erbbaurechtsverband will daher auf seiner Website www.erbbaurechtsverband.de Informationen und Erklärungen zum Erbbaurecht bundesweit verfügbar machen. Zudem soll über den neuen Verband ein Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zum Erbbaurecht angeregt werden und hierzu entsprechende Veranstaltungen organisiert und Informationsschriften publiziert werden.
 


Anlass für die Verteilaktion war der "Tag des Baumes" am 25. April und "300 Jahre forstliche Nachhaltigkeit in Deutschland". Der Wildapfel ist der Baum des Jahres 2013. Er gehört zu den seltensten Baumarten und ist eine fast vergessene Wildbaumobstart.


An einem dekorativ aufgebauten Informationsstand gab es weitere Infos zur Stiftung, zum Wald der ESPS und seiner Bewirtschaftung.
Seit 300 Jahren gibt es den Begriff der nachhaltigen Forstbewirtschaftung in Deutschland Auch der Wald der ESPS wird nach den Kriterien des naturnahen Waldbaus bewirtschaftet und ist seit 1999 nach PEFC (Pan European Forest Certification) zertifiziert. Die Stiftungsarbeit ist seit über 450 Jahren am Gedanken der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Aber auch gesellschaftliche Bedürfnisse, wie beispielweise die Erholungsfunktion, fließen in die Bewirtschaftung und Nutzung des Waldes mit ein.
 

Rund 7.500 ha Wald nennt die Stiftung heute ihr eigen. Dieser liegt vor allem im Odenwald, im Kraichgau und in der Ortenau und trägt mit seinem Ertrag zur Finanzierung des Stiftungszwecks bei. Dieser besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen in Baden zu erwirtschaften.

 

 

 

 

 

Weitere Impressionen:

 

 


 

„CODA steht für Children of Deaf Adults, also hörende Kinder von gehörlosen Eltern“, sagte Birgit Hole-Euchner. Die Diplom-Sozialarbeiterin der „Seelsorge und Beratung für Hörgeschädigte“ in Heidelberg, einer Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Baden, leitet und organisiert die CODA-Gruppe Rhein-Neckar. Seit 2006 treffen sich hierbei Familien im Sechs-Wochen-Rhythmus immer freitagnachmittags. Besonders beliebt ist das Familienwochenende im Juli in einer Freizeit- und Bildungseinrichtung. Wie Hole-Euchner erklärte, befinden sich CODA-Familien in einer besonderen Kommunikations- und Lebenssituation und machen sich freilich wie andere Eltern auch Gedanken über die Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder. In der CODA-Gruppe können sie sich mit anderen gehörlosen Eltern austauschen oder zu unterschiedlichen Themen weiterbilden, weil Gebärdensprache Unterrichtssprache ist. „Und die Kinder erleben: Es gibt noch andere hörende Kinder mit gehörlosen Eltern. Das ist ganz wichtig“, sagte Hole-Euchner mit Verweis unter anderem auf die Kinderbetreuung, die in die Treffen integriert ist.


Für die sechs Familien aus Leimen, Weinheim oder Hemsbach sowie aus der Pfalz übersetzte Gebärdensprachdolmetscherin Helene Scherger aus Ketsch die Ausführungen von Förster Ellwanger. Für Staunen und Heiterkeit sorgte, dass die Gruppe soeben das mit einer Einwohnerin kleinste „Dorf“ Deutschlands passiert hatte – das gemeindefreie Michelbuch eben. Andererseits war interessant zu erfahren, dass die Gebärdensprache von anfänglich 2.000 Grundgebärden heute ein digitales Lexikon mit über 20.000 Gebärden füllt. Auch Dialekte müssen unterschieden werden. „Der Berliner Dialekt ist anders als unserer“, sagte Hole-Euchner. In Deutschland leben rund 80.000 Gehörlose. Nach Angaben des Deutschen Schwerhörigenbundes gibt es zirka 16 Millionen Schwerhörige. Etwa 140.000 davon haben einen Grad der Behinderung von mehr als 70 Prozent und sind auf Gebärdensprachdolmetscher angewiesen.


Aufgrund des einzigen Wermutstropfens, die vielen Tropfen, die bis zum Mittag vom Himmel niedergingen, verschob Ellwanger Teile seines Waldrallye-Programms auf den Nachmittag. Gestärkt von reichlich Grillgut am ESPS-Waldhaus, löste der Förster gruppendynamische Prozesse aus, an deren Ende ein Holzturm zu bestaunen war. Ob die zehnjährige Molly, der fünfjährige Jannik oder die achtjährige Vanessa, die Kinder fanden am Lagerfeuer oder rund um die Hütte ihr reichhaltiges Betätigungsfeld. Nicht weit der Ruinen des ehemaligen Klosters Schönau beantwortete Förster Ellwanger die Fragen rund um das Thema Wald und Waldwirtschaft und stieß auf großes Interesse. Rund 7.500 Hektar Wald bewirtschaftet die Stiftung insgesamt. Ellwanger erläuterte, wie der Wald bei Michelbuch, der schon vor über 500 Jahren zum Kloster Schönau gehörte, heute bewirtschaftet wird, wie sich die Waldbewirtschaftung in den letzten Jahrhunderten entwickelt hat und was Nachhaltigkeit in der modernen Forstwirtschaft bedeutet.
„Wir überlegen nun, eine Waldführung für erwachsene gehörlose Menschen in Zusammenarbeit mit der ESPS anzubieten“, sagte Hole-Euchner.
 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist eine selbständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Der Stiftungszweck besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen zu erwirtschaften.

 

Über 450 Jahre reichen die Wurzeln der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau zurück. Die heutige Stiftung mit 73 Mitarbeitern entstand aus verschiedenen Vermögensverwaltungen und ist eine der ältesten existenten Institutionen in Heidelberg.

Nachhaltigkeit.

 

Viele reden darüber.

 

Wir handeln.

 

Seit 1560.