EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 
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NEWS
Stiftung

Aktionstag "Lebendiger Neckar" in Heidelberg: OB Dr. Würzner informiert sich über den Wald

Rund 15.000 Besucher waren am Sonntag, 19. Juni, zum Aktionstag „Lebendiger Neckar“ nach Heidelberg gekommen. Gut besuchter Anlaufpunkt war das Waldmobil der ESPS, das mit spannenden Informationen rund um den Lebensraum Wald Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen anzog und begeisterte.

Auch Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und mehrere Mitglieder des Stadtrates kamen beim Waldmobil vorbei und testeten ihr Können. Beim Zapfenwerfen auf eine Zielscheibe am Boden stellten die Stadträte ihre Treffsicherheit unter Beweis. Der beste Werfer erhielt den "goldenen" Zapfen.

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"Schöpfung bewahren"

Stiftung setzt seit gut zehn Jahren Zeichen bei Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg am 3. und 4. Juni stehen dieses Jahr unter dem Motto "Zeichen setzen". Landesweit gibt es wieder Aktionen, bei denen Unternehmen und Organisationen ihre Nachhaltigkeits-Projekte und -Aktionen vorstellen.

In vielen Bereichen wird Nachhaltigkeit jeden Tag aufs Neue ganz praktisch gelebt. Das trifft ganz besonders für die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) zu. Schon bei der Gründung im Jahr 1560 wurde ihr zur Aufgabe gemacht, das ihr übertragene Vermögen durch nachhaltiges Wirtschaften für Kirche und Gesellschaft zu erhalten. 

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Impact Investing: Stiftungen als Signalgeber für ein neues Investieren

Ergebnisse eines Streitgesprächs beim Deutschen Stiftungstag in Leipzig

Ist die Förderung sozialer Projekte in Gefahr? Viele Stiftungen leiden unter den derzeit niedrigen Zinsen und geraten in Bedrängnis,  ihre auf das Gemeinwohl ausgerichteten Projekte nicht mehr fördern zu können.  Auch von der Hausse am Immobilienmarkt können sie kaum partizipieren. Der Anteil an Realwerten am Gesamtinvestitionsportfolio ist vielfach zu niedrig. Hoch im Kurs steht dagegen derzeit Mission oder Impact Investing, d.h. Investitionen, die neben einer finanziellen Rendite auch eine positive gesellschaftliche Wirkung erzielen. 

 

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Zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April:

Winterlinde ist Baum des Jahres 2016

Die Linde gilt als eine der wichtigsten Baumarten in der europäischen Kulturgeschichte. Dorflinden, Gerichtslinden, Kirchlinden, Tanzlinden und Hoflinden zeugen ebenso wie viele Sagen und Ortsnamen von der vielseitigen kulturellen Bedeutung dieses Baumes, der historisch oft mit mystischen Kräften in Verbindung gebracht wurde.

Kaum eine Baumart ist zudem entlang deutscher Straßen und in Parks so oft anzutreffen wie die Linde. Kein Wunder, ist sie doch nicht nur sehr schön anzuschauen, sondern auch relativ anspruchslos, was ihren Lebensraum betrifft. 

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Zwei neue Stiftungsräte aus der Metropolregion

Der Stiftungsrat der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) und der von ihr mitverwalteten Evangelischen Pfarrpfründe Stiftung Baden (EPSB), Heidelberg, wurde erweitert und hat zwei neue Mitglieder.

Das altersbedingte Ausscheiden eines bisherigen Mitglieds dieses Kontroll-gremiums machte Neuwahlen notwendig. Dabei wurde es zugleich satzungsgemäß von bisher sieben auf acht Personen erweitert. Der Landeskirchenrat als oberste Verwaltungsbehörde der Evangelischen  Kirche in Baden wählte auf seiner Sitzung am 17. Februar 2016 die Bundestagsabgeordnete Margaret Horb sowie den ehemaligen Vizepräsidenten der IHK Rhein-Neckar (2002 bis 2010) und Immobilienexperten Professor Reinhard Walter zu neuen Mitgliedern des Stiftungsrates der ESPS.

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Kam gut an: das Waldmobil der ESPS beim Aktionstag "Lebendiger Neckar"

Oberbürgermeister Würzner zeigte sich beeindruckt vom Angebot des Waldmobils und dem Engagement der Stiftung, Kinder und Jugendliche über den Wald und seine Bewohner zu informieren und zu begeistern. 

 

Rund 40 Familien nahmen am Wissensspiel "Waldrallye" teil, das viel Interessantes über den Wald, Tiere und Bäume vermittelt. Auch Insekten konnten die Kinder am Waldmobil untersuchen und in mehrfacher Vergrößerung an einem Beamer beobachten, wie immer ein absolutes Highlight.

Die drei Grundpfeiler der Nachhaltigkeit -Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung- bestimmen seitdem das Handeln der Stiftung. Ihr Wald ist bereits seit 1999 nach PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes ) zertifiziert. Seit zehn Jahren gibt es bei der ESPS überdies ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach dem kirchlichen Umweltsiegel "Grüner Gockel".

 

Im Mai 2016 stand eine erneute Zertifizierung unter Leitung des Umweltrevisors Stefan Weiland vom Verband für kirchliches Umweltmanagement e. V. an, die wieder mit Erfolg abgelegt werden konnte. Die Umweltmanagementbeauftragte der ESPS, Birgit Ackermann, merkt dazu an: "Wir vom Umweltteam freuen uns natürlich sehr über die Revalidierung. Die Themen "Schöpfung bewahren", Nachhaltigkeit und die Erhaltung der Stiftung und ihrer Umwelt für kommende Generationen sind für uns untrennbar mit den originären Stiftungsaufgaben verbunden."

 

Dokumentiert werden  die  Maßnahmen und Aktionen der ESPS in Sachen um Umwelt im jährlichen Umweltbericht. Der aktuelle Umweltbericht 2015 wird voraussichtlich bis Ende Juni druckreif sein. Vorbestellungen dafür nehmen wir bereits jetzt gerne unter folgender Mail-Adresse entgegen: presse@esp-schoenau.de
 

Auf dem Deutschen Stiftungstag, der vom 11. bis 13. Mai  in Leipzig stattfand, diskutierten darüber die Vorstände Carl-August Graf v. Kospoth, Eberhard von Kuenheim Stiftung sowie BMW Stiftung Herbert Quandt und Ingo Strugalla von der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS), eine der größten kirchlichen Stiftungen in Deutschland.

 

Für Graf v. Kospoth, Leiter des Expertenkreises Impact Investing  beim  Bundesverband Deutscher Stiftungen (BDS), ist diese Form des Investments eine logische Erweiterung des Fördergedankens von Stiftungen: "Es war schon immer das Ziel von Stiftungen, positive Veränderungen in der Gesellschaft zu erzielen. Impact Investing nutzt dafür auch das Potenzial, das im Vermögen liegt."

 

Ingo Strugalla von der ESPS, der zugleich dem Arbeitskreis Immobilien im  BDS vorsitzt, verweist jedoch darauf, dass  gerade das Heben dieser Potenziale viel Sachverstand verlangt: "Es ist eine besondere Herausforderung, den inneren Konflikt der beiden Wortbestandteile Impact oder Mission und Investment sauber auszutarieren und ökonomisch in relevante Renditen umzusetzen."  Er sieht daher einen hohen Aufwand in der adäquaten Auswahl und dem Management solcher Investments. Gleichwohl betont auch er: "Rendite ist wichtig, aber nicht um jeden Preis." 

 

Auch Graf v. Kospoth sieht den Mehraufwand. Gerade hier soll  jedoch auch ein neuer Ratgeber des BDS und der BMW Stiftung mit dem Titel "Impact Investing" helfen. Er wurde aktuell auf dem Stiftungstag in Leipzig vorgestellt; v. Kospoth hatte ihn frisch gedruckt im Gepäck. "Finanzielle Rendite und positive gesellschaftliche Wirkung sind kein Widerspruch", ist er sich sicher. Er betont aber auch: "Das Geschäftsmodell muss stimmen." Dann gingen wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung Hand in Hand. Für beide Diskutanten haben dabei – wie in allen Investitionsentscheidungen von Stiftungen – Integrität und Glaubwürdigkeit oberste Priorität. "Wichtig ist immer die Transparenz des Zielsystems und der Entscheidungsstrukturen", betont Strugalla. Unter diesen Voraussetzungen sieht Graf v. Kospoth Stiftungen als Signalgeber für eine andere Form des Wirtschaftens und des Investierens.

 

Foto: Nicole Herzog, Dresden

 

Noch kahl: Linde im Wald der ESPS in Michelbuch (bei Neckarsteinach)

Die Winterlinde ist ein sommergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen bis zu 40 Meter erreichen und bis zu 1.000 Jahren alt werden kann. Im Wald der ESPS spielt die Linde noch eine eher untergeordnete Rolle. Als wärmeliebende Baumart hat sie aber durchaus das Potential, im Zuge der Klimaerwärmung deutliche Anteile hinzu zu gewinnen.

 

Noch zeigen sich die Linden kahl. Wer jedoch schon bald den Duft des blühenden Baumes genießen möchte, der findet in den Wäldern der ESPS gute Gelegenheit. Zum Beispiel im Kraichgau, im Neckar-Odenwald-Kreis, in Michelbuch bei Neckarsteinach und im Schwarzwald in der Vorbergzone. Nähere Auskünfte zu den Standorten gibt die Forstabteilung der ESPS (Tel. 06261-92480 oder info.forst@esp-schoenau.de)

 

Lindenholz ist meist weißlich bis gelblich und gehört zu den weichen Hölzern. Es wird vor allem im Innenbereich verwendet, auch Bildhauer und Holzschnitzer arbeiten gerne damit. Viele berühmte Meisterwerke in der Sakralkunst, zum Beispiel von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, wurden aus Lindenholz gefertigt.

 

Seit Jahrhunderten dient die Winterlinde dem Menschen auch als Apotheke: Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten verwendet. Außerdem sind die Blüten wichtige Nahrungsquelle für Bienen, sehr beliebt ist der süße Lindenblütenhonig.

 

Der internationale "Tag des Baumes" geht auf eine Initiative des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton im Jahr 1872 zurück. Seit 1952 wird er auch in Deutschland begangen. Der Tag des Baumes ist jedes Jahr am 25. April und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

 

 

Margaret Horb ist Diplom-Finanzwirt (FH). Sie studierte unter anderem evangelische Theologie und Betriebswirtschaftslehre in Würzburg. Ihr Studium führte sie zudem zu Auslands- und Aufbausemestern nach New York und Swansea, der walisischen Partnerstadt von Mannheim. Die CDU-Politikerin, die in Osterburken lebt, sitzt für Nordbaden im Bundestag. Dort ist sie Mitglied des Finanzausschuss. Im Bezirksverband ihrer Partei führt sie den Vorsitz des Arbeitskreises Steuern und Finanzen. Die ehemalige Mitarbeiterin des Finanzamtes Heidelberg wird mit Akribie, aber auch mit der in der Politik geschulten Kombination aus Weitsicht und Pragmatismus neue Blickwinkel und Impulse in den Stiftungsrat der ESPS einbringen.

 

Margaret Horb über ihre künftige Arbeit im Stiftungsrat: "Ich freue mich sehr darauf, meine berufliche Erfahrung und politische Sichtweise in den vielfältigen Aufgabenbereich des Stiftungsrats der ESPS einbringen zu dürfen. Gerade in diesen sich rasch verändernden Zeiten, die uns vor enorme gesellschaftliche Herausforderungen stellen, kommt meiner evangelischen Kirche eine besondere Aufgabe zu. Um dieser gerecht zu werden, muss sich auch die Kirche, neben ihrer steuerlichen Einnahmequelle, ökonomisch zukunftssicher aufstellen. Durch sozial nachhaltiges Wirtschaften den christlichen Auftrag zu erfüllen ist eine Herausforderung, der ich mit Freude entgegensehe."

 

Professor Reinhard Walter ist Geschäftsführer und Gründer der FOM Real Estate in Heidelberg, einem der führenden Akteure im Bereich gewerblicher Immobilien in Deutschland. Er ist Rechtsanwalt und war im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung für die Treuhandanstalt tätig. Professor Walter ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Heidelberger Volksbank und lehrt an der SRH Fachhochschule in Heidelberg. Er bringt damit ein hohes Maß an Erfahrung und Fachexpertise in die Gremienarbeit der ESPS, die das Immobilien- und Grundstücksvermögen der Evangelischen Landeskirche in Baden verwaltet.

 

"Seit 450 Jahren befasst sich die Evangelische Stiftung Pflege Schönau mit Immobilien und ich freue mich, mit meiner rechtlichen und immobilienwirtschaftlichen Expertise einen aktiven Beitrag für die Zukunft der Stiftung zu leisten.", beschreibt Prof. Walter seine Schwerpunkte.

 

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den beiden neuen Stiftungsräten. Damit rücken zwei weitere außergewöhnliche Persönlichkeiten und ausgewiesene Fachleute in dieses hervorragend fachkundig zusammengesetzte Gremium", lobt Ingo Strugalla, Vorstand der ESPS, die Entscheidung und ergänzt: "Damit sind für eine sich selbst finanzierende Stiftung wie die ESPS beste Voraussetzungen geschaffen, um in der gemeinsamen Arbeit unsere Zukunft sowohl nach Markterfordernissen als auch im Sinne des Stiftungsauftrages zu gestalten."

 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist eine selbständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Der Stiftungszweck besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen zu erwirtschaften.

 

Über 450 Jahre reichen die Wurzeln der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau zurück. Die heutige Stiftung mit 70 Mitarbeitern entstand aus verschiedenen Vermögensverwaltungen und ist eine der ältesten existenten Institutionen in Heidelberg.

Nachhaltigkeit.

 

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Seit 1560.