EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 
1 von 5
NEWS
Stiftung

Impact Investing: Stiftungen als Signalgeber für ein neues Investieren

Ergebnisse eines Streitgesprächs beim Deutschen Stiftungstag in Leipzig

Ist die Förderung sozialer Projekte in Gefahr? Viele Stiftungen leiden unter den derzeit niedrigen Zinsen und geraten in Bedrängnis,  ihre auf das Gemeinwohl ausgerichteten Projekte nicht mehr fördern zu können.  Auch von der Hausse am Immobilienmarkt können sie kaum partizipieren. Der Anteil an Realwerten am Gesamtinvestitionsportfolio ist vielfach zu niedrig. Hoch im Kurs steht dagegen derzeit Mission oder Impact Investing, d.h. Investitionen, die neben einer finanziellen Rendite auch eine positive gesellschaftliche Wirkung erzielen. 

 

mehr

Zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April:

Winterlinde ist Baum des Jahres 2016

Die Linde gilt als eine der wichtigsten Baumarten in der europäischen Kulturgeschichte. Dorflinden, Gerichtslinden, Kirchlinden, Tanzlinden und Hoflinden zeugen ebenso wie viele Sagen und Ortsnamen von der vielseitigen kulturellen Bedeutung dieses Baumes, der historisch oft mit mystischen Kräften in Verbindung gebracht wurde.

Kaum eine Baumart ist zudem entlang deutscher Straßen und in Parks so oft anzutreffen wie die Linde. Kein Wunder, ist sie doch nicht nur sehr schön anzuschauen, sondern auch relativ anspruchslos, was ihren Lebensraum betrifft. 

mehr

Zwei neue Stiftungsräte aus der Metropolregion

Der Stiftungsrat der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) und der von ihr mitverwalteten Evangelischen Pfarrpfründe Stiftung Baden (EPSB), Heidelberg, wurde erweitert und hat zwei neue Mitglieder.

Das altersbedingte Ausscheiden eines bisherigen Mitglieds dieses Kontroll-gremiums machte Neuwahlen notwendig. Dabei wurde es zugleich satzungsgemäß von bisher sieben auf acht Personen erweitert. Der Landeskirchenrat als oberste Verwaltungsbehörde der Evangelischen  Kirche in Baden wählte auf seiner Sitzung am 17. Februar 2016 die Bundestagsabgeordnete Margaret Horb sowie den ehemaligen Vizepräsidenten der IHK Rhein-Neckar (2002 bis 2010) und Immobilienexperten Professor Reinhard Walter zu neuen Mitgliedern des Stiftungsrates der ESPS.

mehr

3. Erbbaurechtskongress am 22./23. Februar 2016 in Hannover

Neue Infobroschüre der ESPS erklärt das Erbbaurecht

Das Erbbaurecht bietet eine attraktive Alternative, um sich den Traum von den eigenen Räumen - privat wie gewerblich - zu verwirklichen. Unabhängig von der Einkommenssituation soll es Menschen möglich sein, sich ihren Traum vom eigenen Heim zu verwirklichen. Gerade, wenn Grundstücke knapp und damit immer teurer werden, bietet das Erbbaurecht einige Vorteile.

mehr

"Himmlische Liebesgrüße" aus der Peterskirche Heidelberg

Erster Badischer Frauen-Preacher-Slam am 13. Februar um 19 Uhr

Die Peterskirche hat unter den Heidelberger Kirchen eine besondere Stellung. Sie ist nicht nur Universitätskirche und die älteste Kirche Heidelbergs, sondern zählt nach Meinung von Experten auch zu den schönsten Sakralräumen am nördlichen Oberrhein. 

Sie ist in ihrer Einzigartigkeit deshalb auch genau der richtige Veranstaltungsort für den Ersten Badischen Frauen Preacher-Slam.  

mehr

Auf dem Deutschen Stiftungstag, der vom 11. bis 13. Mai  in Leipzig stattfand, diskutierten darüber die Vorstände Carl-August Graf v. Kospoth, Eberhard von Kuenheim Stiftung sowie BMW Stiftung Herbert Quandt und Ingo Strugalla von der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS), eine der größten kirchlichen Stiftungen in Deutschland.

 

Für Graf v. Kospoth, Leiter des Expertenkreises Impact Investing  beim  Bundesverband Deutscher Stiftungen (BDS), ist diese Form des Investments eine logische Erweiterung des Fördergedankens von Stiftungen: "Es war schon immer das Ziel von Stiftungen, positive Veränderungen in der Gesellschaft zu erzielen. Impact Investing nutzt dafür auch das Potenzial, das im Vermögen liegt."

 

Ingo Strugalla von der ESPS, der zugleich dem Arbeitskreis Immobilien im  BDS vorsitzt, verweist jedoch darauf, dass  gerade das Heben dieser Potenziale viel Sachverstand verlangt: "Es ist eine besondere Herausforderung, den inneren Konflikt der beiden Wortbestandteile Impact oder Mission und Investment sauber auszutarieren und ökonomisch in relevante Renditen umzusetzen."  Er sieht daher einen hohen Aufwand in der adäquaten Auswahl und dem Management solcher Investments. Gleichwohl betont auch er: "Rendite ist wichtig, aber nicht um jeden Preis." 

 

Auch Graf v. Kospoth sieht den Mehraufwand. Gerade hier soll  jedoch auch ein neuer Ratgeber des BDS und der BMW Stiftung mit dem Titel "Impact Investing" helfen. Er wurde aktuell auf dem Stiftungstag in Leipzig vorgestellt; v. Kospoth hatte ihn frisch gedruckt im Gepäck. "Finanzielle Rendite und positive gesellschaftliche Wirkung sind kein Widerspruch", ist er sich sicher. Er betont aber auch: "Das Geschäftsmodell muss stimmen." Dann gingen wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung Hand in Hand. Für beide Diskutanten haben dabei – wie in allen Investitionsentscheidungen von Stiftungen – Integrität und Glaubwürdigkeit oberste Priorität. "Wichtig ist immer die Transparenz des Zielsystems und der Entscheidungsstrukturen", betont Strugalla. Unter diesen Voraussetzungen sieht Graf v. Kospoth Stiftungen als Signalgeber für eine andere Form des Wirtschaftens und des Investierens.

 

Foto: Nicole Herzog, Dresden

 

Noch kahl: Linde im Wald der ESPS in Michelbuch (bei Neckarsteinach)

Die Winterlinde ist ein sommergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen bis zu 40 Meter erreichen und bis zu 1.000 Jahren alt werden kann. Im Wald der ESPS spielt die Linde noch eine eher untergeordnete Rolle. Als wärmeliebende Baumart hat sie aber durchaus das Potential, im Zuge der Klimaerwärmung deutliche Anteile hinzu zu gewinnen.

 

Noch zeigen sich die Linden kahl. Wer jedoch schon bald den Duft des blühenden Baumes genießen möchte, der findet in den Wäldern der ESPS gute Gelegenheit. Zum Beispiel im Kraichgau, im Neckar-Odenwald-Kreis, in Michelbuch bei Neckarsteinach und im Schwarzwald in der Vorbergzone. Nähere Auskünfte zu den Standorten gibt die Forstabteilung der ESPS (Tel. 06261-92480 oder info.forst@esp-schoenau.de)

 

Lindenholz ist meist weißlich bis gelblich und gehört zu den weichen Hölzern. Es wird vor allem im Innenbereich verwendet, auch Bildhauer und Holzschnitzer arbeiten gerne damit. Viele berühmte Meisterwerke in der Sakralkunst, zum Beispiel von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, wurden aus Lindenholz gefertigt.

 

Seit Jahrhunderten dient die Winterlinde dem Menschen auch als Apotheke: Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten verwendet. Außerdem sind die Blüten wichtige Nahrungsquelle für Bienen, sehr beliebt ist der süße Lindenblütenhonig.

 

Der internationale "Tag des Baumes" geht auf eine Initiative des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton im Jahr 1872 zurück. Seit 1952 wird er auch in Deutschland begangen. Der Tag des Baumes ist jedes Jahr am 25. April und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

 

 

Margaret Horb ist Diplom-Finanzwirt (FH). Sie studierte unter anderem evangelische Theologie und Betriebswirtschaftslehre in Würzburg. Ihr Studium führte sie zudem zu Auslands- und Aufbausemestern nach New York und Swansea, der walisischen Partnerstadt von Mannheim. Die CDU-Politikerin, die in Osterburken lebt, sitzt für Nordbaden im Bundestag. Dort ist sie Mitglied des Finanzausschuss. Im Bezirksverband ihrer Partei führt sie den Vorsitz des Arbeitskreises Steuern und Finanzen. Die ehemalige Mitarbeiterin des Finanzamtes Heidelberg wird mit Akribie, aber auch mit der in der Politik geschulten Kombination aus Weitsicht und Pragmatismus neue Blickwinkel und Impulse in den Stiftungsrat der ESPS einbringen.

 

Margaret Horb über ihre künftige Arbeit im Stiftungsrat: "Ich freue mich sehr darauf, meine berufliche Erfahrung und politische Sichtweise in den vielfältigen Aufgabenbereich des Stiftungsrats der ESPS einbringen zu dürfen. Gerade in diesen sich rasch verändernden Zeiten, die uns vor enorme gesellschaftliche Herausforderungen stellen, kommt meiner evangelischen Kirche eine besondere Aufgabe zu. Um dieser gerecht zu werden, muss sich auch die Kirche, neben ihrer steuerlichen Einnahmequelle, ökonomisch zukunftssicher aufstellen. Durch sozial nachhaltiges Wirtschaften den christlichen Auftrag zu erfüllen ist eine Herausforderung, der ich mit Freude entgegensehe."

 

Professor Reinhard Walter ist Geschäftsführer und Gründer der FOM Real Estate in Heidelberg, einem der führenden Akteure im Bereich gewerblicher Immobilien in Deutschland. Er ist Rechtsanwalt und war im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung für die Treuhandanstalt tätig. Professor Walter ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Heidelberger Volksbank und lehrt an der SRH Fachhochschule in Heidelberg. Er bringt damit ein hohes Maß an Erfahrung und Fachexpertise in die Gremienarbeit der ESPS, die das Immobilien- und Grundstücksvermögen der Evangelischen Landeskirche in Baden verwaltet.

 

"Seit 450 Jahren befasst sich die Evangelische Stiftung Pflege Schönau mit Immobilien und ich freue mich, mit meiner rechtlichen und immobilienwirtschaftlichen Expertise einen aktiven Beitrag für die Zukunft der Stiftung zu leisten.", beschreibt Prof. Walter seine Schwerpunkte.

 

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den beiden neuen Stiftungsräten. Damit rücken zwei weitere außergewöhnliche Persönlichkeiten und ausgewiesene Fachleute in dieses hervorragend fachkundig zusammengesetzte Gremium", lobt Ingo Strugalla, Vorstand der ESPS, die Entscheidung und ergänzt: "Damit sind für eine sich selbst finanzierende Stiftung wie die ESPS beste Voraussetzungen geschaffen, um in der gemeinsamen Arbeit unsere Zukunft sowohl nach Markterfordernissen als auch im Sinne des Stiftungsauftrages zu gestalten."

 

Vertreter aus Wirtschaft, Recht, Verwaltung und Kirche referieren und diskutieren beim  3. Erbbaurechtskongress über die Chancen des Erbbaurechts im heute stark umkämpften Grundstücksmarkt. Als Gründungsmitglied des Verbandes ist auch die ESPS in Hannover dabei, um mit den anderen Teilnehmern zu erörtern, wie sich das Instrument Erbbaurecht in Zukunft behaupten kann.

 

Pünktlich zu Beginn des 3. Erbbaurechtskongress veröffentlicht die ESPS außerdem eine kleine Broschüre, die die wichtigsten Punkte zum Thema Erbbaurecht  für Interessenten übersichtlich und verständlich zusammenfasst.

 

Die Broschüre der ESPS zum Thema "Erbbaurecht – Nachdenken über eine Alternative" steht zum Download (Download-Link) zur Verfügung oder kommt per Post.

 

Dafür schicken Sie uns bitte eine Mail mit Betreff "Erbbaurecht" und Angabe der Adresse an presse@esp-schoenau.de

 

   

Elf Frauen - von der Studentin über die Prädikantin bis zur Pfarrerin - werden ihre „Himmlischen Liebesgrüße“ am Samstag, 13. Februar 2016, um 19 Uhr in der Peterskirche mit viel Witz um die Wette slammen – beim Ersten Badischen Frauen-Preacher-Slam.

 

Es moderiert die Slam-Liebhaberin und Theologin Christina Brudereck (Link zu youtube). Entscheiden wird am Ende das Publikum.

 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau kümmert sich nicht nur um den Bauunterhalt der Peterskirche, sie ist auch die Eigentümerin der Kirche.

 

 

Adresse: Plöck 70, 69117 Heidelberg

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist eine selbständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Der Stiftungszweck besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen zu erwirtschaften.

 

Über 450 Jahre reichen die Wurzeln der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau zurück. Die heutige Stiftung mit 70 Mitarbeitern entstand aus verschiedenen Vermögensverwaltungen und ist eine der ältesten existenten Institutionen in Heidelberg.

Nachhaltigkeit.

 

Viele reden darüber.

 

Wir handeln.

 

Seit 1560.