EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 
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Stiftung

4.500 Gäste zum badischen Chorfest in Heidelberg erwartet

ESPS unterstützt musikalisches Großereignis zum Reformationsjubiläum

Mit einer musikalischen Großveranstaltung feiert die badische Landeskirche in der kommenden Woche 500 Jahre Reformation. Von Freitag (30.6.) bis zum Sonntag (2.7.) steht der Chorgesang bei Konzerten und Gottesdiensten des "Badischen Chorfestes" im Mittelpunkt, zum Mitsingen und zum Zuhören.

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) unterstützt als Sponsor das Chorfest. "So können wir zeigen, dass wir die Landeskirche darin unterstützen, Kirchen auch jenseits der Gottesdienste für Kultur und vielfältige spirituelle Angebote zu öffnen.", erklärte Dr. Antje Jantz für die Stiftung. 

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"Der Weg der kleinen Schritte hat sich bewährt"

Das Zusammenspiel von Kapital und Wirkung ist für die ESPS essentiell. Erfolgreiches Wirtschaften ist die eine Seite. Der wirkungsvolle Einsatz der damit erreichten Erträge für die Landeskirche beschäftigt die Stiftung auf der anderen Seite.

Die Stiftungswelt, das Magazin des Bundesverbandes deutscher Stiftungen, widmet dem Thema Kapital und Wirkung eine ganze Ausgabe. 

Carl-August Graf v. Kospoth, Leiter des Expertenkreises Impact Investing, Dieter Lehmann, Leiter des Forums Stiftungsvermögen, und Ingo Strugalla, Leiter des Arbeitskreises Immobilien im Bundesverband Deutscher Stiftungen beschäftigen sich darin mit der Wirkungsorientierung bei Kapitalanlagen. 

 

 

 

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Raus in die Natur für unbeschwerte Stunden

Ambulanter Kinderhospizdienst NOK feiert Familienfest im Wald der ESPS

Der Ambulante Kinderhospizdienst des Neckar-Odenwald-Kreises feierte das diesjährige Familienfest am Roberner See. Attraktion war das "Waldmobil", Forschungsstation und "rollendes Klassenzimmer" mit Spaßfaktor in einem.

Das Waldmobil ist Teil des waldpädagogischen Engagements der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS). Es ist das erste und einzige seiner Art in Nordbaden.

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Tag des Waldes: Evangelische Stiftung Pflege Schönau eröffnet Saison für das Waldmobil

­Pünktlich zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März startet das Waldmobil der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS).

Den Auftakt macht eine Schülergruppe der Eichendorff-Schule in Heidelberg. Ab sofort können die Waldpädagogen der Stiftung für Aktionen im Wald oder jeweils vor Ort gebucht werden.

Seit 2011 bringt die ESPS Kindergartengruppen, Schulklassen und Jugendgruppen den Lebensraum Wald näher.

 

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"Unchristliche" Erbbauzins-Anpassung?

Die Anpassung des Erbbauzinses löst bei einigen Erbbaurechtnehmern regelmäßig heftigen Protest aus. 

Der Vorwurf, die ESPS sei "knallhart kapitalistisch", zumindest aber "unchristlich und unsozial" hat es ja in der Vergangenheit bis in den Spiegel Online geschafft.

Hinzu kommt, dass das Erbbaurecht ein sehr komplexes Konstrukt ist.

Viele wissen nicht oder nur lückenhaft über die Systematik einer Erhöhung Bescheid. So paart sich gefühlte Ungerechtigkeit mit Unwissen. Dadurch entsteht bei Vielen dann ein insgesamt negatives Bild der Stiftung. Medien können das leider verstärken.

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Sie ergänzt: "Denn Kirchenraum ist auch Kulturraum. Ein Raum für Spiritualität, zu der die Musik, der Gesang, der Chorgesang untrennbar gehören. Unseren Auftrag, Kirchengebäude zu erhalten, sehen wir als erfüllt, wenn der Kirchenraum lebendig wird, wenn Nutzen für die Gemeinden entsteht. Ich glaube, mit dem bevorstehenden Chorfest kann die ESPS ihren Auftrag in einer ganz besonderen Dimension erfüllen: Das Chorfest Baden macht die Arbeit der ESPS, quasi symbiotisch, für viele Besucher in der Peterskirche oder Heiliggeistkirche ja gerade erst erlebbar. Denn Kirchenraum ist Klangraum – für die Stimmen der Chorsängerinnen und Chorsänger."

Besonderes Highlight ist aus ihrer Sicht das Konzert des A-capella-Vokalensembles "Amarcord" am Samstag, den 1. Juli 2017 um 19.30 Uhr auf dem Universitätsplatz in Heidelberg. Anschließend können die Besucher in der nahegelegenen Peterskirche und Heiliggeist die "Nacht der Chöre" bei weiteren Chorgesängen stimmungsvoll ausklingen lassen.


Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner zeigte sich beim Pressegespräch in Heidelberg erfreut über die "enorme Resonanz", die das Chorfest bereits im Vorfeld ausgelöst habe. "Musik verbindet Menschen. Und für das Verbindende, für Toleranz und Offenheit steht unsere Stadt in hohem Maße", erklärte Würzner. Er hob zugleich die Bedeutung Heidelbergs als "Reformationsstadt" hervor, in der Martin Luther 1518 mit seiner berühmten "Heidelberger Disputation" wirkte.

 

Derzeit sind bereits mehr als 2.500 Sängerinnen und Sänger aus ganz Baden mit ihren Chören angemeldet. Durch die übrigen Besucherinnen und Besucher, die zum Zuhören kommen, werden insgesamt an die 4.500 Gäste in Heidelberg erwartet. Das Programm ist sehr vielfältig und spiegelt die Vielfalt der Kirchenchorlandschaft in Baden insgesamt wieder, von der traditionellen Kirchenmusik bis zu Gospels und einem Kindermusical. Projektleiter Micha Braatz-Tempel wies insbesondere auf die ökumenische Ausrichtung des Chorfestes hin, die sich zum Beispiel in der gemeinsamen Aufführung von Händels „Messias“ durch evangelische und katholische Chöre zeige. Touristische Angebote ergänzen das Angebot, etwa der "Chorspaziergang Philosophenweg" oder die Stadtführung auf den Spuren Martin Luthers.



Das ausführliche Programm findet sich unter www.chorfest-baden.de.
 

Ingo Strugalla erläutert die Sicht der ESPS auf die Herausforderung, in der aktuellen Niedrig- bzw. Nullzinsphase Erträge und damit Wirkung im Sinne des Stiftungszwecks zu erzielen.

 

Das Interview wurde veröffentlicht in der StiftungsWelt, Ausgabe 01-2017 und steht zum Download zur Verfügung: 

 

Link zum Interview (pdf).

 

 

Steffen Ellwanger, ESPS-Förster und Waldpädagoge, hatte für die wissbegierigen Teilnehmer viele spannende Informationen über den Wald und seine Bewohner parat. Informationen, die die 20 Kinder mit ihren Familien und Betreuern bei der anschließenden Waldrallye gut gebrauchen konnten.

 

Gelingt es, ein rohes Ei mit Materialien aus dem Wald so einzuwickeln, dass es einen Sturz aus drei Metern Höhe übersteht?

Es funktioniert tatsächlich, die Kinder waren begeistert.

 

Die ESPS ist Eigentümerin des Roberner Sees und der umliegenden Wälder und engagiert sich seit mehreren Jahren für die Waldpädagogik. Dieses Angebot kommt bei Kindern und Jugendlichen sehr gut an und wird stark nachgefragt.

Der Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis mit Vorstand Jürgen Kriege und den beiden Koordinatorinnen Bettina Frisch und Christine Kretschmer ermöglichten mit dem Angebot der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau den Kindern und ihren Familien einen unbeschwerten Nachmittag.

 

Der Kinderhospizdienst hat sich die Begleitung von Familien zur Aufgabe gemacht, die ein schweres Schicksal zu meistern haben. Familien, in denen ein Kind, Vater oder Mutter lebensverkürzend erkrankt sind. Oder Familien, in denen ein Kind oder auch ein Elternteil aufgrund einer solchen Krankheit bereits gestorben ist.

Die Betreuung übernehmen qualifizierte, ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Ambulante Kinderhospizdienst finanziert sich überwiegend aus Spenden.

 

Weitere Infos: www.kinderhospiz-nok.de 

 

 

Neben Spaß und Spiel gibt es viel Wissenswertes am Waldmobil
der ESPS zu entdecken

Waldpädagogen und Biologen führen dabei spielerisch an das komplexe Thema "Wald" heran: "Unsere waldpädagogischen Aktionen sind am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Am Beispiel unserer  Waldbewirtschaftung machen wir für die Kinder und Jugendlichen konkret, was Nachhaltigkeit ökologisch, ökonomisch und sozial bedeutet", erläutert Steffen Ellwanger, zertifizierter Waldpädagoge und Förster der ESPS.

 

Das Waldmobil kommt entweder direkt an die Schulen oder zu Veranstaltungen, oder öffnet im ESPS-Wald seine Türen. In Nordbaden ein einzigartiges Modell:

Als Präsentationsmedium und Forschungsstation hält es Anschauungsmaterial, Mikroskope, Werkzeuge und praktische Arbeitsflächen bereit.

So ist das waldpädagogische Angebot der ESPS seit vielen Jahren stark nachgefragt. 2016 haben insgesamt 1.700 Interessierte am waldpädagogischen Angebot der ESPS teilgenommen.Die Stiftung ergänzt dieses Angebot mit einem Sponsoring des Baumhaus-Camps, das jährlich in den Wäldern der Stiftung stattfindet.

 

Mit über 7.500 Hektar Wald ist die Evangelische Stiftung Pflege Schönau  die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Oberster Grundsatz bei der Bewirtschaftung des Stiftungswaldes ist das Prinzip der Nachhaltigkeit.

Daher richtet sich auch die Waldpädagogik der ESPS am UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus. Mehr Informationen zum Waldmobil erhalten Sie bei der Evangelischen Siftung Pflege Schönau, Steffen Ellwanger, Fon: 06261/9248-12 oder per E-Mail: steffen.ellwanger@esp-schoenau.de

 

Der Internationale Tag des Waldes wurde 1970 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um seit dem jährlich am 21. März auf die globale Waldvernichtung aufmerksam zu machen.

 

 

Um so wichtiger ist es, die Sachverhalte gegenüber den Erbbaurechtnehmern verständlich und transparent zu kommunizieren. Deshalb gibt es zu den rund 1.500 Schreiben zur Anpassung des Zinses, die die ESPS aktuell verschickt hat, eine begleitende Information. Diese geht offensiv mit den Vorwürfen um und erklärt zugleich die Fakten.  

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist eine selbständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Der Stiftungszweck besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen zu erwirtschaften.

 

Über 450 Jahre reichen die Wurzeln der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau zurück. Die heutige Stiftung mit 70 Mitarbeitern entstand aus verschiedenen Vermögensverwaltungen und ist eine der ältesten existenten Institutionen in Heidelberg.

Nachhaltigkeit.

 

Viele reden darüber.

 

Wir handeln.

 

Seit 1560.