EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 
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NEWS
Stiftung

"Nachhaltig Handeln"

ESPS legt aktuellen Umweltbericht vor

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) hat ihren Umweltbericht 2015 fertiggestellt. Diesen können Sie ab sofort entweder unter folgendem Link herunterladen (Download als pdf) oder als gedrucktes Exemplar bei der ESPS (bitte Mail an presse@esp-schoenau.de) anfordern.

Nachhaltig handeln – das gehört für die ESPS zu ihrem Selbstverständnis und ist einer der wichtigsten Grundsätze in all ihrem Tun. Schon bei ihrer Gründung im Jahr 1560 wurde ihr zur Aufgabe gemacht, das ihr übertragene Vermögen durch nachhaltiges Wirtschaften für Kirche und Gesellschaft zu erhalten. 

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Zweite Auflage mit 1.500 Exemplaren: Ein Malbuch heißt Kinder willkommen in Heidelberg

Evangelische Stiftung Pflege Schönau ist Sponsor

Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern finden allein oder mit ihren Familien übergangsweise oder auf Dauer in Heidelberg ein neues Zuhause. Sie kommen aus Syrien oder Gambia, aus Iran, Eritrea oder Afghanistan – oder aus Deutschland. Für sie alle ist das Malbuch "Willkommen in Heidelberg" gedacht, das jetzt in seiner zweiten Auflage vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Heidelberg und mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) herausgegeben wurde.

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Evangelische Christuskirche in Sandhausen: Innovatives Konzept für Umbau

Ein neuartiges und innovatives Konzept gibt es für die Renovierung der Christuskirche in Sandhausen. Im Zuge der bevorstehenden Innenrenovierung wird die dreischiffige Kirche um weitere zwei Schiffe erweitert, in denen Gemeinderäume samt integriertem Pfarrbüro entstehen sollen. Das ist auch für die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS), die für die Christuskirche baupflichtig ist, nicht alltäglich.

Nach der Fusion der bisherigen zwei Pfarrbezirke in Sandhausen wünschte sich die Kirchengemeinde eine Zentrierung ihrer Funktionsbereiche „Kirche“ und „Gemeindearbeit“ an der Christuskirche, um die Arbeit auch räumlich zusammenzuführen und um einen zentralen kirchlichen Anlaufpunkt innerhalb des Ortes zu haben. Da zeitgleich die Innenrenovierung der Kirche anstand,...

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Aktionstag "Lebendiger Neckar" in Heidelberg: OB Dr. Würzner informiert sich über den Wald

Rund 15.000 Besucher waren am Sonntag, 19. Juni, zum Aktionstag „Lebendiger Neckar“ nach Heidelberg gekommen. Gut besuchter Anlaufpunkt war das Waldmobil der ESPS, das mit spannenden Informationen rund um den Lebensraum Wald Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen anzog und begeisterte.

Auch Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und mehrere Mitglieder des Stadtrates kamen beim Waldmobil vorbei und testeten ihr Können. Beim Zapfenwerfen auf eine Zielscheibe am Boden stellten die Stadträte ihre Treffsicherheit unter Beweis. Der beste Werfer erhielt den "goldenen" Zapfen.

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Impact Investing: Stiftungen als Signalgeber für ein neues Investieren

Ergebnisse eines Streitgesprächs beim Deutschen Stiftungstag in Leipzig

Ist die Förderung sozialer Projekte in Gefahr? Viele Stiftungen leiden unter den derzeit niedrigen Zinsen und geraten in Bedrängnis,  ihre auf das Gemeinwohl ausgerichteten Projekte nicht mehr fördern zu können.  Auch von der Hausse am Immobilienmarkt können sie kaum partizipieren. Der Anteil an Realwerten am Gesamtinvestitionsportfolio ist vielfach zu niedrig. Hoch im Kurs steht dagegen derzeit Mission oder Impact Investing, d.h. Investitionen, die neben einer finanziellen Rendite auch eine positive gesellschaftliche Wirkung erzielen. 

 

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Die drei Grundpfeiler der Nachhaltigkeit, Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung bestimmen seitdem das Handeln der Stiftung. Dokumentiert werden  alle  Maßnahmen und Aktionen der ESPS in Sachen Umwelt im jährlichen Umweltbericht der Stiftung.

 

Der Wald der ESPS ist bereits seit 1999 nach PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes ) zertifiziert. Seit zehn Jahren gibt es bei der ESPS überdies ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach dem kirchlichen Umweltsiegel "Grüner Gockel". Im Mai 2016 stand eine erneute Zertifizierung unter Leitung des Umweltrevisors Stefan Weiland vom Verband für kirchliches Umweltmanagement e. V. an, die wieder mit Erfolg abgelegt werden konnte.

 

Die Umweltmanagementbeauftragte der ESPS, Birgit Ackermann, merkt dazu an: "Wir vom Umweltteam freuen uns natürlich sehr über die Revalidierung. Die Themen Schöpfung bewahren, Nachhaltigkeit und die Erhaltung der Stiftung und ihrer Umwelt für kommende Generationen sind für uns untrennbar mit den originären Stiftungsaufgaben verbunden."

 

50 Künstlerinnen und Künstler haben die 50 Ausmalvorlagen in dem Werk unter anderem mit Motiven aus Heidelberg geschaffen; gedruckt wurden 500 Exemplare in der Größe DIN A3, 1.000 Malbücher sind DIN A4 groß. Sie werden kostenlos verteilt in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder Gemeinschaftsunterkünften. Die größeren Exemplare sind auch dafür vorgesehen, in Beratungsstellen die manchmal unvermeidlichen Wartezeiten beim gemeinschaftlichen Malen zu überbrücken.

 

Auch beim Interkulturellen Fest auf dem Heidelberger Kornmarkt am 16. Juni standen die Malbücher ganz oben im Interessen der kleinen Besucher.

 

Ein Malbuch muss am Ende bunt sein! So dachte der Sponsor – und wurde gleich aktiv. Der Vorstand der ESPS, Ingo Strugalla, spendete zusätzlich noch 500 Packungen Buntstifte. 

 

Foto: Hartmut Suckow, Mannheim

eröffneten sich den Planern und Architekten hier ganz neue Perspektiven, um die Vorgaben der Kirchengemeinde umzusetzen.

 

In enger Abstimmung zwischen der Kirchengemeinde, dem Evangelischen Oberkirchenrat und der ESPS wurde in Zusammenarbeit mit der pro ki ba (Gesellschaft für Projektentwicklung und Projektsteuerung für kirchliches Bauen in Baden mbH) eine Mehrfachbeauftragung im kooperativen Verfahren ausgelobt, bei der verschiedene Architekturbüros ihre Entwürfe vorstellen konnten. Als gemeinsamer Siegerentwurf wurde der Vorschlag von Wulf Architekten aus Stuttgart gekürt. Der Entwurf mache "Lust, sich Gemeindeleben rund um die Christuskirche vorzustellen" urteilte die Jury über den einstimmig ausgewählten Entwurf.

 

Die neuen, seitlich angebauten Schiffe werden über die bisherigen Seitenschiffe erschlossen. Auf diese Weise wird der Kirchenraum in das alltägliche Geschehen der Gemeindeaktivitäten eingebunden. Die dann insgesamt fünf Schiffe sind funktional miteinander vernetzt und räumlich verbunden. Auf diese Weise soll ein jederzeit lebendiger Gesamtorganismus entstehen, der sowohl für den Alltag wie auch für die großen Feiertage den angemessenen räumlichen Rahmen bieten kann.

 

Drei Jahre Planungs- und Bauzeit sind vorgesehen. Für das Gesamtprojekt, Kirchensanierung und Gemeinderäume, sind derzeit Kosten von 3,5 Mio. Euro veranschlagt. Davon entfallen voraussichtlich 2,1 Mio. Euro auf den Neu-, bzw. Anbau des Gemeindehauses, bei dem die die Evangelische Kirchengemeinde Sandhausen in Absprache mit dem Evangelischen Oberkirchenrat federführend ist. Rund 1,4 Mio. Euro entfallen auf die Innenrenovierung der Christuskirche, für die die ESPS verantwortlich zeichnet und für die sie auch überwiegend die Kosten trägt.

Kam gut an: das Waldmobil der ESPS beim Aktionstag "Lebendiger Neckar"

Oberbürgermeister Würzner zeigte sich beeindruckt vom Angebot des Waldmobils und dem Engagement der Stiftung, Kinder und Jugendliche über den Wald und seine Bewohner zu informieren und zu begeistern. 

 

Rund 40 Familien nahmen am Wissensspiel "Waldrallye" teil, das viel Interessantes über den Wald, Tiere und Bäume vermittelt. Auch Insekten konnten die Kinder am Waldmobil untersuchen und in mehrfacher Vergrößerung an einem Beamer beobachten, wie immer ein absolutes Highlight.

Auf dem Deutschen Stiftungstag, der vom 11. bis 13. Mai  in Leipzig stattfand, diskutierten darüber die Vorstände Carl-August Graf v. Kospoth, Eberhard von Kuenheim Stiftung sowie BMW Stiftung Herbert Quandt und Ingo Strugalla von der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS), eine der größten kirchlichen Stiftungen in Deutschland.

 

Für Graf v. Kospoth, Leiter des Expertenkreises Impact Investing  beim  Bundesverband Deutscher Stiftungen (BDS), ist diese Form des Investments eine logische Erweiterung des Fördergedankens von Stiftungen: "Es war schon immer das Ziel von Stiftungen, positive Veränderungen in der Gesellschaft zu erzielen. Impact Investing nutzt dafür auch das Potenzial, das im Vermögen liegt."

 

Ingo Strugalla von der ESPS, der zugleich dem Arbeitskreis Immobilien im  BDS vorsitzt, verweist jedoch darauf, dass  gerade das Heben dieser Potenziale viel Sachverstand verlangt: "Es ist eine besondere Herausforderung, den inneren Konflikt der beiden Wortbestandteile Impact oder Mission und Investment sauber auszutarieren und ökonomisch in relevante Renditen umzusetzen."  Er sieht daher einen hohen Aufwand in der adäquaten Auswahl und dem Management solcher Investments. Gleichwohl betont auch er: "Rendite ist wichtig, aber nicht um jeden Preis." 

 

Auch Graf v. Kospoth sieht den Mehraufwand. Gerade hier soll  jedoch auch ein neuer Ratgeber des BDS und der BMW Stiftung mit dem Titel "Impact Investing" helfen. Er wurde aktuell auf dem Stiftungstag in Leipzig vorgestellt; v. Kospoth hatte ihn frisch gedruckt im Gepäck. "Finanzielle Rendite und positive gesellschaftliche Wirkung sind kein Widerspruch", ist er sich sicher. Er betont aber auch: "Das Geschäftsmodell muss stimmen." Dann gingen wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung Hand in Hand. Für beide Diskutanten haben dabei – wie in allen Investitionsentscheidungen von Stiftungen – Integrität und Glaubwürdigkeit oberste Priorität. "Wichtig ist immer die Transparenz des Zielsystems und der Entscheidungsstrukturen", betont Strugalla. Unter diesen Voraussetzungen sieht Graf v. Kospoth Stiftungen als Signalgeber für eine andere Form des Wirtschaftens und des Investierens.

 

Foto: Nicole Herzog, Dresden

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist eine selbständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Der Stiftungszweck besteht im Wesentlichen darin, kirchliches Bauen zu finanzieren und Besoldungsbeiträge für Pfarrstellen zu erwirtschaften.

 

Über 450 Jahre reichen die Wurzeln der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau zurück. Die heutige Stiftung mit 70 Mitarbeitern entstand aus verschiedenen Vermögensverwaltungen und ist eine der ältesten existenten Institutionen in Heidelberg.

Nachhaltigkeit.

 

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Seit 1560.